EU-Firmen beklagen unfairen Wettbewerb in China

 
Trotz Chinas Versprechen, die eigene Wirtschaft öffnen zu wollen, sehen sich europäische Firmen in der Volksrepublik weiter massiv benachteiligt. China bleibe eine der restriktivsten Volkswirtschaften der Welt, heißt es in einer Studie der Europäischen Handelskammer in Peking zur Stimmung der Mitglieder. Demnach gaben 62 Prozent der befragten Unternehmen an, sie hätten das Gefühl, dass chinesische Firmen in Europa besser behandelt würden als umgekehrt europäische Firmen in China.
 
 
 

BKA-Chef nach Giftfund: Anschlag mit Biobombe geplant

 
Der als Giftmischer verdächtigte Tunesier aus Köln hat nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamtes einen Anschlag neuer Dimension mit einem biologischen Sprengsatz geplant. ?Hier gab es schon ganz konkrete Vorbereitungen zu einer solchen Tat, mit einer, wenn Sie so wollen, Biobombe? sagte BKA-Präsident Holger Münch dem RBB-Inforadio. Es gebe entsprechende Anleitungen dazu, auch von islamistischen Organisationen im Internet, ?wie man so etwas tut?. Daran habe sich diese Person offensichtlich auch orientiert.?
 
 
 

Steinmeier spricht im Silicon Valley über Digitalisierung

 
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat im US-Bundesstaat Kalifornien das Technologie-Zentrum im Silicon Valley bei San Francisco besucht. In der Stanford University diskutierte er mit IT-Spezialisten über die Zukunft der Digitalisierung und der künstlichen Intelligenz. ?Es ist die Pflicht der Politiker, über die Konsequenzen für die Gesellschaft nachzudenken?, sagte er. ?Die Menschen haben Fragen.? Vertreter von Wissenschaft, Wirtschaft und Politik müssten an einem Tisch nach Lösungen suchen.
 
 
 

Familien-Trennung: Trump und Republikaner ringen um Lösung

 
US-Präsident Donald Trump und die Republikaner ringen im Streit um die viel kritisierte Trennung von Einwandererfamilien an der Grenze zu Mexiko um eine Lösung. Trump traf sich am Abend im Repräsentantenhaus mit Abgeordneten seiner Partei. Ein Durchbruch gelang dabei aber offensichtlich nicht. Trumps sogenannte Null-Toleranz-Politik an der Grenze zu Mexiko, die in der Trennung von rund 2300 Kindern von ihren inhaftierten Eltern gipfelte, löste in den vergangenen Tagen weltweit Entsetzen aus.
 
 
 

Regierung gibt deutlich mehr für Öffentlichkeitsarbeit aus

 
Die Ausgaben der Bundesregierung für Öffentlichkeitsarbeit sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Gab die Regierung 2013 noch rund 25 Millionen Euro dafür aus, kletterten die Kosten bis vergangenes Jahr auf 51,2 Millionen Euro. Das geht aus einer der dpa vorliegenden Antwort des Bundespresseamts auf eine kleine Anfrage der AfD im Bundestag hervor. Aufgelistet sind die Ausgaben für Anzeigen, Plakate, Flyer, Broschüren, Anzeigen in Suchmaschinen und für das Hervorheben von Beiträgen in sozialen Netzwerken.
 
 
 

Israel unter Beschuss aus dem Gazastreifen

 
Militante Palästinenser haben in der Nacht eine Serie von Granaten auf israelisches Gebiet abgefeuert. Nach israelischem Medienberichten heulten in zahlreichen Siedlungen entlang der Grenze die Alarmsirenen auf. Über eventuelle Opfer oder Schäden lagen zunächst keine Angaben vor. Zuvor hatte das israelische Militär mindestens drei Stellungen der militanten Hamas im Gazastreifen angegriffen.
 
 
 

Netflix gibt Eurovision-Komödie bei Will Ferrell in Auftrag

 
Der amerikanische Schauspieler Will Ferrell schreibt für den Streaming-Dienst Netflix eine Eurovision-Komödie - und spielt auch selbst die Hauptrolle. Der Film werde sich komplett um den Musikwettbewerb Eurovision Song Contest drehen, berichtet das Branchenportal ?Deadline?. Weil der ESC in den USA aber vielen unbekannt ist, vermutet ?Deadline?, dass Netflix damit vor allem Abonnenten in Europa ansprechen will. Ferrell wurde mit Filmen wie ?Anchorman ? Die Legende von Ron Burgundy?, ?Starsky & Hutch? oder ?Die Hochzeits-Crasher? berühmt.
 
 
 

Bund genehmigt 2017 weniger Rüstungsexporte

 
Deutschland hat im vergangenen Jahr weniger Rüstungsexporte genehmigt. Wie aus dem entsprechenden Regierungsbericht hervorgeht, wurden Einzelgenehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern in Höhe von 6,24 Milliarden Euro erteilt - das waren knapp neun Prozent weniger als im Vorjahr. Es ist aber immer noch der dritthöchste Wert überhaupt nach den beiden Rekordjahren 2015 und 2016. Das Kabinett befasst sich heute mit dem Rüstungsexportbericht 2017. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.
 
 
 

Moskauer feiern zweiten WM-Sieg der Sbornaja mit Autokorso

 
Tausende Fußball-Fans haben in der Moskauer Innenstadt den zweiten WM-Sieg im zweiten Gruppenspiel der russischen Nationalmannschaft mit einem Autokorso gefeiert. Mit lautstarken Jubelgeschrei tobten vor allem Russen und lateinamerikanische Fans in der Nacht durch die Straßen in der Nähe des Roten Platzes und sangen dabei russische Volkslieder. Für die Hauptstadt war es ein seltener Anblick: Einige Menschen tanzten ausgelassen in den nahegelegenen Brunnen und schwenkten dabei die weiß-blau-rote russische Fahne.
 
 
 

UN-Chef bedauert Austritt der USA aus UN-Menschenrechtsrat

 
UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat den Austritt der USA aus dem UN-Menschenrechtsrat bedauert. ?Der Generalsekretär hätte es sehr vorgezogen, wenn die USA im Menschenrechtsrat geblieben wären?, teilte Guterres Sprecher Stephane Dujarric in New York mit. Die Menschenrechtsstruktur der UN spiele eine wichtige Rolle beim Voranbringen und beim Schutz der Menschenrechte weltweit.
 
 
 

Trumps Regierung zieht sich aus UN-Menschenrechtsrat zurück

 
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat den Rückzug der USA aus dem UN-Menschenrechtsrat verkündet und das Gremium scharf kritisiert. Der Rat sei ein ?schlechter Verteidiger? der Menschenrechte, sagte US-Außenminister Mike Pompeo in Washington. Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley warf dem Rat erneut vor, eine israelfeindliche Haltung zu vertreten. Derzeit gehören dem Menschenrechtsrat unter anderem Kuba, der Kongo und Venezuela an, wo Menschenrechtler immer wieder Verstöße anprangern.
 
 
 

VW und Ford loten strategische Allianz aus

 
Der deutsche Autoriese Volkswagen will bei der Entwicklung von Nutzfahrzeugen und anderen Geschäften die Kräfte mit dem US-Rivalen Ford bündeln. Die Konzerne bestätigten nach US-Börsenschluss, Möglichkeiten einer strategischen Allianz zu erkunden. Der VW-Aufsichtsrat hatte nach dpa-Informationen bereits am Montag seine Zustimmung zu Gesprächen mit Ford gegeben. VW und Ford machten klar, dass bei der möglichen Partnerschaft keine gegenseitigen Beteiligungen geplant seien.
 
 
 

US-Regierung zieht sich aus UN-Menschenrechtsrat zurück

 
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump zieht sich aus dem UN-Menschenrechtsrat zurück. Das gab die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley in Washington bekannt.
 
 
 

Zugespitzter Handelsstreit belastet die Wall Street

 
Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China hat am Dienstag die Stimmung an der Wall Street belastet. Der Dow Jones Industrial büßte 1,15 Prozent auf 24 700,21 Punkte ein und schloss auf dem tiefsten Stand seit Monatsbeginn. Der Eurokurs erholte sich im US-Handel wieder etwas und wurde zum Wall-Street-Schluss mit 1,1586 Dollar gehandelt.
 
 
 

?Bild?: CSU sauer über Merkel-Zusagen an Macron

 
Parallel zum Asylstreit bahnt sich zwischen der CSU und Kanzlerin Angela Merkel laut einem Medienbericht auch Ärger wegen der europapolitischen Reformvereinbarungen mit Frankreich an. Die CSU-Spitze sei verärgert über die Ergebnisse des Treffens von Merkel mit Präsident Emmanuel Macron in Meseberg bei Berlin, berichtet die ?Bild?-Zeitung. Die Christsozialen verlangten die Einberufung des Koalitionsausschusses. Besonders die Vereinbarung zur Schaffung eines begrenzten gemeinsamen Budgets für die Euro-Zone stoße auf Kritik.
 
 
 

Russland nach WM-Sieg gegen Ägypten vor Achtelfinal-Einzug

 
Gastgeber Russland hat bei der Fußball-WM seinen zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Stanislaw Tschertschessow bezwang in St. Petersburg Ägypten mit 3:1 und steht damit schon so gut wie sicher im Achtelfinale. Für die Ägypter war der Elfmetertreffer von Mohamed Salah in der 73. Minute zu wenig, um die zweite Niederlage zu verhindern.
 
 
 

Mexiko: Trennung von Familien an US-Grenze ist unmenschlich

 
Die mexikanische Regierung hat die Trennung von Familien an der US-Grenze als grausam und unmenschlich bezeichnet. Von den rund 2000 betroffenen Kindern sei nur ein Prozent aus Mexiko, sagte Außenminister Luis Videgaray. Der Großteil der Kinder stamme aus den mittelamerikanischen Staaten Guatemala, Honduras und El Salvador. Angesichts der Situation, die alle betreffe, könne Mexiko aber nicht teilnahmslos bleiben. Der Außenminister kündigte für Freitag ein Treffen mit Behörden aus den betroffenen Ländern an, um über eine gemeinsame Position und Maßnahmen zu sprechen.
 
 
 

Musical über Michael Jackson kommt 2020 an den Broadway

 
Ein Musical über das Leben des verstorbenen Popstars Michael Jackson soll im Jahr 2020 an den Broadway kommen. Das kündigten die Produktionsfirma Columbia Live Stage und Jacksons Nachlassverwalter an. Das Drehbuch soll von der New Yorker Dramatikerin und Pulitzer-Preisträgerin Lynn Nottage kommen. Als Regisseur und Choreograf wurde der Brite Christopher Wheeldon mit ins Boot geholt, der 2015 für sein Musical ?An American in Paris? mit einem Tony-Theaterpreis ausgezeichnet wurde. Ein Titel für das geplante Michael Jackson-Musical steht noch nicht fest.
 
 
 

Große EU- und Asylreform: Merkel und Macron verbünden sich

 
Im koalitionsinternen Streit um die Asylpolitik bekommt Kanzlerin Angela Merkel Rückendeckung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Sein Land sei bereit, in Frankreich registrierte Flüchtlinge aus Deutschland zurückzunehmen und unterstütze weitere solcher Abkommen in Europa, sagte Macron. Merkel muss hier nach einem Ultimatum von Innenminister Horst Seehofer schnelle Fortschritte erreichen. Die Kanzlerin und Macron einigten sich außerdem auf eine Reihe von Reformvorhaben für die Europäische Union, darunter eine milliardenschwere Investitionsoffensive.
 
 
 

Neuer Berlinale-Direktor: Locarno-Chef Chatrian?

 
Der künstlerische Leiter des Filmfests von Locarno, Carlo Chatrian (46), soll Nachfolger von Berlinale-Direktor Dieter Kosslick werden. Das berichten die Zeitungen ?B.Z.? und ?Bild? unter Hinweis auf Kreise des zuständigen Aufsichtsrats. Der Sprecher von Kulturstaatsministerin Monika Grütters wollte den Bericht zunächst nicht kommentieren. Die Berufung werde am Freitag vom Aufsichtsrat bekanntgegeben, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Chatrian soll den langjährigen Berlinale-Direktor Kosslick ablösen, dessen Vertrag im Mai 2019 endet.
 
 
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