Nachrichten vom 24.06.2016

Düsseldorf/Aachen: Reaktionen auf den Brexit

Austritt Großbritanniens ärgert Armin Laschet

Der Austritt Großbritanniens aus der EU hat auch in Nordrhein-Westfalen große Besorgnis ausgelöst. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft reagierte enttäuscht. Jetzt müssen wir Europa besser machen, schrieb sie bei Twitter. CDU-Landeschef Armin Laschet sagte, Großbritannien war eine starke Macht in der Europäischen Union, jetzt aber eher ein kleines Land in der Welt. Das Votum sei Ergebnis einer verantwortungslosen Politik, die alles Schlechte auf Brüssel geschoben habe.
 
 

Berlin/Aachen: Fracking-Kompromiss macht nicht alle glücklich

Ulla Schmidt: Kein Fracking in NRW

Der Bundestag hat heute einen Kompromiss über die umstrittene Gasfördermethode Fracking gefunden. Für Umweltschützer ist das neue Gesetz aber eine Mogelpackung. Denn es lässt im Prinzip 4 Probebohrungen pro Gebiet zu. Die betroffenen Bundesländer müssten aber zustimmen. Bundestagsvizepräsidentin Ulla Schmidt begrüßt das Gesetz. Denn der Schutz von Trinkwasser und unserer Gesundheit habe absolute Priorität. Die Aachenerin versichert, es wird kein Fracking in NRW geben.
 
 

Aachen: Roermonder Straße gesperrt

Am Montag nochmal Umwege in Richterich

Am Montagmittag wird in Aachen die Roermonder Straße gesperrt - voraussichtlich bis zum Mittwoch. Denn im Zuge der Arbeiten an der Bahnbrücke wird abschließend nochmal an den Gehwegen gearbeitet. Umleitungen sind ausgeschildert. Dann müssen wir Umwege über die Schlossparkstraße und die Berensberger Straße in Kauf nehmen. Die ASEAG-Busse fahren in Richtung Richterich über Tittardsfeld, in Richtung Innenstadt über Laurentiusstraße, Pannhauser Straße und Rathausstraße.
Ersatzhaltestellen werden eingerichtet. Der Zugverkehr ist nicht betroffen.
 
 

Aachen: zahlreiche Einbrüche

Täter scheitern an gesicherten Fenstern und Türen

In Aachen sind wohl schon wieder Einbrecherbanden unterwegs. Sie haben in mehreren Stadtteilen zugeschlagen. Auf dem Luxemburger Ring wurde die Terrassentür eines Einfamilienhauses aufgehebelt. Gleiches passierte in Eilendorf. In beiden Fällen steht noch nicht fest, was gestohlen wurde. In anderen Fällen scheiterten die Diebe, u.a. am Republikplatz und auch in der Klauser Straße in Kornelimünster, in der Burtscheider Straße am Branderhof und in der Alsenstraße. Es zahlt sich also aus, wenn man vorsorgt und Fenster und Türen gegen Einbrüche sichert.
 
 

Übach-Palenberg: Polizei schnappt Brandstifter

Aus Frust Kartoffelfelder angezündet

In Übach-Palenberg ist hat die Polizei einen frustrierten Brandstifter geschnappt. Beamte der Bundespolizei sahen aus der Ferne Rauchschwaden über mehreren Feldern. Sie hielten darauf zu und sahen den Mann. wie er gerade ein weiteres Feuer legte. Der 45-Jährige gab an, aus Frust insgesamt 3 umliegende Randflächen nahe eines Kartoffelfeldes angezündet zu haben. Die Beamten konnten einige Feuerstellen direkt bekämpfen bis die Feuerwehr eintraf und das Feuer löschte. So konnte ein weiteres Übergreifen der Flammen verhindert werden.
 
 

Stolberg: Suche nach 90-Jährigem geht weiter

Taucheer suchen auch in der Dreilägerbachtalsperre

Die Polizei sucht immer noch einem 90-Jährigen aus Stolberg-Breinig. Das Auto des vermissten Gerhard Mundt wurde auf dem Parkplatz der Dreilägerbachtalsperre gefunden. Spürhunde versuchen weiter die Spur des Vermissten aufzunehmen. Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich der Mann etwas angetan hat, suchen auch Taucher in der Talsperre nach ihm. Dazu wurde auch Wasser abgelassen. Außerdem suchen Jäger im angrenzenden Wald nach dem Vermissten. Mögliche Zeugen sollen sich bei der Polizei melden - auch unter der 110.
 
 

Rheinland-Pfalz will gegen Tihange klagen

Neuer Unterstützer im Kampf gegen Tihange

Die StädteRegion bekommt neue Rückendeckung im Kampf gegen Tihange.
Die rheinland-pfälzische Landesregierung prüft im Moment, sich an der Klage gegen das belgischen Pannen-AKW zu beteiligen. Die Anlage ist von der rheinland-pfälzischen Grenze etwa 80 Kilometer entfernt. Das vorläufige Prüfungsergebnis sei, sich einer bestehenden Klage anzuschließen, das Kabinett werde aber noch darüber entscheiden, sagte Umweltstaatssekretär Griese im Mainzer Landtag.
Die Städteregion Aachen hat gegen den Weiterbetrieb des Reaktorblocks 2 vor dem höchsten belgischen Verwaltungsgericht Klage eingereicht, der sich das Land Nordrhein-Westfalen anschloss. Tihange 2 soll bis zum Jahr 2023 laufen.
 
 

Unwetter zieht über StädteRegion

Vereinzelt Sturmschäden nach Sommergewitter

Trotz der schweren Unwetters ist unsere Region mit einem blauen Auge davongekommen.
Feuerwehr und Polizei sprachen von vielen Einsätzen, allerdings nur wegen umgestürzter Bäume und abgerissener Äste. Verletzt wurde zum Glück niemand.
Während es in der Stadt Aachen verhältnismäßig ruhig war, war vor allem in Herzogenrath, Alsdorf und Baesweiler viel zu tun für die Einsatzkräfte.
Im Kreis Heinsberg kam neben den Sturmböen noch Hagel dazu.
 
 

Bahnverkehr in der Region gestört

Unwetter sorgt für Zugausfälle

Wegen des schweren Sturms in der Nacht hat es auch bei uns mehrere Kabelschäden auf den Bahnstrecken in der Region gegeben. So gibt es aktuell Einschränkungen im Regional- und S-Bahnverkehr auf den Linien RE 4, RB 20 und RE 33, Ersatzverkehr wird eingerichtet
Der RE 4 (Aachen—Dortmund) fährt zwischen Aachen und Neuss über Köln-Ehrenfeld, damit entfallen die Halte zwischen Aachen und Rheydt.
Die RB 20 (Düren / Stollberg — Al. Poststraße / Heerlen) verkehrt nur von/bis Herzogenrath. Einige Züge zwischen Geilenkirchen und Herzogenrath fallen aus.
Die RB 33 pendelt zwischen Duisburg und Rheydt sowie zwischen Aachen und Herzogenrath.
Weitere Infos gibt es hier: https://twitter.com/Regio_NRW oder online unter http://j.mp/Regio_NRW
 
 

Neues vom Tivoli

Schulden der Alemannia kleiner als gedacht

Von 1 bis 2 Millionen Euro Schulden bei Alemannia Aachen war diese Woche die Rede, ganz so dramatisch ist die Situation bei den Schwarz-Gelben wohl aber nicht. 577.000 Euro – das ist der momentane Schuldenstand des Vereins. Das haben uns Geschäftsführer Timo Skrzypski und Schatzmeister Horst Reimig noch einmal bestätigt. Die Situation sei schwierig, aber beherrschbar sagen die Verantwortlichen am Tivoli.
 
 

Aachenerin wegen schwerer Körperverletzung verurteilt

Frau sticht mit Küchenmesser zu

Das Landgericht Aachen hat eine Frau zu fast drei Jahren Haft verurteilt. Sie war einen Tag vor Silvester mit einem Küchenmesser auf ihren Lebensgefährten losgegangen und hatte ihn verletzt. Und wegen dieser schweren Körperverletzung müsse sie ins Gefängnis. Außerdem soll die Frau eine Therapie machen, denn sie habe ein Alkohol- und Drogenproblem, sagte der Richter.
 
 
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mit Michael Neubert
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