Google zahlt Milliarde für Smartphone-Entwickler von HTC

 
Mehr als eine Milliarde Dollar hat Google ausgegeben, um sich Experten vom Smartphone-Anbieter HTC zu holen. Der Internet-Konzern zeigt damit seine Ambitionen im Hardware-Geschäft. Mit den wechselnden HTC-Mitarbeitern habe man bereits bei der Entwicklung der hauseigenen ?Pixel?-Smartphones zusammengearbeitet, erklärte Googles Hardware-Chef Rick Osterloh. Anfang Oktober werden neue ?Pixel?-Modelle erwartet, von denen zumindest ein Teil wieder von HTC kommen soll.
 
 
 

Mutmaßlicher Gaffer muss mit Strafverfahren rechnen

 
Der mutmaßliche Gaffer von Heidenheim muss mit einem Strafverfahren rechnen. Die Polizei will den Fall an die Staatsanwaltschaft weiterleiten, die über die Aufnahme von Ermittlungen entscheiden muss. Der Mann soll am Sonntag einen tödlich verletzten Motorradfahrer mit seinem Handy gefilmt haben und war dann geflüchtet. Aufgrund des hohen öffentlichen Drucks stellte sich ein 27-Jähriger auf dem Polizeirevier in Heidenheim in Baden-Württemberg. Das Mobiltelefon wurde sichergestellt.
 
 
 

Gigantischer Eisberg treibt aufs Meer hinaus

 
Der gigantische Eisberg A68 treibt aufs Meer hinaus. Satellitenbilder der europäischen Raumfahrtagentur Esa zeigen, dass eine 18 Kilometer große Lücke zwischen dem Eisberg und dem Larsen-C-Schelfeis entstanden ist. A68 ist einer der größten Eisberge, die je beobachtet wurden. Er wiegt nach Angaben von Experten des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts mehr als eine Gigatonne und hat eine Fläche von 5800 Quadratkilometern. Der Eisberg war im Juli in der Westantarktis abgebrochen.
 
 
 

Terrorverdächtiger kann unter Bedingungen abgeschoben werden

 
Der unter Terrorverdacht in Hessen festgenommene Tunesier Haikel S. kann unter Bedingungen abgeschoben werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden. Die tunesische Regierung müsse zusichern, dass S. im Fall der Verhängung einer lebenslangen Freiheitsstrafe die Möglichkeit bekommt, dass seine Strafe mit der Aussicht auf Herabsetzung der Haftdauer überprüft werde, hieß es. Die Ermittlungsbehörden halten den als Gefährder eingestuften Tunesier für hochgefährlich.
 
 
 

Lufthansa bietet nicht für Langstrecke der Air Berlin

 
Die Lufthansa bietet nicht für die Langstreckenjets des insolventen Konkurrenten Air Berlin. Sein Unternehmen habe ein Angebot über die 38 bereits angemieteten Mittelstrecken-Maschinen und 20 bis 40 weitere Flugzeuge abgegeben, nicht aber für die Langstrecke, sagte Lufthansa-Chef Carsten Spohr. Damit würden viele Arbeitsplätze gerettet, die bei der Tochter Eurowings weiter bestehen sollen. Heute will der Gläubigerausschuss der Air Berlin über die Zukunft der Fluggesellschaft beraten.
 
 
 

Google stärkt Smartphone-Geschäft mit HTC-Experten

 
Der schwächelnde Smartphone-Anbieter HTC tritt in einem 1,1 Milliarden Dollar schweren Deal einen Teil seiner Mitarbeiter an Google ab. Die Vereinbarung unterstreicht die ernsten Absichten des Internet-Konzerns im Hardware-Geschäft. HTC steigt damit entgegen einigen vorherigen Spekulationen nicht aus dem Smartphone-Geschäft aus, sondern betonte, dass das nächste Top-Modell in Arbeit sei. Auch an der zweiten Säule des Geschäfts, der Brille Vive zur Darstellung virtueller Realität, hält HTC fest.
 
 
 

Ein Toter nach Hurrikan ?Maria? auf Puerto Rico

 
Der Hurrikan ?Maria? hat auf Puerto Rico mindestens einen Menschen das Leben gekostet. Das bestätigte Gouverneur Ricardo Rosselló dem US-Sender CNN. Der Mann sei von einem Brett erschlagen worden, das der starke Wind von einem Haus gerissen habe. Über weitere Opfer sei noch nichts bekannt. Die Behörden der Karibikinsel Dominica, die vor Puerto Rico von ?Maria? getroffen worden war, bestätigten CNN derweil, dass 14 Menschen durch den Sturm gestorben seien. Auf der Insel Guadeloupe starben zwei Menschen.
 
 
 

Weiter Suche nach Verschütteten in Mexiko-Stadt

 
Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf 230 gestiegen. Verzweifelt suchen die Retter in den Trümmerbergen weiter nach Überlebenden. In Mexiko-Stadt stürzten knapp 50 teils sehr hohe Gebäude ein und begruben Menschen unter sich. Dramatisch sind die Rettungsbemühungen in den Trümmern einer eingestürzten Schule in Mexiko-Stadt. Hier wurden 21 Kinder und vier Erwachsene getötet. Unter den Trümmern wird noch ein überlebendes 12-jähriges Mädchen vermutet.
 
 
 

Nordkoreas Außenminister wirft Trump ?Hundegekläff? vor

 
Nordkoreas Außenminister Ri Yong Ho hat die Drohung von US-Präsident Donald Trump, das Land total zerstören zu wollen, als ?Hundegekläff? abgetan. ?Falls er denkt, er kann uns mit dem Klang von Hundegekläff verängstigen, so ist das wirklich der Traum eines Hundes?, sagte Ri laut südkoreanischen Sendern nach der Ankunft in New York, wo er an der UN-Generaldebatte teilnehmen will. Ri bezog sich demnach auf ein nordkoreanisches Sprichwort, wonach ein feierlicher Umzug auch dann fortgesetzt wird, wenn ein Hund bellt.
 
 
 

Berlin fürchtet Ausstieg der USA aus Atomabkommen mit Iran

 
Nach der Kritik von US-Präsident Donald Trump am Iran wächst in der Bundesregierung die Sorge, dass die USA dem Atom-Abkommen mit Teheran den Rücken kehren könnten. Außenminister Sigmar Gabriel sagte am Rande der UN-Generalversammlung, man müsse ?allergrößte Sorge? haben, dass das Abkommen zerstört werde. US-Außenminister Rex Tillerson erklärte, die US-Regierung habe ?erhebliche Probleme? mit der Abmachung. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump verkündet, er habe dazu eine Entscheidung getroffen.
 
 
 

Sechste Festnahme nach Londoner U-Bahn-Anschlag

 
Knapp eine Woche nach dem Londoner U-Bahn-Anschlag hat die britische Polizei einen sechsten Verdächtigen festgenommen. Ein 17-Jähriger wurde kurz nach Mitternacht im Süden Londons gefasst, wie Scotland Yard mitteilte. Jetzt sind damit sechs Männer in Haft. Bei dem Anschlag am vergangenen Freitag war eine selbstgebaute Bombe in einer voll besetzten Londoner U-Bahn nahe der oberirdischen Haltestelle Parsons Green explodiert. Durch den Feuerball und im anschließenden Gedränge erlitten viele Menschen Verletzungen.
 
 
 

Wirtschaft: EU-Kanada-Handelspakt Ceta ist ?starkes Signal?

 
Die deutsche Wirtschaft hofft nach dem vorläufigen Inkrafttreten des europäisch-kanadischen Handelspaktes Ceta auf weitere Freihandelsabkommen. ?Es ist wichtig, dass die EU gerade jetzt bei der Frage weltweit offener Märkte mit Partnern vorangeht?, sagte DIHK-Präsident Eric Schweitzer. Ceta wird von heute an europaweit in wesentlichen Teilen vorläufig angewendet. Mit dem Pakt werden Zölle und andere Handelsschranken abgebaut.
 
 
 

Experten erwarten leichten Rückgang bei EEG-Umlage

 
Die Ökostrom-Umlage könnte nach Berechnungen der Denkfabrik Agora Energiewende 2018 leicht fallen. Der EEG-Rechner liefert für 2018 einen Wert von 6,74 Cent pro Kilowattstunde, derzeit liegt die EEG-Umlage bei 6,88 Cent. Da es in der Prognose noch einige Unsicherheiten gibt, geht Agora von einem Wert zwischen 6,6 bis 6,9 Cent für 2018 aus. Damit wäre ein Rückgang um bis zu 0,3 Cent pro Kilowattstunde möglich. Die Experten rechnen allerdings auch mit einem deutlichen Anstieg im Jahr 2019. Auswirkungen auf die Stromrechnung der Verbraucher sind aber kaum vorherzusagen.
 
 
 

Laute Party bringt drei Kriminelle hinter Gittern

 
Knast statt Hausparty: Weil sie viel zu laut Musik gehört haben, sind drei Straftäter aus Saarbrücken im Gefängnis gelandet. Ein Nachbar habe sich in der Nacht über die laute Musik beschwert, teilte die Polizei mit. Eigentlich wäre das nur eine Kleinigkeit - wären da nicht Haftbefehle für drei der Partygäste. Bei der Kontrolle klickten dann die Handschellen für die 39-Jährige Mieterin der Wohnung, ihren 18-jährigen Sohn und einen 24 Jahre alten Bekannten. Die drei Kleinkriminellen wurden von der Polizei gesucht wegen verschiedener Delikte und müssen ihre Strafen nun absitzen.
 
 
 

Mehr Mindestlohn-Verstöße im ersten Halbjahr registriert

 
Die sogenannte Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Zolls hat im ersten Halbjahr 2017 einem Medienbericht zufolge 2433 Verstöße gegen den Mindestlohn registriert. Dies berichtete die ?Süddeutsche Zeitung? unter Berufung auf eine Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Grünen. In den ersten sechs Monaten des Vorjahres waren es demnach 1711 Ermittlungsverfahren. Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit geht bundesweit gegen Schwarzarbeit und illegale Beschäftigung vor.
 
 
 

Gericht entscheidet über Mindestgröße von Polizisten

 
Ist eine vom Land Nordrhein-Westfalen geforderte Mindestgröße für männliche Polizeibewerber von 1,68 Meter zulässig? Über diese Frage entscheidet das Oberverwaltungsgericht Münster. Geklagt hat ein heute 32-Jähriger, der wegen seiner Körpergröße von 1,66 Meter bei der Landespolizei NRW nicht genommen wurde. Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen hat dem Mann in erster Instanz Recht gegeben und entschieden, dass er nicht wegen seiner zu geringen Körpergröße abgelehnt werden darf. Gegen diese Entscheidung hat das Land Berufung eingelegt.
 
 
 

Tillerson: Haben Probleme mit dem Iran-Atomabkommen

 
US-Außenminister Rex Tillerson hat das Atomabkommen mit dem Iran kritisiert, Teheran aber zugleich die Erfüllung der Vereinbarung bescheinigt. Die US-Regierung habe ?erhebliche Probleme? mit der Abmachung, sagte Tillerson nach einem Treffen mit den Außenministern aus dem Iran, Deutschland, Russland, China, Frankreich und Großbritannien, am Rande der UN-Generalversammlung. Tillerson warf Teheran erneut vor, die Sicherheit im Nahen Osten zu bedrohen. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel zeigte sich besorgt, dass die USA aus der Vereinbarung aussteigen könnten.
 
 
 

Russland-Ermittlungen: Mueller will Material von Trump

 
US-Sondermittler Robert Mueller zieht in seinen Russland-Untersuchungen im Weißen Haus weiter die Daumenschrauben an. Wie ?Washington Post? und ?New York Times? berichteten, verlangt Mueller nun umfangreiche Aufzeichnungen und E-Mails von Donald Trump selbst. Es geht um Material, in dem sich der US-Präsident zur Entlassung von FBI-Chef James Comey äußerte, und auch zu seinem damaligen Umgang mit Ermittlungen gegen den nationalen Sicherheitsberater Michael Flynn.
 
 
 

Nach Reform erhalten deutlich mehr Menschen Pflegeleistungen

 
Nach der Neudefinition der Pflegebedürftigkeit ist einem Medienbericht zufolge die Zahl der Menschen, die erstmals Geld oder Sachleistungen aus der Pflegeversicherung erhalten, stark gestiegen. Von Januar bis Juli dieses Jahres sprach der Medizinische Dienst der Krankenkassen 432 000 Versicherten erstmals einen der neuen fünf Pflegegrade zu, wie die ?Rheinische Post? berichtet. Im Vorjahreszeitraum war demnach bei 175 000 weniger Menschen erstmals eine Pflegebedürftigkeit anerkannt worden. Zum 1. Januar war die zweite Stufe des Pflegestärkungsgesetzes II in Kraft getreten.
 
 
 

Deutschland will weiter ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat

 
Deutschland, Japan, Indien und Brasilien haben ihre Forderung nach einer Erweiterung des UN-Sicherheitsrats und ihre eigenen Ambitionen auf einen ständigen Sitz in dem wichtigsten Gremium der Vereinten Nationen bekräftigt. ?Die gegenwärtige Zusammensetzung des Rats spiegelt nicht die veränderten globalen Realitäten wieder?, erklärten die Außenminister der vier Länder, darunter Vizekanzler Sigmar Gabriel. Dem Sicherheitsrat gehören derzeit fünf ständige und zehn wechselnde Mitglieder an. Für Beschlüsse des Gremiums ist die Zustimmung aller fünf Länder nötig.
 
 
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