Petry will AfD-Fraktion im Bundestag nicht angehören

 
Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry will der Fraktion ihrer Partei im Bundestag nicht angehören. Das sagte sie bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit den Spitzenkandidaten Alice Weidel und Alexander Gauland in Berlin. Damit sind die innerparteilichen Konflikte in der AfD unmittelbar nach ihrem Wahlerfolg dramatisch eskaliert. Der Co-Vorsitzende Jörg Meuthen hatte Petry zuvor heftig attackiert. Dass sie sich wiederholt von den beiden Spitzenkandidaten distanziert habe, sei ?nicht hinnehmbar?, sagte er in Berlin.
 
 
 

Petry geht nicht in AfD-Fraktion

 
Die AfD-Vorsitzende Frauke Petry will der Fraktion ihrer Partei im Deutschen Bundestag nicht angehören. Das sagte sie nach der Bundestagswahl in Berlin.
 
 
 

Australien bekommt eigene Raumfahrtbehörde

 
Australien soll eine eigene nationale Raumfahrtbehörde bekommen. Das kündigte Wissenschaftsministerin Michaelia Cash an. Die globale Raumfahrtindustrie wachse schnell, und es sei sehr wichtig, dass Australien Teil dieses Wachstums ist, sagte die Ministerin. Eine eigene Raumfahrtbehörde solle auf lange Sicht die Entwicklung von Raumfahrttechnologie sicherstellen. Ein Gründungsvertrag soll im März 2018 vorgelegt werden. Der australische Raumfahrtsektor konzentriert sich bisher unter anderem auf die Herstellung von Satellitentechnik.
 
 
 

Oppermann: Wähler haben uns Platz in Opposition zugewiesen

 
SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann hat bekräftigt, dass die Sozialdemokraten im Bundestag die Rolle des Oppositionsführers einnehmen wollen. Man könne natürlich immer miteinander sprechen, sagte Oppermann im ZDF-?Morgenmagazin?, aber man werde keine Koalitionsverhandlungen führen. Die Wähler hätten der SPD den Platz in der Opposition zugewiesen. Medienberichte, wonach die bisherige Arbeitsministerin Andrea Nahles die künftige Fraktionschefin werden könnte, wollte Oppermann nicht bestätigen.
 
 
 

Petry kritisiert Äußerungen Gaulands nach Wahl

 
AfD-Parteisprecherin Frauke Petry hat Äußerungen des Co-Vorsitzenden Alexander Gauland nach der Bundestagswahl kritisiert. Das sei die Rhetorik, von der sie glaube, dass gerade der bürgerliche Wähler sie nicht als konstruktiv empfindet, sagte Petry im ZDF-?Morgenmagazin?. Gauland hatte nach der Bekanntgabe der ersten Ergebnisse unter anderem gesagt: ?Wir werden Frau Merkel oder wen auch immer jagen?. Die Partei müsse sich nun vor allem auf Inhalte konzentrieren, erwiderte Petry.
 
 
 

Nach Ausbruch aus Psychiatrie keine Spur von drei Ausbrechern

 
Die Polizei fahndet weiterhin nach drei Männern, die aus einer Forensischen Psychiatrie im baden-württembergischen Zwiefalten geflohen sind. Es gebe noch keine Spur von dem Trio, sagte ein Sprecher am Morgen. Die Männer im Alter von 30, 32 und 38 Jahren waren am Samstagabend aus dem zweiten Stock der Anstalt ausgebrochen. Sie hatten mithilfe von Bettkasten-Holz einen Rammbock gebaut und damit die etwa 40 Zentimeter dicke Außenmauer aus Ziegelsteinen durchbrochen. Danach seilten sie sich mit verknoteten Bettlaken ab.
 
 
 

Forscher finden Belege für Ur-Meer vor 400 Millionen Jahren

 
Wissenschaftler haben in der kanadischen Arktis Belege für die Existenz eines Ozeans vor 400 Millionen Jahren entdeckt. Das Team unter Leitung der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe fand bei der Arktis-Expedition ?Case 19? entsprechende Hinweise im Gestein, wie die Bundesanstalt mitteilte. Vermutet wurde die Existenz des Meeres demnach schon vorher. Es habe sich wahrscheinlich zwischen Spitzbergen im Norden und dem nordamerikanischen Kontinent im Süden erstreckt.
 
 
 

SPD verteidigt Absage an Koalitionsgespräche

 
Die SPD wird nach ihrem Fiasko bei der Bundestagswahl gedrängt, ihre Absage an jegliche Koalitionsbeteiligung zu überdenken. Wenn Jamaika-Sondierungen kein Ergebnis bringen, müsse die SPD bereitstehen, sagte Grünen-Chefin Simone Peter. Angesichts der Differenzen zwischen FDP und Grünen wird nicht ausgeschlossen, dass ein Jamaika-Bündnis nicht zustande kommt. SPD-Vizechefin Manuela Schwesig verteidigte die Absage ihrer Partei und wies auf die Notwendigkeit einer starken Opposition jenseits der AfD hin.
 
 
 

Australier mit 26 neuen iPhones vom Zoll erwischt

 
Auf dem Flughafen von Thailands Hauptstadt Bangkok ist ein Australier mit 26 fabrikneuen Smartphones vom Typ iPhone 8 erwischt worden. Der 38-Jährige hatte laut ?Bangkok Post? versucht, ohne Stopp durch den Zoll zu kommen, wurde aber von Beamten aufgehalten. Bei der Durchleuchtung seiner Koffer wurden die Geräte dann entdeckt. Angeblich waren die neuen Smartphones im Wert von mehr als 20 000 Euro für Freunde bestimmt. Der Australier soll sich nun in Thailand vor Gericht verantworten müssen.
 
 
 

Union stärkste Kraft bei Bundestagswahl

 
Die CDU/CSU ist trotz massiver Verluste als stärkste Kraft aus der Bundestagswahl hervorgegangen. Nach dem vorläufigen Ergebnis des Bundeswahlleiters kam sie auf 33,0 Prozent und verlor damit 8,5 Punkte im Vergleich zu 2013. Die SPD fuhr mit 20,5 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Bundestagswahl ein. Die AfD wurde mit 12,6 Prozent drittstärkste Kraft. Der FDP gelang mit 10,7 Prozent der Rückkehr in den Bundestag. Die Linke holte 9,2 Prozent, die Grünen erreichten 8,9 Prozent.
 
 
 

Mehrheit der Berliner für Offenhaltung des Flughafens Tegel

 
Die klare Mehrheit der Berliner Wähler hat sich bei einem Volksentscheid für einen Weiterbetrieb des Stadtflughafens Tegel ausgesprochen. 56,1 Prozent der Wähler stimmten mit Ja, 41,7 Prozent mit Nein. Dieses Ergebnis veröffentlichte die Landeswahlleiterin am frühen Morgen auf ihrer Internetseite. 2,2 Prozent der Stimmen waren ungültig.
 
 
 

Nordiraks Kurden stimmen in Referendum über Unabhängigkeit ab

 
Die Kurden im Nordirak stimmen heute in einem umstrittenen Referendum über ihre Unabhängigkeit ab. Mehr als fünf Millionen Wähler sind aufgerufen, über die Abspaltung vom restlichen Teil des Iraks zu entscheiden. Gegen das Referendum gibt es massiven Widerstand. Die irakische Zentralregierung hält die Abstimmung für verfassungswidrig. Auch die USA als wichtiger Verbündeter der Kurden im Nordirak, die UN und der Iran sprachen sich gegen das Referendum aus. Die Türkei forderte eine Absage und drohte mit Sanktionen.
 
 
 

Rekordverlust für GroKo-Parteien - AfD wird Dritter

 
Der steile Aufschwung der Rechtspopulisten bei der Bundestagswahl beschert der deutschen Politik eine historische Zeitenwende. Bundeskanzlerin Angela Merkel kann zwar voraussichtlich vier weitere Jahre regieren - aber nur mit dem größten Verlust in der Geschichte ihrer Union und möglicherweise dem Wagnis einer Jamaika-Koalition mit FDP und Grünen. Der bisherige Koalitionspartner SPD stürzt auf ein Rekordtief und strebt in die Opposition. Und die AfD triumphiert - erstmals seit 1961 sitzt nun eine rechtsnationale Partei im Parlament. Die AfD wird drittstärkste Kraft.
 
 
 

Parteispitzen beraten Ergebnis der Bundestagswahl

 
In Berlin beraten heute die Spitzengremien der Parteien das Ergebnis der Bundestagswahl. Nach massiven Verlusten der großen Koalition und einem Triumph der AfD zeichnet sich ein Regierungsbündnis von Union, FDP und Grünen ab. Die SPD kündigte bereits den Gang in die Opposition an, nachdem die Partei mit ihrem Spitzenkandidaten Marin Schulz auf ein Rekordtief gestürzt war. Die Union unter Führung von Kanzlerin Angela Merkel bleibt stärkte Kraft, verzeichnete aber ebenfalls massive Verluste.
 
 
 

Neue Proteste gegen Frankreichs Arbeitsmarktreform

 
Im Tauziehen um Frankreichs Arbeitsmarktreform wollen heute Lastwagenfahrer protestieren. Dazu haben zwei Gewerkschaften aufgerufen. Bürger könnten das zu spüren bekommen, falls die Aktionen andauern sollten. Schon im vergangenen Jahr waren im Streit um eine Arbeitsrechtsreform einer Vorgängerregierung Ölraffinerien blockiert worden. Viele Tankstellen saßen damals auf dem Trockenen. Staatschef Emmanuel Macron will mit der Reform die hohe Arbeitslosigkeit von rund zehn Prozent bekämpfen.
 
 
 

Chaos nach Stromausfall am Flughafen von Sydney

 
Ein Stromausfall hat am Flughafen von Sydney für Chaos gesorgt. Am Morgen fielen nach Angaben des Airports zahlreiche Flüge aus, hunderte von Passagieren waren betroffen. Es handle sich um ?ein technisches Problem? mit der Flugsicherung, das behoben werde müsse, sagte Air Services Australia. In der Zwischenzeit musste der Flugverkehr von Hand geregelt werden, wie örtliche Medien berichteten. Dadurch könnten nur etwa 15 Flugzeuge pro Stunden starten und landen, wo es sonst 50 gebe.
 
 
 

Trump verkündet neue Einreisesperren für sieben Länder

 
Die US-Regierung von Donald Trump hat neue zumindest teilweise Einreisesperren für Menschen aus sieben Ländern verkündet. Es sind der Tschad, Iran, Libyen, Nordkorea, Syrien, Venezuela und der Jemen, wie das Weiße Haus bekanntgab. Diese Staaten würden den Anforderungen der USA für ausreichende Sicherheitsüberprüfungen von Visa-Antragstellern nicht genügen, hieß es in der Mitteilung. Die neuen Beschränkungen ersetzen 90-tägige heftig umstrittene Einreisesperren für mehrere Länder, die gestern ausliefen.
 
 
 

Pannen bei Berliner Wahlauszählung

 
Bei der Auszählung der Bundestagswahl ist es in Berlin zu Pannen bei Ergebnisangaben für Direktmandate gekommen. Für die ersten beiden fertig ausgezählten Wahlkreise gab es unterschiedliche Ergebnisse auf den Internetseiten des Bundeswahlleiters und der Landeswahlleiterin. So wurde für Charlottenburg-Wilmersdorf vom Bundeswahlleiter der SPD-Kandidat Tim Renner als Gewinner mit 28,8 Prozent angegeben. Auf der Berliner Internetseite lag der CDU-Kandidat Klaus-Dieter Gröhler mit 30,2 Prozent vorne. Renner hatte hier nur 27,6 Prozent. Das Gleiche galt für den Wahlkreis Spandau.
 
 
 

Schüsse auf Kirchgänger - eine Tote und Verletzte in den USA

 
Ein 25-Jähriger im US-Bundesstaat Tennessee hat das Feuer auf Kirchgänger eröffnet und eine Frau getötet. Sieben weitere Gläubige wurden verletzt. Dazu zählt ein junger Mann, der den Schützen konfrontiert hatte und von ihm mit der Schusswaffe schwer geschlagen worden war. Über das Tatmotiv herrschte am Abend noch Unklarheit. Die Polizei sprach zunächst lediglich von ?mehreren Möglichkeiten?. Auch der Schütze selbst wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht, nachdem ihn eine eigene Kugel getroffen hatte.
 
 
 

Mexiko-Erdbeben: Todeszahl steigt auf rund 320

 
Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko der Stärke 7,1 am vergangenen Dienstag ist die Todeszahl auf 318 gestiegen. Wie die Behörden mitteilten, starben allein in der Millionenmetropole Mexiko-Stadt mindestens 180 Menschen. Insgesamt 69 Menschen konnten bisher in der Hauptstadt aus den Trümmern eingestürzter Häuser befreit werden. Am Samstag hatte ein Erdbeben der Stärke 6,1 die Menschen im Süden in Angst versetzt, mehrere Häuser und eine Brücke im Bundesstaat Oaxaca stürzten ein. Mexiko erlebte innerhalb von 16 Tagen damit drei schwere Beben.
 
 
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