Nachrichten vom 19.06.2018

Aachen

Drogenfund in Gaststätte

In einer Gaststätte in der Aachener Innenstadt haben zwei Gewerbekontrolleure des Ordnungsamtes einige Drogen gefunden.
In einem Personalraum roch es stark nach Marihuana.
Die Kontrolleure gehen davon aus, dass der sogenannte Personalraum als Verkaufsstätte für Marihuana genutzt wurde
Insgesamt wurden 84 1-Gramm-Tütchen gefunden, außerdem noch nicht abgepacktes Amphetamin.
Der Betreiber der Gaststätte wurde festgenommen.
 
 

Alsdorf

Chemiesäure in Kellerraum ausgelaufen

In Alsdorf hat es heute Vormittag auf der Rathausstraße einen Großeinsatz der Feuerwehr gegeben.
Im Kellerraum einer Apotheke waren mehrere Milliliter Pikrinsäure ausgelaufen.
Die Chemiesäure ist hoch explosiv.
Zwei komplette Häuserblöcke mussten evakuiert werden.
Laut Feuerwehr wurde niemand verletzt.
Die Anwohner konnten mittlerweile wieder in ihre Häuser zurück, auch die Rathausstraße ist wieder frei.
 
 

Städteregion Aachen

Satudarah in den Niederlanden verboten

In den Niederlanden ist der Rockerclub Satudarah verboten worden. Sie hatten sich in den Niederlanden gegründet und sind bei uns schon seit 2015 nicht mehr erlaubt. Auch regionale Clubs, z.b. von den Bandidos sind hier in NRW verboten. Von der Polizei in Aachen heisst es - Zusammenschlüsse von Rockern tauchten hier bei uns kaum noch auf. Letzte Woche hatte es allerdings noch eine großangelegte Razzia wegen Drogenhandels im Rockermilieu in Würselen und Aachen gegeben. Unter anderem wurde ein Clubheim der Hells Angels gestürmt.
 
 

Landgraaf

Pinkpop-Unglück: Wohl kein Anschlag

Das tödliche Unglück beim Pinkpop-Festival in Landgraaf am frühen Montagmorgen war laut Staatsanwaltschaft kein Anschlag.
Laut der Zeitung "De Limburger" haben Zeugen den Zwischenfall beobachtet.
Demnach saßen die von dem Kleinbus erfassten Menschen womöglich im Dunkeln auf dem Weg, sodass der 34-jährige Fahrer aus Heerlen sie nicht sehen konnte.
Bei dem Unglück ist ein Mensch gestorben, drei weitere wurden schwer verletzt.
Der 34-Jährige Mann sitzt weiter in Untersuchungshaft.
 
 

Aachen

Übungsleiter für Ferienspiele gesucht

Die Stadt Aachen sucht noch nach Übungsleitern für die "Sportlichen Ferienspiele", die in der ersten Schulferienwoche Mitte Juli laufen.
Interessierte müssen mindestens 20 Jahre alt sein und sollten schon mal Kinder und Jugendliche in Sportvereinen oder anderen Freizeitmaßnahmen betreut haben.
Die Ferienspiele sind in der Sporthalle Branderhofer Weg 15, immer von 10 bis 13 Uhr.
Gezahlt werden 13 Euro pro Stunde ohne Abzüge.
Bei Interesse bitte bei Lara Montag, Fachbereich Sport der Stadt Aachen, unter Telefon 0241 432-5226 melden.
 
 

Aachen

Streit um Baumängel am Tivoli offenbar beendet

Ein jahrelanger Streit um Baumängel am Tivoli geht offenbar zu Ende.
Die Stadt Aachen und ein Duisburger Bauunternehmer feilschen schon seit vier Jahren.
Die Aachener Zeitung schreibt, der Bauunternehmer Hellmich werde Schäden in einem Gegenwert von 1,3 Mio Euro beheben. Außerdem gebe es noch eine Zahlung an die Stadionbeteiligungsgesellschaft in Höhe von 220 Tausend Euro.
Probleme am Tivoli gab es z.B. mit Schimmel in Umkleidekabinen und fehlerhaften Regenrinnen.
 
 

Aachen

Urteil nach Amokfahrt auf Autobahn

Das Landgericht in Aachen hat gestern einen Autobahnraser in die Psychatrie geschickt. Der 49-jährige Belgier war im November letzten Jahres über die A44 in Richtung Mönchengladbach gerast - zwischen zwei Fahrbahnen - und ist dann bei Jülich mit einem LKW zusammengeprallt. Er sagte damals, er wollte seinen Vater "auf einem anderen Planeten in Sicherheit bringen".
 
 
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