Union dringt auf schnellere Koalitionsgespräche

 
Aus der Union kommen Kompromisssignale an die SPD - ungeachtet ihres Ärgers über Verzögerungen bei den Koalitionsverhandlungen. Dies betrifft sowohl den Familiennachzug von Flüchtlingen als auch die Forderungen der Sozialdemokraten nach einem ?Einstieg in das Ende der Zwei-Klassen-Medizin? durch eine Angleichung der Honorarordnungen für gesetzlich und privat Versicherte. Da die Sozialdemokraten noch internen Beratungsbedarf reklamierten, dürften die offiziellen Koalitionsverhandlungen nicht vor Freitag starten.
 
 
 

Abschiebeflug nach Kabul gestartet

 
Trotz der verschärften Sicherheitslage in Afghanistan ist am Abend von Düsseldorf aus erneut ein Sammelflug mit abgelehnten Asylbewerbern nach Kabul gestartet. Das bestätigte die Bundespolizei. Zur Zahl der abgeschobenen Afghanen gab es keine Angaben. Nach Mitteilung von Flüchtlingsinitiativen waren wesentlich weniger als die ursprünglich geplanten 80 Menschen an Bord. Unter anderem wegen Krankheit und Einsprüchen in letzter Minute seien am Ende nur 17 Abzuschiebende Richtung Kabul geflogen.
 
 
 

Ermittlungen gegen rechtsgerichtete Gruppe in Mittelhessen

 
Die Polizei hat die Wohnungen von vier Männern in Mittelhessen durchsucht, die eine rechtsgerichtete Gruppe mit rund 100 Anhängern gegründet haben sollen. Sie verfügten unter anderem über Waffen und Drogen und hätten bundesweit Kontakte zur rechtsextremen und Rockerszene, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft Frankfurt, Nadja Niesen. Die Polizei rechnet mindestens einen der Männern den sogenannten Reichsbürgern zu. Die Männer aus dem Lahn-Dill-Kreis wurden vorläufig festgenommen, dann aber wieder auf freien Fuß gesetzt.
 
 
 

Rekord bei Dax - Wall Street treibt an

 
Am deutschen Aktienmarkt sind die Rekorde gepurzelt. Der Leitindex Dax hatte gleich zum Handelsauftakt eine Bestmarke erreicht und anschließend weiter zugelegt bis auf 13 596 Punkte. Höher stand das Börsenbarometer in seiner bisher knapp 30-jährigen Geschichte noch nie. Letztlich belief sich das Plus bei 13 559,60 Punkten noch auf 0,71 Prozent. Der Euro legte zu und kostete zuletzt 1,2283 US-Dollar.
 
 
 

Bericht: Carsharing-Fusion auf der Zielgeraden

 
Daimler und BMW wollen ihre Carsharing-Töchter nach einem Bericht der ?Frankfurter Allgemeinen Zeitung? in Kürze zusammenlegen. Die Verhandlungen seien auf der Zielgeraden, die Fusion von Car2Go und DriveNow könnte schon im Februar bekanntgegeben werden, berichtet das Blatt. Daimler und BMW lehnten jeden Kommentar dazu ab. Nach Informationen der ?FAZ? ist geplant, die beiden Marken DriveNow und Car2Go zu erhalten, aber die Angebote auf einer gemeinsamen Internet-Plattform zu bündeln.
 
 
 

Insolvente Airline Niki soll wieder fliegen

 
Niki Lauda hat das Bieter-Rennen um seine frühere Fluggesellschaft Niki gewonnen und dabei die British-Airways-Mutter IAG hinter sich gelassen. Nach dem Zuschlag durch den österreichischen Gläubigerausschuss kündigte der dreifache Formel-1-Weltmeister an, dass die sanierte Gesellschaft Ende März mit zunächst 15 Maschinen an den Start gehen werde. Sie soll den neuen Namen Laudamotion tragen, sagte der Unternehmer österreichischen Medien. Die vom deutschen Insolvenzverwalter eingefädelte Übernahme der Niki durch die IAG-Tochter Vueling scheint damit hinfällig.
 
 
 

Unmut bei Union über Verzögerung bei Koalitionsverhandlungen

 
In der Union wächst der Unmut über die SPD wegen Verzögerungen bei den Koalitionsverhandlungen. Da die Sozialdemokraten noch internen Beratungsbedarf reklamierten, dürften die offiziellen Verhandlungen nicht vor Freitag starten. In der Union besteht die Befürchtung, dass die Gespräche nicht bis Karneval abgeschlossen werden können. Dies könnte wiederum eine Regierungsbildung bis Ostern in Frage stellen. Die Unterhändler von CDU und CSU trafen sich heute, um ihren Kurs abzustimmen. Dagegen kommt das SPD-Team dem Vernehmen nach erst am Donnerstag zusammen.
 
 
 

Vier Tote bei Kollision von Hubschrauber und Flugzeug

 
Beim Zusammenstoß eines Sportflugzeuges mit einem Rettungshubschrauber sind bei Karlsruhe vier Menschen ums Leben gekommen. Bei den Toten handelt es sich um die beiden Piloten des Hubschraubers sowie die beiden Insassen des Sportflugzeugs, teilten Sprecher der Deutschen Luftrettung sowie der Polizei mit. Die beiden Maschinen kollidierten in der Luft und stürzten auf umliegende Felder. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, war am Abend noch unklar.
 
 
 

EU-Finanzminister kürzen schwarze Steuerliste

 
Die EU-Finanzminister haben nach nur anderthalb Monaten fast die Hälfte der als Steueroasen gebrandmarkten Gebiete wieder von ihrer schwarzen Liste entfernt. Acht der bislang 17 Steueroasen sicherten zu, ihre Steuerpraktiken zu ändern, wie es beim Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel hieß. Sie sollen aber weiter überwacht werden. Anfang Dezember hatten sich die EU-Staaten auf eine schwarze Liste von Ländern und Steuerjurisdiktionen außerhalb der EU geeinigt, gegen die es steuerrechtliche Bedenken gab.
 
 
 

Ein Toter nach Schüssen an High School in Kentucky

 
Nach Schüssen an einer Schule in Kentucky ist ein Mensch ums Leben gekommen. Das bestätigte der Gouverneur des US-Bundesstaates, Matt Bevin, auf Twitter. Weitere Menschen wurden an der Marshall County High School verletzt. Ob es sich dabei um Schüler handelt, war es zunächst unklar. Der Schütze sei von der Polizei festgenommen worden, Gefahr bestehe nicht mehr.
 
 
 

Familie und Freunde nehmen Abschied von Dolores ORiordan

 
Familienmitglieder und Freunde der kürzlich gestorbenen Cranberries-Sängerin Dolores ORiordan haben in einer emotionalen Trauerfeier Abschied von der 46-Jährigen genommen. An dem Gottesdienst in der Saint-Ailbes-Kirche in ORiordans ländlichem Heimatort Ballybricken im Westen Irlands nahmen etwa 200 Menschen teil. ORiordan wurde anschließend im engsten Familienkreis beigesetzt. ORiordan war am 15. Januar in einem Hotel in London leblos aufgefunden worden. Die Todesursache ist Gegenstand einer Untersuchung. Ein Verbrechen schließt die Polizei aus.
 
 
 

Massenkarambolage mit 17 Autos - 18 Menschen verletzt

 
Bei einer Massenkarambolage von 17 Autos sind auf der Autobahn 73 bei Breitengüßbach im fränkischen Kreis Bamberg 18 Menschen verletzt worden. Laut Polizei war es gegen 7.30 Uhr innerhalb kurzer Zeit zu insgesamt drei Auffahrunfällen gekommen. Es werde vermutet, dass ein plötzlich scharf abbremsendes Auto Unfallverursacher war. Die Fahrbahnen in Richtung Nürnberg blieben mehrere Stunden lang gesperrt, der Verkehr wurde umgeleitet.
 
 
 

DIW-Report: Viel Vermögen in Hand von wenigen Superreichen

 
Ein großer Teil des Vermögens in Deutschland ist nach einer Analyse von Wirtschaftsforschern in den Händen von wenigen Superreichen. Demnach besaßen die 45 reichsten Haushalte im Jahr 2014 so viel wie die ärmere Hälfte der Bevölkerung, beide vereinigten jeweils 214 Milliarden Euro Vermögen auf sich. Zu diesem Ergebnis kam das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in einem heute veröffentlichten Diskussionspapier.
 
 
 

Viele Lawinenabgänge in den Alpen

 
Bei zahlreichen Lawinenabgängen in den Alpen sind seit gestern nach ersten Erkenntnissen der Rettungsdienste keine Menschen zu Schaden gekommen. Zwar entspannte sich die Lage nach tagelangen heftigen Schnee- und Regenfällen etwas - wegen der riesigen Schneemassen an den Hängen, die abzurutschen drohten, blieben in der Alpenregion aber viele Straßen gesperrt. In den bayerischen Alpen herrscht vielerorts weiterhin große Lawinengefahr. In Südtirol sollten nach dem Abgang einer Lawine in Graun im Vinschgau 75 Gäste eines Hotels mit Hubschraubern in Sicherheit gebracht werden.
 
 
 

Tsunami-Warnung für Alaska wieder aufgehoben

 
Nach einem Seebeben der Stärke 7,9 vor der Küste Alaskas ist eine vorsorglich herausgegebene Tsunami-Warnung wieder aufgehoben worden. Die Experten hatten zuvor bereits die Tsunami-Warnung für Hawaii und die US-Westküste aufgehoben. Später wurde auch für die Süd- und Südostküste Alaskas sowie für das kanadische British Columbia Entwarnung gegeben. Die Lage werde aber weiter beobachtet.
 
 
 

CDU und CSU bereiten Koalitionsverhandlungen mit SPD vor

 
Die Verhandlungsteams von CDU und CSU sind in Berlin zusammengekommen, um in einer gemeinsamen Sitzung die Koalitionsverhandlungen mit der SPD vorzubereiten. Die beiden Parteivorsitzenden, Kanzlerin Angela Merkel und Horst Seehofer, hatten sich gut eine halbe Stunde zuvor zu Vorgespräch getroffen. Schon am Vormittag beriet die 15-köpfige Gruppe der CSU-Unterhändler in der CDU-Zentrale gesondert. Bei den Gesprächen dürfte es um den Fahrplan der Verhandlungen mit den Sozialdemokraten und die Aufstellung möglicher inhaltlicher Arbeitsgruppen gehen.
 
 
 

14-Jähriger an Schule getötet - Mitschüler festgenommen

 
Schockierende Gewalttat an einer Gesamtschule im westfälischen Lünen: Dort hat ein 15-Jähriger nach den bisherigen Ermittlungen einen 14 Jahre alten Mitschüler getötet. Polizisten nahmen den Jugendlichen kurz nach der Tat am Morgen fest. Beide Jugendliche hätten die deutsche Staatsbürgerschaft, hieß es. Der 15 Jahre alte Schüler sei tatverdächtig, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Dortmund mit. Die Ermittler gingen nach ersten Erkenntnissen nicht von einem Amoklauf aus.
 
 
 

Deutscher Film ?Aus dem Nichts? nicht im Oscar-Rennen

 
Der deutsche Film ?Aus dem Nichts? hat es nicht in die Oscar-Endrunde geschafft. Der NSU-Thriller von Regisseur Fatih Akin war zunächst einer von neun Anwärtern in der Sparte ?nicht-englischsprachiger Film?. Zu den fünf nominierten Filmen zählen unter anderem ?Fantastic Woman?und ?Loveless?. Das gab die Oscar-Akademie bekannt. Im vorigen Jahr war der deutsche Film ?Toni Erdmann? von Maren Ade im Oscar-Rennen, ging bei der Preis-Gala aber leer aus.
 
 
 

AfD übernimmt Vorsitz im Haushaltsausschuss

 
Die AfD übernimmt im Bundestag den Vorsitz im Haushaltsausschuss. Wie die AfD-Fraktion bestätigte, werden Abgeordnete der Partei zudem die Vorsitzenden im Rechtsausschuss und im Ausschuss für Tourismus stellen. Das Zugriffsrecht auf den Vorsitz im wichtigen Haushaltsausschuss hat traditionell die größte Oppositionsfraktion. Das wäre, wenn die große Koalition aus CDU, CSU und SPD zustande kommen sollte, die AfD. Die Ausschussvorsitzenden werden von den Mitgliedern der Ausschüsse nicht gewählt, sondern ?bestimmt?.
 
 
 

Staatsanwaltschaft: Ermittlungen gegen Wedel erst am Anfang

 
Die Staatsanwaltschaft München ermittelt gegen den Regisseur Dieter Wedel wegen eines angeblichen sexuellen Übergriffs in den 90er Jahren. Die Ermittlungen wegen eines Anfangsverdachts seien in einem frühen Stadium, sagte eine Behördensprecherin. Ausgangspunkt für das Ermittlungsverfahren sei ein Bericht im ?Zeit?-Magazin. Dort hatten am 3. Januar drei Ex-Schauspielerinnen Wedel beschuldigt, er habe sie in den 90er Jahren sexuell bedrängt. Die Münchner Staatsanwaltschaft betonte, dass in alle Richtungen ermittelt werde und dass es sich nur um einen Anfangsverdacht handle.
 
 
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mit Laura Potting
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