Merkel: Flüchtlingspolitik bei Finanzen berücksichtigen

 
Kanzlerin Angela Merkel möchte den Einsatz von Ländern und Regionen für die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen bei den künftigen EU-Finanzen auch positiv berücksichtigen. Nach dem EU-Sondergipfel in Brüssel sagte sie, es gebe Länder, die in erheblichem Ausmaß im Umgang mit Flüchtlingen beschäftigt seien. Das ziehe finanzielle Notwendigkeiten nach sich, sagte Merkel und nannte Beschulung, Unterbringung und Ausbildung. Wann der künftige Finanzrahmen, der ab 2021 gelten soll, verabschiedet wird, steht nach Merkels Angaben noch nicht fest.
 
 
 

4:3 nach 0:3: Jahn Regensburg schockt Fortuna Düsseldorf

 
Jahn Regensburg hat Aufstiegsaspirant Fortuna Düsseldorf nach einem Fußball-Spektakel die bitterste Niederlage der laufenden Zweitliga-Saison zugefügt. Der Aufsteiger konnte am Abend einen 0:3-Rückstand nach 15 Minuten im eigenen Stadion noch in einen grandiosen 4:3-Erfolg verwandeln. Gerissen ist die Erfolgsserie von Arminia Bielefeld. Die zuvor in fünf Partien unbesiegten Arminen verloren ihr Heimspiel überraschend mit 2:3 gegen Dynamo Dresden.
 
 
 

US-Botschaft in Jerusalem soll im Mai eröffnen

 
Die neue US-Botschaft in Jerusalem soll nach Plänen der Regierung von Präsident Donald Trump schon im Mai dieses Jahres eröffnet werden. Das bestätigte ein Sprecher des US-Außenministeriums. Die Eröffnung falle mit dem 70. Jahrestag der Gründung Israels zusammen. Das Datum dafür ist der 14. Mai. Die Botschaft solle zunächst in einem Gebäudekomplex im Stadtteil Arnona angesiedelt werden, in dem sich bislang ein Konsulat befindet, erklärte der Sprecher. Zunächst sollten US-Botschafter David Friedman und ein ?kleines Team? von dort aus arbeiten.
 
 
 

Tusk: Mehr Geld für Verteidigung und Sicherheit

 
Die europäischen Staats- und Regierungschefs sind sich laut EU-Ratspräsident Donald Tusk darin einig, künftig mehr Geld für den Kampf gegen illegale Migration sowie für Sicherheit und Verteidigung auszugeben. Auch für das Bildungsprogramm Erasmus Plus sollten zusätzliche Gelder zur Verfügung gestellt werden, sagte Tusk nach dem EU-Gipfel in Brüssel. Die Staats- und Regierungschefs berieten bei ihrem Treffen über den mittelfristigen Finanzrahmen der EU nach 2020. Wegen des Brexits fehlen dann erwartungsgemäß bis zu 14 Milliarden Euro jährlich an britischen Beiträgen.
 
 
 

Deutscher Wanderer stürzt auf Teneriffa in den Tod

 
Ein 77-jähriger Deutscher ist bei einer Wanderung auf der Kanareninsel Teneriffa in den Tod gestürzt. Rettungskräfte hätten die Leiche des Mannes mit einem Hubschrauber geborgen, berichtete der spanische Sender Antena 3. Die Ehefrau des Toten hatte am Abend die Behörden alarmiert, nachdem ihr Mann nicht von dem Ausflug ins Hotel zurückgekehrt war. Der Vorfall ereignete sich im Norden Teneriffas. Lokale Medien schreiben, der Deutsche sei mit Tennisschuhen unterwegs gewesen, als der Sturz passierte.
 
 
 

Saudi-Arabien: ?Wir brauchen eure Rüstungsgüter nicht?

 
Saudi-Arabien hat irritiert auf den deutschen Rüstungsexportstopp für die am Jemen-Krieg beteiligten Länder reagiert. Der saudische Außenminister Adel al-Dschubair nannte die Entscheidung der Bundesregierung in einem dpa-Interview ?seltsam?, machte aber gleichzeitig deutlich, dass sein Land nicht auf deutsche Waffen angewiesen sei. ?Wir brauchen eure Rüstungsgüter nicht. Wir werden sie woanders finden?, sagte er an die Adresse Deutschlands. Saudi-Arabien führt eine Allianz von neun Staaten an, die im Jemen gegen die vom Iran unterstützten Huthi-Rebellen kämpft.
 
 
 

Viel Kritik an Aufnahmestopp für Migranten bei Tafel

 
Die Entscheidung der Essener Tafel, vorerst keine neuen Migranten mehr als Bedürftige aufzunehmen, stößt auf überwiegend heftige Kritik. ?Den Essener Weg können wir so nicht nachvollziehen?, sagte der Vorsitzende des Dachverbands der Tafeln, Jochen Brühl, der dpa. Für Tafeln zähle die Bedürftigkeit, nicht die Herkunft. Andere Tafel-Landesverbände kritisierten den Entschluss ebenfalls. Vor allem aus den Reihen der AfD gab es jedoch auch Zustimmung für die Maßnahme der Essener Tafel.
 
 
 

US-Regierung macht neuen Druck auf Nordkorea

 
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat noch vor dem Ende der Olympischen Winterspiele in Südkorea weitere Sanktionen gegen Nordkorea verhängt und damit Befürchtungen über neue Spannungen angeheizt. Das Finanzministerium belegte 55 Schiffe, Reedereien und Handelsunternehmen mit Strafmaßnahmen. US-Präsident Donald Trump sagte, es handele sich um die ?heftigsten Sanktionen?, die jemals verhängt worden seien. Trumps Regierung setzt damit ein deutliches Zeichen, dass sie in ihrem Druck auf Pjöngjang nicht nachlassen will - trotz der überraschenden Annäherungspolitik zwischen Nord- und Südkorea während der Winterspiele.
 
 
 

Migranten-Aufnahmestopp bei Essener Tafel sorgt für Wirbel

 
Der Dachverband der Tafeln hat kein Verständnis für den Aufnahmestopp für Migranten bei der Essener Tafel. ?Den Essener Weg können wir so nicht nachvollziehen?, sagte der Vorsitzende des Dachverbands, Jochen Brühl, der dpa. ?Für Tafeln zählt die Bedürftigkeit, nicht die Herkunft?. Ähnliche Fälle in Deutschland seien nicht bekannt. Maßnahmen, mit denen einzelne Tafeln auf großen Andrang reagierten, gelten in der Regel für alle Kunden. Diese reichten von Aufnahmepausen bis zum Rotationsprinzip.
 
 
 

US-Regierung will weitere Sanktionen gegen Nordkorea verhängen

 
Noch vor dem Ende der Olympischen Winterspiele in Südkorea will die Regierung von US-Präsident Donald Trump mit zusätzlichen Sanktionen Druck auf Nordkorea machen. Die Strafmaßnahmen sollen sich gegen Schiffe, Reedereien und Handelsunternehmen richten, wie aaus dem Weißen Haus verlautete. Das Finanzministerium will die Sanktionen noch heute verkünden. Zum Anlass der Olympischen Spiele war es zu einer überraschenden Annäherungspolitik zwischen Nord- und Südkorea gekommen. Es gibt aber Befürchtungen, dass die Spannungen danach wieder aufflammen.
 
 
 

Schüsse auf offener Straße in Zürich - Zwei Tote

 
Auf einer Straße in Zürich sind zwei Menschen erschossen worden. Nach Angaben der Polizei war ein Opfer sofort tot, das andere erlag kurze Zeit später seinen Verletzungen. Über die Hintergründe des Geschehens machten die Behörden zunächst keine Angaben. Nach Recherchen des Zeitung ?Blick? könnte es sich um eine Beziehungstat handeln. Ein Augenzeuge habe berichtet, dass es sich bei den zwei Toten um einen Mann und eine Frau handle. Das Paar habe in einem Lokal gestritten. Danach habe der Mann auf der Straße die Frau und sich selbst erschossen, so ?Blick?.
 
 
 

USA wollen weitere Sanktionen gegen Nordkorea verhängen

 
Noch vor dem Ende der Olympischen Winterspiele in Südkorea will die Regierung von US-Präsident Donald Trump zusätzliche Sanktionen gegen Nordkorea verhängen. Die Strafmaßnahmen sollen sich gegen Schiffe, Reedereien und Handelsunternehmen richten, wie aus dem Weißen Haus verlautete. Das Finanzministerium wollte die Sanktionen noch am Freitag verkünden.
 
 
 

Olympia-Wunder geht weiter: Eishockey-Team greift nach Gold

 
Unfassbar, unbeschreiblich, einfach sensationell: Deutschlands Eishockey-Wunderteam greift tatsächlich nach Olympia-Gold. Mit einem nie für möglich gehaltenen Coup beim 4:3 gegen Rekord-Olympiasieger Kanada hat das Team von Bundestrainer Marco Sturm bereits Silber sicher und den größten Erfolg in der Geschichte des Deutschen Eishockey-Bunds perfekt gemacht. Jetzt kann der vor dem Turnier große Außenseiter am Sonntag gegen die Olympischen Athleten aus Russland endgültig deutsche Sportgeschichte schreiben.
 
 
 

Merkel sticht mit EU-Haushaltsvorschlag in ein Wespennest

 
Die Europäische Union zeigt sich tief zerstritten über ihre künftigen Aufgaben und deren Finanzierung. Beim EU-Sondergipfel bekam Bundeskanzlerin Angela Merkel zwar einige Rückendeckung für ihren Vorschlag, bei der Verteilung von EU-Hilfen künftig auch die Aufnahme von Flüchtlingen und die Einhaltung europäischer Werte zu berücksichtigen. Etliche EU-Länder lehnen dies aber vehement ab, darunter Polen. So sagte Europaminister Konrad Szymanski der ?Welt?: ?Wer immer ein solches politisches Manöver plant, dem kann ich nur sagen: Das wäre ein Fehler.?
 
 
 

Polnischer Regierungschef im EU-Haushaltsstreit versöhnlich

 
Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki gibt sich im Haushaltsstreit der Europäischen Union versöhnlich. Das künftige EU-Budget müsse auf einem ?gesunden, guten Kompromiss? basieren, sagte Morawiecki beim EU-Sondergipfel in Brüssel. Polen sei zu so einem Kompromiss bereit. Auf die Forderungen aus Deutschland und anderen Ländern, die Verteilung von EU-Geldern künftig an die Aufnahme von Flüchtlingen und rechtsstaatliche Mindeststandards zu knüpfen, ging Morawiecki nicht ein. Polen gehört zu den größten Nettoempfängern von EU-Finanzhilfen.
 
 
 

Betreiber bestätigt: 770 Millionen Euro Mehrkosten für BER

 
Für die Fertigstellung des neuen Hauptstadtflughafens erwarten die Betreiber Mehrkosten von 770 Millionen Euro. Diesen Finanzierungsbedarf beziffere der Businessplan, den der Aufsichtsrat am Freitag nächster Woche berate, sagte ein Sprecher der dpa. ?Über die Detailfragen zur Finanzierung ist die Flughafengesellschaft in konstruktiven Gesprächen mit den Gesellschaftern.? Dies sind die Länder Berlin, Brandenburg und der Bund. Die Mehrkosten ergeben sich daraus, dass die BER-Eröffnung von 2018 auf 2020 verschoben wurde.
 
 
 

Syrien: Regierungstruppen setzen Angriffe auf Ost-Ghuta fort

 
Die syrischen Regierungstruppen haben ihre heftigen Angriffe auf das belagerte Rebellengebiet Ost-Ghuta den sechsten Tag in Folge fortgesetzt. Bei Bombardierungen aus der Luft und Beschuss mit Artillerie seien mindestens neun Zivilisten getötet worden, meldete die syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Es wird laut Diplomaten erwartet, dass der UN-Sicherheitsrat in New York noch heute in einer weiteren Sondersitzung über Syrien abstimmen könnte. Gestern war eine Sondersitzung ohne Einigung über eine Waffenruhe zu Ende gegangen.
 
 
 

Biathleten holen Bronze mit der Staffel

 
Mit dem Gewinn der Bronzemedaille in der Staffel haben die deutschen Biathleten für einen versöhnlichen Abschluss bei den Olympischen Winterspielen gesorgt. Erik Lesser, Benedikt Doll, Arnd Peiffer und Simon Schempp mussten sich am Freitag in Pyeongchangnach einem turbulenten Rennen nur Überraschungs-Olympiasieger Schweden und Norwegen geschlagen geben, verpassten aber das anvisierte erste Staffel-Gold seit zwölf Jahren deutlich. Das Quartett leistete sich drei Strafrunden sowie zehn Nachlader.
 
 
 

Kühnert warnt SPD-Mitglieder vor GroKo-Zustimmung aus Angst

 
SPD-Befürworter einer neuen großen Koalition werben nach Ansicht des Juso-Bundesvorsitzenden Kevin Kühnert nicht mit Inhalten, sondern mit Ängsten. ?Entscheidet nach Inhalten, macht es euch nicht leicht. Aber lasst euch nicht von Angst treiben in eurer Entscheidung?, sagte der Wortführer der GroKo-Gegner am Freitag in München. Obwohl die Befürworter der großen Koalition behaupteten, der Koalitionsvertrag sei ?so wahnsinnig gut?, würden sie nicht inhaltlich argumentieren, sondern mit dem, was man verhindern müsse.
 
 
 

EL: Dortmund gegen Salzburg, Leipzig gegen St. Petersburg

 
Borussia Dortmund gegen RB Salzburg, RB Leipzig gegen Zenit St. Petersburg: Den beiden deutschen Bundesligisten ist im Achtelfinale der Europa League ein ganz hartes Los wie der FC Arsenal oder Atlético Madrid erspart geblieben. Der deutsche Vizemeister Leipzig spielt zunächst zuhause gegen St. Petersburg. Der BVB empfängt die Salzburger im Hinspiel im Signal Iduna Park. Das ergab die Auslosung in Nyon.
 
 
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