Israels Armee nimmt Bruder des Attentäters fest

 
Nach einem tödlichen Anschlag in einer Siedlung im Westjordanland sind israelische Soldaten heute in den Heimatort des Attentäters eingedrungen. Sie hätten in dem Ort bei Ramallah das Haus des 19-Jährigen durchsucht und seinen Bruder festgenommen, berichteten israelische und palästinensische Medien. Eine Armeesprecherin sagte, man prüfe die Berichte. Der Attentäter war gestern Abend in ein Wohnhaus in der Siedlung Neve Zuf eingedrungen, in der eine Familie gerade zu Abend aß. Der Attentäter tötete und verletzte mehrere Menschen. Er selbst wurde verletzt festgenommen.
 
 
 

16-jährige Deutsche unter festgenommenen IS-Kämpferinnen

 
Eine 16-Jährige aus Sachsen gehört nach Angaben der Dresdner Staatsanwaltschaft zu den in der vergangenen Woche in der irakischen Stadt Mossul festgenommenen IS-Kämpferinnen. Sie sei jetzt identifiziert, teilte die Behörde heute mit. Das Mädchen aus Pulsnitz bei Dresden werde von der deutschen Botschaft im Irak betreut. Weitere Angaben wollte die Staatsanwaltschaft zunächst nicht machen. Die Schülerin war im Sommer 2016 verschwunden, kurz nachdem sie zum Islam konvertiert war. Sie soll über Internet-Chats mit IS-Anhängern in Kontakt gestanden haben.
 
 
 

Maas: Autokäufer dürfen nicht für Diesel-Nachrüstung zahlen

 
Politik und Konzerne ringen darum, wie der Schadstoffausstoß bei Diesel-Fahrzeugen gesenkt werden kann - und wer die Kosten trägt. Bundesverbraucherminister Heiko Maas warnt davor, die, auch die Kunden zu belasten. Für die angestrebten Abgas-Nachrüstungen bei Millionen Dieselautos müssen aus Maas Sicht die Hersteller aufkommen. Die Kosten dürften nicht an den Autokäufern hängenbleiben, sagte Maas der Deutschen Presse-Agentur. Sie seien für zweifelhafte oder manipulierte Software im Auto nicht verantwortlich.
 
 
 

Unzufrieden mit Zeugnis: Junge fährt mit Zug in die Schweiz

 
Wegen seiner vermeintlich schlechten Schulnoten wollte ein kleiner Junge aus Schleswig das Land verlassen. Der 10-Jährige habe sich nicht getraut, das Zeugnis seinen Eltern zu zeigen, teilte die Polizei in Flensburg mit. Stattdessen reiste der Junge gestern Abend alleine mit dem Zug nach Hamburg und von dort weiter nach Basel in die Schweiz. Ein Schaffner alarmierte die Bundespolizei. Der Junge wartet nun auf seinen Vater. Der Bundespolizei zufolge steht auf dem Zeugnis lediglich eine Drei.
 
 
 

Palästinenser stellen Kontakt zu Israel ein

 
Wegen des aktuellen Streits um den Tempelberg haben die Palästinenser jeglichen Kontakt zu Israel eingestellt. Das gab Palästinenserpräsident Mahmud Abbas nach einem Krisentreffen seiner Regierung bekannt. Streitpunkt sind Metalldetektoren, die Israel nach einem tödlichen Anschlag am Tempelberg an Eingängen zu der heiligen Stätte aufgestellt hat. Infolge des Anschlags vor einer Woche war es auch gestern zu Zusammenstößen gekommen, es starben mehrere Menschen. Auch bei der Messerattacke eines Palästinenser gab es Tote.
 
 
 

Autobauer halten sich nach Absprache-Vorwurf bedeckt

 
Von den deutschen Autobauern gibt es bislang nur spärliche Reaktionen auf den Verdacht, dass sie sich jahrelang abgesprochen haben. Daimler und BMW sprachen von ?Spekulationen?. Einem ?Spiegel?-Bericht zufolge haben sich VW, Audi, Porsche, BMW und Daimler illegal bei der Entwicklung ihrer Wagen abgestimmt. In den geheimen Arbeitskreisen soll es auch um die Abgasreduktion bei Diesel-Motoren gegangen sein. Der ?Spiegel? beruft sich auf eine Art Selbstanzeige einiger der Konzerne bei den Wettbewerbsbehörden.
 
 
 

Gabriel sichert Türken Wertschätzung zu

 
Außenminister Sigmar Gabriel hat sich im Streit mit der Türkei in einem offenen Brief an aus der Türkei stammende Deutsche und auch Türken gewandt. Er sichert ihnen seine Wertschätzung zu. Die angekündigte Neuausrichtung der Türkei-Politik richte sich weder gegen die Menschen in der Türkei noch gegen jene mit türkischen Wurzeln in Deutschland. Der Verhaftung deutscher Staatsbürger können man aber nicht tatenlos zusehen. Den Brief in deutsch und in türkisch hat die ?Bild?-Zeitung veröffentlicht.
 
 
 

Polens Senat billigt umstrittene Justizreform - Staatschef im Fokus

 
Trotz massiver Kritik hat Polens Parlament die umstrittene Justizreform der nationalkonservativen Regierung gebilligt. Mit dem Senat stimmte in der Nacht erwartungsgemäß auch die zweite Parlamentskammer für den Umbau des Justizwesens. Damit ignorierten die Volksvertreter sowohl die Sanktionsdrohungen der EU-Kommission als auch zahlreiche warnende Stimmen im In- und Ausland, die um die Unabhängigkeit der polnischen Justiz fürchten. In der Nacht protestierten Kritiker und Senatoren der Opposition.
 
 
 

Bericht: Sessions soll Öffentlichkeit getäuscht haben

 
In der Russland-Affäre um US-Präsident Donald Trump wirft ein Bericht der ?Washington Post? Zweifel an der Darstellung von Justizminister Jeff Sessions zu seinen Gesprächen mit dem russischen Botschafter in den USA auf. Der Diplomat Sergej Kisljak habe Vorgesetzten gesagt, dass er bei seinen Treffen mit Sessions im vergangenen Jahr über den Wahlkampf gesprochen habe. Sessions hatte mehrfach bestritten, mit Kisljak über Themen gesprochen zu haben, die den Wahlkampf betrafen.
 
 
 

BVB dementiert Gespräche über Aubameyang-Transfer im Winter

 
Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat einen Medienbericht dementiert, demzufolge der Abgang von Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang im Januar beschlossene Sache sein soll. Es gebe keine Kontakte mit anderen Vereinen wegen Aubameyang, teilte der BVB in der Nacht auf Twitter mit. Hintergrund ist offensichtlich eine auf Bild.de veröffentlichte Meldung mit dem Titel ?Dortmund-Superstar wechselt - Aubameyang ab Januar in China?. Darin heißt es, Vorverhandlungen für einen Winter-Wechsel zum chinesischen Club Tianjin Quanjian seien angeblich schon abgeschlossen.
 
 
 

DIW-Chef mahnt in Türkei-Konflikt europäische Lösung an

 
Im Konflikt mit der Türkei hat der Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, die Bundesregierung vor einem nationalen Alleingang gewarnt. Der von Außenminister Sigmar Gabriel angekündigte schärfere Kurs gegenüber Ankara sei richtig, um klar Eskalationsstufen aufzuzeigen und glaubwürdig zu bleiben. ?Es sollte aber europäische Lösungen geben?, sagte Fratzscher der dpa. Aus Sicht des DIW-Chefs wären am Ende auch schärfere Schritte bis hin zu Sanktionen gegen die Türkei ein richtiger Weg. Aber ein Alleingang würde eher schaden als nutzen.
 
 
 

?Madame Tussauds? stellt nach Kritik überarbeitete Beyoncé-Figur auf

 
Nach Kritik wegen ihres angeblich zu hellen Hauttons hat der New Yorker Ableger des Londoner Wachsfigurenmuseums ?Madame Tussauds? seine Figur von Popstar Beyoncé überarbeitet. ?Wir haben das Styling und die Beleuchtung ihrer Figur angepasst?, teilte eine Sprecherin des Museums mit. Zuvor hatten Internetnutzer beklagt, die Figur der Sängerin gleiche ihrer Hautfarbe nach eher Lindsey Lohan, Jessica Simpson, Britney Spears oder Mariah Carey. Das Museum hatte die Kritik erst zurückgewiesen und auf die angeblich verantwortliche Beleuchtung im Raum sowie Blitzlichter beim Fotografieren verwiesen.
 
 
 

Stühlerücken im Weißen Haus - Trumps Sprecher Spicer geht

 
Nach turbulenten sechs Monaten im Weißen Haus ist der umstrittene US-Präsidentensprecher Sean Spicer von seinem Posten zurückgetreten. Als Nachfolgerin benannte Präsident Donald Trump die bisherige stellvertretende Sprecherin Sarah Sanders, die im September das Amt übernehmen soll. Hintergrund des Rücktritts soll die Berufung von Anthony Scaramucci zum neuen Kommunikationsdirektor des Weißen Hauses sein, wie der Sender NBC und die ?New York Times? berichteten. Spicer soll zu Trump gesagt haben, die Entscheidung für Scaramucci sei ?ein großer Fehler?, schrieb die ?New York Times?.
 
 
 

Rückruf: Salmonellen in Rewe-Frühstücksmettwurst

 
Die Wurstfirma Gmyrek ruft wegen Salmonellen eine Charge ihrer Frühstücksmettwurst zurück. Betroffen sei die ?Heidemetzger Frühstücksmettwurst nach Art einer Zwiebelmettwurst? mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum 25.07.2017, teilte die Firma mit. Die Salmonellen seien bei Kontrollen festgestellt worden. Die betroffenen Artikel seien mittlerweile aus dem Handel genommen worden. Kunden können das entsprechende Produkt auch ohne Vorlage des Kassenbons in ihren Einkaufsstätten zurückgeben und erhalten nach Angaben des Herstellers den vollen Kaufpreis zurück.
 
 
 

Gedenken zum ersten Jahrestag des Münchner Amoklaufs

 
Am ersten Jahrestag des Münchner Amoklaufs kommen heute die Spitzen von Stadt, Staatsregierung und Landtag sowie Angehörige der Opfer zu einer Gedenkfeier zusammen. Am Tatort vor dem Olympia-Einkaufszentrum wird ein Gedenkort der Öffentlichkeit übergeben. Das Mahnmal ?Für Euch? besteht aus einem Gingko-Baum, den ein zwei Meter hoher Edelstahlring, umfasst. Der Ring trägt wie ein Schmuckstück neun Steine, an deren Innenseite Namen und Bilder der Todesopfer zu sehen sind. Nach der Verlesung der Namen der Getöteten wollen Vertreter der Religionsgemeinschaften den Ort einweihen.
 
 
 

VW-Chef zu Diesel-Fahrverboten: Lösung auf Bundesebene

 
Angesichts drohender Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge in deutschen Innenstädten wünscht sich Volkswagen-Chef Matthias Müller eine verbindliche Lösung auf Bundesebene. ?Die Verunsicherung ist ja groß. Das spüren wir auch an den Diesel-Bestellungen, die merklich zurückgegangen sind?, sagte der Manager des Autokonzerns der ?Rheinischen Post?. Er erwarte daher vor allem, ?dass es auf Bundesebene eine Lösung gibt, die für unsere Kunden Verbindlichkeit herstellt?. Bislang liegt die Zuständigkeit für Fahrverbote in der Verantwortung der Kommunen.
 
 
 

Flüchtlingsamt: Keine Hinweise auf zweiten Fall Franco A.

 
Der Fall des terrorverdächtigen Bundeswehr-Offiziers Franco A. ist nach Darstellung des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge einmalig gewesen. ?Es gibt keine Hinweise auf einen zweiten Fall Franco A.?, sagte Präsidentin Jutta Cordt den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Das habe die Überprüfung von 2000 Fällen ergeben. Der Offizier hatte sich als syrischer Flüchtling ausgegeben und 2016 einen Schutzstatus bekommen, obwohl er noch nicht einmal Arabisch spricht. Gemeinsam mit zwei mutmaßlichen Komplizen soll Franco A. Anschläge unter anderem auf Politiker geplant haben.
 
 
 

Aufschwung gewinnt an Tempo - Wirtschaft wächst um 0,6 Prozent

 
Das Wirtschaftswachstum in Deutschland hat sich zum Jahresanfang 2017 beschleunigt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg um 0,6 Prozent gegenüber dem Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt anhand vorläufiger Zahlen in Wiesbaden mitteilte.
 
 
 

Katastrophenalarm in Bayreuth nach Brand in Diskothek

 
Fast 400 Feuerwehrleute waren bei einem Großbrand in einer Disco in Bayreuth im Einsatz. Acht Menschen klagten über gereizte Atemwege, zwei von ihnen kamen mit einer Rauchvergiftung in eine Klinik. Die beiden hatten gestern Nachmittag offenbar eine Veranstaltung in der Diskothek vorbereitet. Auslöser des Feuers waren vermutlich pyrotechnische Arbeiten. Es galt Katastrophenalarm in der bayerischen Stadt. Die Löschkräfte brachten den Brand zwar am Abend unter Kontrolle, rechneten aber mit einem Einsatz bis zum Morgen.
 
 
 

Brand in Bayreuther Diskothek löst Katastrophenalarm aus

 
Zwei Männer sind bei einem Großbrand in einer Disco in Bayreuth verletzt worden. Sie kamen mit einer Rauchvergiftung in eine Klinik. Die beiden hatten offenbar eine Veranstaltung in der Diskothek vorbereitet. Vermutlich hatten pyrotechnische Arbeiten den Brand ausgelöst. Stundenlang stand eine dunkle Rauchsäule über der bayerischen Stadt. Es galt Katastrophenalarm. Mehr als 100 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen. Der Sachschaden soll mehrere hunderttausend Euro betragen.
 
 
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