Nachrichten vom 26.07.2016

In Stolberg auf dem Bahnhofsvorplatz

Autohandel entpuppt sich als Raubüberfall

In Stolberg ist aus einem geplanten Autohandel ein Raubüberfall geworden.
Gestern Nachmittag gegen zwanzig nach vier hatte sich ein 34-jähriger Mann mit zwei anderen auf dem Bahnhofsvorplatz an der Rhenaniastraße getroffen, um sein Auto und Bargeld gegen einen Wagen der beiden anderen zu tauschen.
Am Treffpunkt wurde er allerdings von mehreren anderen Unbekannten attackiert, mit einer Waffe bedroht und ausgeraubt. Die Täter nahmen ihm Geld ab, eine wertvolle Uhr sowie sein Handy und verschwanden dann mit seinem Wagen und einem anderen PKW.
Einen der Tatverdächtigen hat die Polizei inzwischen festnehmen können, nach den Mittätern wird weiter gefahndet. Wo der gestohlene Wagen und die Wertgegenstände sind, ist noch unbekannt.
 
 

"Laufende Kinder" von Stirnberg

Nächste Aachener Skulptur beschädigt

In Aachen ist schon wieder eine Bronzeplastik beschädigt worden - die „Laufenden Kinder“ vom St.Josefs-Platz.
Der rechte Arm der Mädchenfigur war gewaltsam abgetrennt worden und hing nur noch lose in der Hand der Jungenskulptur.
Die Plastik ist inzwischen repariert worden. Sie stammt vom Künstler Bonifatius Stirnberg und steht seit 1973 vor der Schwimmhalle Ost.
 
 
 

Drei weiße Welpen in Hinterhofgarage

Stolberg: Veterinäramt stellt junge Hunde sicher

In Stolberg sind heute morgen drei weiße Welpen in einer Hinterhofgarage an der Birkengangstraße entdeckt worden.
Die sechs Wochen jungen Hunde hatten gebellt und gejammert, bis eine Zeugin die Behörden informierte.
Ein Mann aus Rumänien sagte der Polizei, er habe die Welpen aus seinem Heimatland mitgebracht. Sie würden seiner Schwester gehören, die mit dem Flugzeug nachkäme.
Das erschien den Beamten nicht geheuer, so dass sie die Hunde durch das Veterinäramt sicherstellen ließen.
 
 

Polizei sucht mutmaßliche Täter

Aachen: Zwei Verletzte nach Messerstecherei am Samstag

Nach einer Messerstecherei am frühen Samstagmorgen am alten Aachener Spielcasino an der Monheimsallee fahndet die Kripo nach drei Tätern.
Auf einer Parkbank waren fünf Männer beim gemeinsamen Alkoholkonsum in Streit geraten. Es kam zu einer Messerstecherei, bei der ein 28-jähriger Aachener schwer und ein 26-jähriger Alsdorfer leicht verletzt wurden.
Die drei Tatverdächtigen entkamen.

Die geflohenen Verdächtigen wurden wie folgt beschrieben:
Nordafrikaner: Marokkaner oder Algerier. Der Haupttäter soll eine große Narbe auf der Wange haben. Alle etwa 175 bis 195 cm groß und schlank, 19 bis 25 Jahre alt. Einer der Täter soll Rachid heißen.
Hinweise bitte an die Kripo Aachen unter 0241-9577-31101 oder 0241-9577-34210 (außerhalb der Bürozeiten).
 
 

Innovative Startups sollen sich besser vernetzen

"digitalHUB Aachen" ist da

In der Städteregion sollen junge innovative Unternehmen besser gefördert werden. Dazu gehört auch, dass sie sich besser mit dem Mittelstand und der Industrie vernetzen. Um das nachhaltig zu gewährleisten, wurde jetzt der Verein "digitalHUB Aachen" gegründet.
Zu den 23 Gründungsmitgliedern gehören auch Städteregionsrat Etschenberg und Aachens OB Philipp.
Anfang des Monats hatten die Initiatoren des Vereins vom Land NRW eine millionenschwere Förderzusage erhalten. Das gelang, weil mehr als 100 Unternehmen und Organisationen anderthalb Millionen Euro an Eigenmitteln zur Verfügung stellten.
 
 

Alsdorf/Eschweiler: Unfall mit 4 Verletzten

L240 am Morgen eine Stunde gesperrt

Am Morgen wurden bei einem Unfall auf der Landstraße (L240) zwischen Alsdorf und Eschweiler 4 Menschen verletzt. Am Unfall beteiligt waren 2 Autos und ein Kleintransporter mit Anhänger. Die Alsdorfer Feuerwehr musste auf der gesperrten Landstraße ausgelaufenes Öl und Benzin beseitigen. Gegen 9 Uhr war der Feuerwehr-Einsatz beendet. Jetzt ermittelt die Polizei wegen der Unfallursache.
 
 

Auf frischer Tat ertappt

Alsdorf-Begau: Autoknacker verhaftet

In Alsdorf-Begau hat die Polizei heute früh zwei Autoknacker auf frischer Tat ertappt.
Zwei 23 und 25 Jahre alte Männer hatten gegen zwanzig vor fünf versucht, in der Pützbruchstraße einen dort geparkten Ford Escort kurz zu schließen und damit wegzufahren. Die Besitzer hatten das allerdings gesehen und die Polizei alarmiert. Noch vor deren Eintreffen flüchteten die Täter ohne Beute.
In der Ehrenstraße gelang den Beamten dann die Festnahme der polizei-bekannten Männer.
 
 

Aachener Polizisten durchsuchten Wohnung in Würselen

Eifel: Mutmaßliche Dealer und Drogenkurier geschnappt

In der Eifel sind drei mutmaßliche Dealer verhaftet worden.
Bei mehreren Durchsuchungen, an denen auch Polizisten aus Aachen beteiligt waren, fand man insgesamt über 4,2 Kilo Marihuana und mehr als 20.000 Euro, die vermutlich aus Drogengeschäften stammen.
Ende letzten Monats hatten Bundespolizisten in der Nähe von Prüm einen 26-jährigen mutmaßlichen Kurier geschnappt, der 600 Gramm Marihuana bei sich hatte. In dessen Würselner Wohnung entdeckte man weitere dreieinhalb Kilo und nochmal rund 17.500 Euro.
Das Zollfahndungsamt Frankfurt kam schließlich den beiden mutmaßlichen Abnehmern auf die Schliche, zwei Männern aus Trier im Alter von 24 und 30 Jahren.
Alle drei Verhafteten befinden sich in Untersuchungshaft.
 
 

Immer noch ungeklärt

Jülich: Was wird aus dem Atommüll?

Der Streit um den Atommüll des früheren Jülicher Versuchsreaktors geht weiter.
Der Bund hat zwar entschieden, dass er von Jülich nach Ahaus transportiert werden darf, um dort gelagert zu werden. Doch das wird erstmal nicht passieren, weil nicht gewährleistet werden kann, dass der Atommüll aus Jülich in Ahaus vor Terrorangriffen geschützt wäre.
Deswegen will das Land NRW den Atommüll entweder in die USA transportieren lassen oder ein neues Zwischenlager in Jülich bauen.
 
 

Brüssel/Städteregion: Besuch beim EU-Energiekommissar

Etschenberg wieder auf Anti-Tihange-Mission

Das Atomkraftwerk Tihange ist eine tickende Zeitbombe. Das sagte gestern die rheinland-pfälzische Energieministerin Ulrike Höfken in Brüssel. Sie hatte gemeinsam mit Städteregionsrat Helmut Etschenberg EU-Energiekommissar Miguel Arias Canete besucht. Höfken und Etschenberg bezweifeln, dass das AKW Tihange den europäischen Sicherheitsstandards entspricht. Sie haben Canete gebeten, dass auch er nochmal mit der belgischen Regierung über ihren Atomkurs spricht und seinen Einfluss geltend macht.
 
 

Krakau: Weltjugendtag startet

300 Jugendliche aus dem Bistum Aachen dabei

Heute beginnt in Krakau der Weltjugendtag. Mit dabei sind auch 300 Jugendliche aus dem Bistum Aachen. Der Weltjugendtag dauert bis Sonntag. Das Leitbild in diesem Jahr lautet: "Selig, die Barmherzigen; denn sie werden Erbarmen finden". Es stammt aus dem Matthäus-Evangelium. Höhepunkt des Weltjugendtages ist natürlich der Besuch von Papst Franziskus. Er reist morgen nach Krakau.
 
 

Aachen: ECE erhöht Sicherheitsmaßnahmen im Aquis Plaza

zusätzliche Wachleute im Einsatz

Nach dem Amoklauf von München hat der größte deutsche Shoppingcenter-Betreiber ECE seine Sicherheitsvorkehrungen an allen 20 Standorten in NRW verstärkt. In Aachen betreibt ECE das Einkaufszentrum Aquis Plaza. Sichtbar für die Kunden seien zusätzliche Wachleute in den Centern, die allerdings nicht bewaffnet sind. Darüber hinaus stehe man in direktem Kontakt mit der Polizei.
 
 

Düren: erhöhte Sicherheitsmaßnahmen bei der Annakirmes

Mehr Polizisten sollen für friedliche Annakirmes sorgen

Wegender jüngsten Gewalttaten in Deutschland bereitet sich die Dürener Polizei besonders auf die bevorstehende Annakirmes vor. Man werde alles Mögliche tun, um eine friedliche Annakirmes zu gewährleisten. Dabei werde man wie schon in früheren Jahren von auswärtigen Polizeikräften unterstützt. Aktuell gebe es zwar keine Hinweise auf eine konkrete Gefährdung, dennoch hat die Dürener Polizei neue Aspekte in Sicherheitsfragen in ihrem Einsatzkonzept umgesetzt. Beamte werden in Uniform und auch zivil auf dem Kirmesplatz sein. Die Besucher der Annakirmes werden gebeten, auf große Taschen, wie z.B. Rucksäcke, nach Möglichkeit zu verzichten. Die Annakirmes in Düren startet nächsten Samstag.
 
 

Würselen/Stolberg: zwei Motorrad-Unfälle

erfahrene Motorradfahrer werden verletzt

Gestern haben sich gleich zwei alte, erfahrene Motorradfahrer bei Unfällen verletzt. Das Wichtigste zuerst: Lebensgefahr besteht bei beiden nicht. Der erste Verkehrsunfall passierte am Mittag in Würselen. Ein 72jährige Motorradfahrer bremste vorschriftsmäßig vor einem Zebrastreifen auf der Aachener Straße, um Fußgängern das Überqueren zu ermöglichen. Der hinter ihm fahrende Autofahrer bemerkte das zu spät und erfasste das Motorrad. Am Nachmittag dann geriet ein Autofahrer in Stolberg in einer Kurve auf der Vennstraße in den Gegenverkehr. Ein ihm entgegen kommender 78jähriger Motorradfahrer versuchte noch auszuweichen und stürzte dabei aber und verletzte sich.
 
 
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