Wigald Boning ist wieder Papa geworden

 
Komiker Wigald Boning ist wieder Papa geworden. ?Darf ich vorstellen: Theodor ist da! 3380 g, 52 cm?, schrieb der 51-Jährige bei Facebook zu einem Foto, das ihn mit dem Knirps und seiner Frau zeigt, der Opernsängerin Teresa Tièschky. ?Alle sind wohlauf und bester Laune?, sagte der Komiker, momentan regiere ?der Dauerknutschundknuddelmodus?. Von seinen Followern verabschiedete sich Boning mit den Worten: ?Herzliche Grüße aus dem Babynest!? Aus erster Ehe hat der 51-Jährige bereits erwachsene Zwillingssöhne.
 
 
 

Özil mit Arsenal zu Gastspiel in Singapur eingetroffen

 
Nach seinem Rücktritt aus der Fußball-Nationalmannschaft ist Mesut Özil am Montag mit seinem Verein FC Arsenal zu einem Gastspiel in Singapur eingetroffen. In dem südostasiatischen Stadtstaat stehen für die Gunners zwei Begegnungen gegen Europa-League-Sieger Atlético Madrid und Frankreichs Meister Paris Saint-Germain auf dem Programm. Özil gab bei der Ankunft mit dem Mannschaftsbus vor dem Hotel des Londoner Clubs keine Stellungnahme ab. Er gab auch einige Autogramme.
 
 
 

Thai-Höhle soll Nationalpark werden - Kinder gehen ins Kloster

 
In Thailand gibt es nach dem glücklichen Ausgang des Höhlendramas Ärger wegen der künftigen Nutzung des Geländes. Die Regierung plant, die Gegend rund um die Höhle im Norden des Landes in einen Nationalpark umzuwandeln. Bei Anwohnern sorgt das für Unmut. Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus gehen die geretteten Jugendfußballer nun fast alle in buddhistische Kloster: Elf Spieler und der Trainer kündigten an, sich den Kopf rasieren zu lassen und sich für mehrere Tage ins Kloster zu verabschieden. Im Buddhismus wird dies gemacht, um sich nach negativen Erfahrungen zu ?reinigen?.
 
 
 

Demonstration in Israel gegen Diskriminierung Homosexueller

 
Zehntausende Israelis haben in Tel Aviv gegen die Diskriminierung Homosexueller demonstriert. Die Nachrichtenseite ynet berichtete, rund 80 000 Menschen hätten sich am Abend auf dem zentralen Rabin-Platz versammelt. Nach Angaben der LGBT-Gemeinde sei es der größte Protest in der Geschichte der Bewegung in Israel gewesen, berichtete der israelische Rundfunk. LGBT steht für Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle. Hunderte Teilnehmer schwenkten Flaggen in den Regenbogenfarben und hielten Schilder in die Höhe.
 
 
 

Zwanziger sieht ?schweren Rückschlag? für Integration

 
Der frühere DFB-Präsident Theo Zwanziger fürchtet durch den Rücktritt von Mesut Özil aus der Fußball-Nationalelf weit mehr als nur sportliche Konsequenzen. Die von Özil auch mit Fremdenfeindlichkeit begründete Entscheidung sei ?für die Integrationsbemühungen in unserem Land über den Fußball hinaus ein schwerer Rückschlag?, sagte Zwanziger der Deutschen Presse-Agentur. Der türkischstämmige Weltmeister ?war ein großes Vorbild für junge Spielerinnen und Spieler mit türkischem Migrationshintergrund.?
 
 
 

Mindestens neun Verletzte bei Schüssen in Toronto

 
In der kanadischen Großstadt Toronto sind mindestens neun Menschen durch Schüsse verletzt worden. Der Schütze sei tot, teilte die Polizei auf Twitter mit. Der Sender CBC News berichtete unter Berufung auf Polizeiangaben, es habe mehrere Todesopfer gegeben. Die Schüsse fielen demnach auf einer belebten Straße im Stadtteil Greektown. Auch ein Kind sei verletzt worden, teilte die Polizei mit. Der Tatort erstreckt sich den Berichten zufolge über mehrere Häuserblocks. Die genauen Hintergründe waren zunächst unklar.
 
 
 

Trump warnt Iran: ?Bedrohen Sie niemals wieder die USA?

 
US-Präsident Donald Trump hat den iranischen Präsidenten Hassan Ruhani mit martialischen Worten vor Drohungen gegen die Vereinigten Staaten gewarnt. ?Bedrohen Sie niemals wieder die USA, oder Sie werden Konsequenzen von der Art zu spüren bekommen, wie sie wenige zuvor in der Geschichte erleiden mussten?, schrieb Trump in der Nacht zum Montag auf Twitter. ?Wir sind nicht länger ein Land, das Ihre wahnsinnigen Worte von Gewalt und Tod hinnehmen wird. Seien Sie vorsichtig!?, schrieb Trump weiter.
 
 
 

Zwei Obdachlose an Berliner S-Bahnhof angezündet

 
Ein Unbekannter hat in Berlin zwei Obdachlose und ihren Besitz mit einer Flüssigkeit übergossen und angezündet. Die 47 und 62 Jahre alten Männer erlitten bei der Attacke in der Nacht zum Montag am S-Bahnhof Schöneweide schwere Brandverletzungen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Sie wurden in ein Krankenhaus gebracht. Nach Medienberichten kamen Passanten mit einem Feuerlöscher aus dem benachbarten Imbiss zu Hilfe und löschten. Das Motiv der Tat war zunächst unklar.
 
 
 

Özil-Rücktritt mit Rassismus-Vorwürfen: DFB unter Druck

 
Mesut Özils krachender Rücktritt aus der Nationalelf bringt die DFB-Spitze in Erklärungsnot und befeuert die heikle Debatte über Rassismus in Deutschland. Mit seinen scharfen Vorwürfen gegen Verbandschef Reinhard Grindel und angeblich fremdenfeindliche Funktionäre hinterließ der 29-Jährige dem Deutschen Fußball-Bund eine schwere Bürde für die weitere Aufarbeitung des WM-Scheiterns. Für seine Abrechnung erntete Özil harte Kritik, aber auch großes Lob - nicht zuletzt aus Ankara.
 
 
 

Bericht: Macron nennt Benalla-Affäre ?inakzeptabel?

 
Frankreichs Staatspräsident Emmanuel Macron hat sich einem Bericht zufolge von seinem früheren Sicherheitsmitarbeiter Alexandre Benalla distanziert, dem gewaltsames Vorgehen gegen einen Demonstranten und Amtsanmaßung vorgeworfen wird. Macron habe den Vorgang bei einem Treffen mit Kabinettsmitgliedern als ?inakzeptabel? bezeichnet und betont, dass derartiges Verhalten auch künftig nicht straflos bleiben werde, berichtete die Nachrichtenagentur AFP. Die französische Justiz hat gegen Benalla ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und ihn unter ihre Aufsicht gestellt.
 
 
 

Marburger Bund: Datenschutz bei elektronischer Patientenakte

 
Angesichts von Plänen für eine elektronische Patientenakte auch auf Handys und Tablets pochen Ärzte auf Einhaltung des Datenschutzes. Eine Weitergabe von Patientendaten an Krankenkassen, Arbeitgeber und andere Dritte müsse ausgeschlossen sein, fordert der Ärzteverband Marburger Bund. Nach dem Willen von Gesundheitsminister Jens Spahn sollen Mitglieder der gesetzlichen Kassen spätestens ab 2021 auch per Handy und Tablet ihre Patientendaten einsehen können. Entsprechende Vorgaben wolle er den Kassen noch diesen Monat machen, hatte die ?Frankfurter Allgemeine Zeitung? berichtet.
 
 
 

Schäuble warnt CSU vor bundesweiter Ausdehnung

 
Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble hat die CSU vor einer bundesweiten Ausdehnung gewarnt. Das Besondere an der CSU sei neben ihrer politischen Schlagkraft ja auch ihre besondere bayerische Identität, sagte der CDU-Politiker der ?Augsburger Allgemeinen?. Die CSU laufe in einem solchen Fall Gefahr, diese Identität ?ein Stück weit verlieren?. Im Streit um die Flüchtlingspolitik war ein Bruch des Bündnisses zwischen CDU und CSU nicht mehr ausgeschlossen worden. Zwar ist der akute Streit seit Ende Juni beigelegt. Er könnte aber schnell wieder hochkochen.
 
 
 

Unaids: Deutlicher HIV-Anstieg in fast 50 Ländern

 
Rund 18 000 Wissenschaftler, Aktivisten, Patienten und Politiker beraten diese Woche in Amsterdam über Wege, die weltweite HIV-Epidemie einzudämmen. Ursprünglich hatte sich das UN-Programm gegen Aids (Unaids) im Jahr 2014 vorgenommen, die Ausbreitung des HI-Virus bis 2030 zu beenden. Inzwischen gilt das Ziel als kaum noch erreichbar. In bestimmten Ländern und in Regionen weltweit ?sehen wir erneut, dass die Epidemie weiter zunimmt?, warnte die Präsidentin der Internationalen Aids-Gesellschaft, Linda Gail-Bekker.
 
 
 

Rüstungsgeschäfte mit Türkei und Saudi-Arabien fast ganz gestoppt

 
Die neue Bundesregierung hat die Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien und in die Türkei in den ersten Monaten ihrer Amtszeit fast ganz gestoppt. Das geht aus einer Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor. Demnach wurden nur noch in wenigen Einzelfällen Ausfuhrgenehmigungen erteilt. Beide Länder sind strategisch wichtige Partner Deutschlands - aber auch problematische. So düften etwa die Exportbeschränkungen für Saudi-Arabien mit dem Eingreifen des Königreichs in den Jemen-Krieg zusammenhängen.
 
 
 

Welt-Aids-Konferenz startet in Amsterdam

 
Rund 18 000 Wissenschaftler, Aktivisten und Politiker beraten ab heute auf der Welt-Aids-Konferenz über Wege zur Bekämpfung der HIV-Epidemie. Das weltweit größte Experten-Treffen zu HIV und Aids steht unter dem Motto: ?Barrieren durchbrechen - Brücken bauen? und dauert bis zum Freitag. Die UN hatten sich kürzlich alarmiert gezeigt über Rückschläge in der Bekämpfung der Immunschwäche. In zahlreichen Ländern vor allem in Osteuropa und Asien nehme die Zahl der Neuinfektionen stark zu.
 
 
 

Frauen sollen Männer mit Gift und kochendem Wasser getötet haben

 
Mit Gift und mit kochendem Wasser sollen zwei Frauen in Bayern jeweils einen Bekannten und einen Lebensgefährten umgebracht haben. Von heute an stehen sie dafür vor Gericht. In Hof muss sich eine 37 Jahre alte Deutsche aus dem Raum Regensburg verantworten. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, einem 65 Jahre alten Bekannten das tödliche Gift in ein Getränk gemischt zu haben. Aus Eifersucht soll eine 57-Jährige in Geisendorf ihren zehn Jahre jüngeren Freund mit kochendem Wasser überschüttet und so umgebracht haben. Die Frau steht deswegen wegen Mordes vor dem Landgericht in Ingolstadt.
 
 
 

Spiel des Jahres 2018 wird in Berlin gekürt

 
Die Spiele ?Azul?, ?Luxor? und ?The Mind? stehen heute in Berlin zur Wahl. Eine Kritikerjury kürt dann das diesjährige Spiel des Jahres. Im Vorjahr gewann das Legespiel ?Kingdomino?. Erstmals wurde der Preis 1979 vergeben. Damals gewann ?Hase und Igel?. Die Fachjury vom Verein ?Spiel des Jahres? sondiert jährlich den Spielemarkt und wählt jeweils aus allen Neuerscheinungen das nach ihrer Ansicht beste Spiel aus. Bewertet werden Idee, Regelgestaltung, Layout und Design.
 
 
 

Dürre: Habeck rechnet mit ?dramatischen Einbußen? für Bauern

 
Der schleswig-holsteinische Landwirtschaftsminister Robert Habeck befürchtet durch die Hitzewelle massive Ernteausfälle für die deutsche Landwirtschaft. ?Wir haben ein extremes Jahr, ein echtes Seuchenjahr für die Landwirtschaft?, sagte der Grünen-Parteichef der ?Welt?. Die Bauern, ?denen es ja auch schon zuvor ökonomisch nicht gut ging?, müssten angesichts ?glühender Landschaften? mit ?dramatischen Einbußen rechnen?. Die Tierhaltung in ihrer sehr intensiven Form stoße an ihre ökologischen Grenzen.
 
 
 

Türkische Regierungspolitiker loben Özil für Rücktritt

 
Nach dem Rücktritt Mesut Özils aus der Nationalmannschaft und seiner scharfen Kritik am Deutschen Fußball-Bund haben sich türkische Regierungspolitiker auf die Seite des Fußballers geschlagen. Sportminister Mehmet Kasapoglu schrieb auf Twitter: ?Wir unterstützen die ehrenhafte Haltung unseres Bruders Mesut Özil von Herzen.? Justizminister Abdulhamit Gül gratulierte dem gebürtigen Gelsenkirchener mit türkischen Wurzeln, weil dieser mit seinem Rücktritt das ?schönste Tor gegen den faschistischen Virus geschossen? habe.
 
 
 

Deutsche Politiker reagieren kämpferisch auf Bannon

 
Deutsche Politiker wollen dem US-Rechtspopulisten Steve Bannon mit seinen Plänen für eine Unterstützung gleichgesinnter Parteien im Europawahlkampf 2019 offensiv entgegentreten. ?Wir müssen jetzt kämpfen, mit guten Argumenten, selbstbewusst und wahrhaftig?, sagte der Europa-Staatsminister im Auswärtigen Amt, Michael Roth, der ?Welt?. Bannons Stiftungspläne in Europa sind nach Ansicht des CSU-Europapolitikers Florian Hahn ?ernst zu nehmen?. Man müsse sich nun ?gegen jede unzulässige Wahlbeeinflussung von außen wehren?, sagte der europapolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.
 
 
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