Student ist erster Nachtbürgermeister Deutschlands

 
Der Mannheimer Student Hendrik Meier ist erster Nachtbürgermeister Deutschlands. Der 27-Jährige hat sich am Abend gegen neun Mitbewerber durchgesetzt. Ab August soll er in Mannheim 50 Stunden im Monat bei Konflikten im Nachtleben, etwa zwischen Partygästen und ruhebedürftigen Anwohnern, vermitteln. Der Nachbürgermeister dient als Ansprechpartner für Beschwerden und als Schnittstelle zwischen feiernden Menschen, den Betreibern von Clubs, Kneipen und Bars sowie der Stadtverwaltung.
 
 
 

Trump kündigt neues Treffen mit Putin an

 
US-Präsident Trump hat inmitten der Kontroverse über seine Russland-Äußerungen ein neues Treffen mit Kremlchef Putin angekündigt. ?Ich freue mich auf unser zweites Treffen, damit wir damit beginnen können, einige der vielen diskutierten Themen umzusetzen?, schrieb er bei Twitter. Zuvor hatte Trump in den Tagen nach dem Gipfel mit Putin mit widersprüchlichen Aussagen viel Verwirrung gestiftet. In einem Interview mit dem US-Sender CBS sagt er jetzt, er habe Putin persönlich davor gewarnt, dass die USA Einmischungen in künftige US-Wahlen nicht tolerieren würden.
 
 
 

Bericht: Google entwickelt Android-Nachfolger

 
Ein Google-Team entwickelt laut einem Medienbericht eine komplett neue Software, die auch als Ersatz für das dominierende Smartphone-System Android gedacht ist. Das Betriebssystem mit dem Namen ?Fuchsia? solle auf allen möglichen Geräten vom Notebook bis zu vernetzten Sensoren einheitlich aussehen, schrieb der Finanzdienst Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen. Derzeit entwickelt Google zwei Betriebssysteme: Android für Mobilgeräte wie Smartphones und Tablets sowie Chrome OS für Notebooks.
 
 
 

Gitterbrücke auf Autobahn gestürzt - A3 gesperrt

 
Auf der Autobahn 3 bei Düsseldorf ist eine sogenannte Mautbrücke eingestürzt. Nach ersten Erkenntnissen sind laut Polizei zwei Autos beschädigt worden. Verletzt wurde niemand. Die Gitterbrücke, über die die Lkw-Maut abgerechnet oder kontrolliert wird, brach am gegen 19.30 Uhr zwischen Hilden und Mettmann zusammen. Die Ursache ist noch unklar, womöglich hatten dort zuvor Bauarbeiten stattgefunden. Die A3 war nach dem Unfall in Fahrtrichtung Oberhausen gesperrt. Der Verkehr wurde umgeleitet.
 
 
 

EU warnt vor Brexit ohne Vertrag

 
Achteinhalb Monate vor dem britischen EU-Austritt hat die EU-Kommission alle staatlichen Stellen und die Wirtschaft ermahnt, sich für einen möglichen harten Bruch ohne Vertrag zu wappnen. Dieses Szenario sei weiter möglich. EU-Chefunterhändler Barnier und sein neuer britischer Gesprächspartner Raab betonten aber bei ihrem ersten Treffen, weiter einen Kompromiss zu suchen. Beide Seiten sind sich zwar einig über Eckpunkte eines Austrittsvertrags und eine Übergangsfrist. Noch gibt es aber z.B. keine Lösung beim Thema Grenzkontrollen zwischen EU-Staat Irland und Nordirland.
 
 
 

Belgien: Luftraum-Sperrung trifft tausende Fluggäste

 
Mitten in der Ferienzeit sind in Belgien tausende Passagiere von Flugausfällen und -verspätungen betroffen gewesen. Wegen technischer Probleme bei der Flugüberwachung Belgocontrol wurde der Luftraum für rund anderthalb Stunden gesperrt. Zeitweise durfte laut Belgocontrol kein Flugzeug über dem Land fliegen. Am Brüsseler Flughafen landeten infolgedessen dutzende Maschinen verspätet, andere wurden umgeleitet. Am Abend gab Belgocontrol schließlich Entwarnung. Das Problem sei behoben, der Flugverkehr werde wieder aufgenommen.
 
 
 

Anwalt: Puigdemont will nach Belgien zurück

 
Carles Puigdemont will laut seinem Anwalt in der kommenden Woche nach Belgien zurückkehren. Der ehemalige katalanische Regionalpräsident hatte sich im Herbst 2017 im Zuge des verbotenen Unabhängigkeitsreferendums in Katalonien bereits einmal nach Brüssel abgesetzt. Das Oberste Gericht in Madrid hatte heute mitgeteilt, auf eine Auslieferung zu verzichten. Der Grund: Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht hatte eine Auslieferung wegen des Verdachts der Veruntreuung für zulässig erklärt, nicht aber wegen Rebellion - dem Hauptvorwurf der spanischen Justiz.
 
 
 

Gesamtführender Thomas gewinnt letzte Alpenetappe

 
Der Brite Geraint Thomas hat die letzte Alpen-Etappe der diesjährigen Tour de France gewonnen und seine Führung im Gesamtklassement ausgebaut. Der Profi vom Team Sky sicherte sich nach 175,5 Kilometern den Tagessieg im Ziel der 12. Etappe in LAlpe dHuez. In der Gesamtwertung liegt er weiter vor seinem Team-Kapitän Chris Froome. Der Brite kam als Vierter ins Ziel. Platz zwei sicherte sich der niederländische Zeitfahr-Weltmeister Tom Dumoulin vor dem Franzosen Romain Bardet.
 
 
 

Belgischer Luftraum wegen technischer Probleme gesperrt

 
Wegen technischer Probleme bei der belgischen Flugüberwachung Belgocontrol ist der belgische Luftraum gesperrt. Das Unternehmen teilte im Kurznachrichtendienst Twitter mit, man operiere im ?Clear the sky?-Modus. Das bedeutet, dass kein Flugzeug über Belgien fliegen darf. Man arbeite daran, das Problem so schnell wie möglich zu beheben, so ein Sprecher. Auf der Homepage des Brüsseler Flughafens wurden Dutzende Flüge als verspätet, gecancelt oder umgeleitet angezeigt.
 
 
 

Russischer Diplomat verlangt Beweise im Fall Skripal

 
Im Fall des vergifteten Ex-Agenten Skripal verlangt Russland eine Erklärung der britischen Behörden zu neuen Verdächtigungen. ?Ich will das von Scotland Yard oder dem Außenministerium hören?, nicht aus der Presse, sagte der russische Botschafter in Großbritannien, Jakowenko. Die britische Nachrichtenagentur PA hatte zuvor berichtet, die Polizei habe mutmaßliche Täter des Giftangriffs auf Skripal und seine Tochter identifiziert. Es handle sich dabei um mehrere Russen. Ein Scotland-Yard-Sprecher konnte den Bericht nicht bestätigen.
 
 
 

Tour de France: Greipel gibt auf

 
Nach dem Aus für Marcel Kittel ist die Tour de France auch für Sprinterkollege André Greipel vorbei. Der gebürtige Rostocker stieg auf der 12. Etappe von Bourg-Saint-Maurice nach LAlpe dHuez noch vor dem schweren zweiten Berg des Tages aus. Für den den Profi vom Team Lotto-Soudal ist es das erste Mal, dass er bei der Tour aussteigen muss. Greipel hatte in der ersten Woche wie auch Kittel einen Tageserfolg verpasst. Kittel war gestern ausgeschieden, weil er das Zeitlimit überschritten hatte.
 
 
 

US-Handelsminister: Autozölle noch nicht garantiert

 
Die USA wollen laut Handelsminister Ross nicht um jeden Preis Einfuhrzölle auf Autos einführen. Es sei noch zu früh, um vorherzusagen, wie die entsprechende Untersuchung ausgehe, erklärte Ross in Washington. US-Präsident Trump droht, die Importzölle auf Autos und Fahrzeugteile auf bis zu 25 Prozent anzuheben. Der Plan ist auch in den USA hoch umstritten. Bei einer Anhörung des Handelsministeriums warnten Branchenvertreter vor erheblichen Nachteilen für Industrie und Verbraucher. Die EU hat bereits Vergeltungsmaßnahmen angekündigt, sollten die Zölle wirklich kommen.
 
 
 

Spanische Justiz zieht Haftbefehl gegen Puigdemont zurück

 
Die spanische Justiz verzichtet auf eine Auslieferung des katalanischen Separatisten-Führers Puigdemont. Das oberste Gericht in Madrid teilte mit, den europäischen Haftbefehl gegen Puigdemont zurückzuziehen. Das schleswig-holsteinische Oberlandesgericht hatte jüngst eine Auslieferung des Politikers nach Spanien wegen des Verdachts der Veruntreuung für zulässig erklärt, nicht jedoch wegen Rebellion. Fünf weitere europäische Haftbefehle gegen Separatisten wurden ebenfalls zurückgezogen.
 
 
 

Auffahrunfall in Waschstraße: Betreiber nicht haftbar

 
Betreiber von automatischen Waschstraßen haften grundsätzlich nicht für Fehler ihrer Kunden - wenn die Anlage technisch einwandfrei war und Kunden Bedienungshinweise erhalten haben. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) entschieden. Der Fall: ein Autofahrer wollte von dem Betreiber einer Wuppertaler Waschstraße gut 1.200 Euro Schadenersatz. Sein Auto war beschädigt worden, weil der Fahrer vor ihm auf dem Schleppband plötzlich auf die Bremse getreten hatte. Der BGH verwies den Fall zurück an das Landgericht Wuppertal, das nun prüfen muss, ob die Kunden ausreichend informiert wurden.
 
 
 

Berlin: Neue Details zum Schlag gegen arabischen Clan

 
Die Berliner Staatsanwaltschaft hat neue Details zu den Ermittlungen gegen einen arabischen Clan bekannt gegeben. Anlass war demnach der Einbruch in eine Sparkasse im Herbst 2014. Die Polizei hatte die Täter damals gefasst, die Beute von mehr als neun Millionen Euro blieb aber verschwunden. Dann habe ein Bruder eines Täters - bis dahin Hartz IV-Empfänger - plötzlich diverse Eigentumswohnungen in Berlin und im Umland gekauft; der Anstoß für die Ermittler das Konstrukt näher zu beleuchten. Insgesamt haben sie inzwischen 16 Beschuldigte identifiziert. Letzte Woche waren insgesamt 77 Immobilien der Familie beschlagnahmt worden.
 
 
 

EU: Vergeltungsmaßnahmen gegen mögliche neue US-Zölle

 
Wenige Tage vor einem Krisentreffen zum Handelsstreit hat die Europäische Union US-Präsident Donald Trump vor einer weiteren Eskalation gewarnt. Sollten die USA Sonderzölle auf Autoimporte aus Europa erheben, wäre dies verheerend, sagte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström. Sie warnte, gemeinsam mit den Mitgliedstaaten werde bereits an einer Liste mit US-Produkten gearbeitet, auf die Vergeltungszölle verhängt werden könnten. Nach einem Bericht der ?Wirtschaftswoche? könnte das Pharma- und Chemieerzeugnisse sowie Kohle betreffen.
 
 
 

Audi-Chef legt Haftbeschwerde ein

 
Audi-Chef Rupert Stadler hat laut der Staatsanwaltschaft Beschwerde gegen die Untersuchungshaft eingelegt. Die Ermittlungsbehörde werde die Haftbeschwerde prüfen. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. Stadler wird Betrug vorgeworfen, weil er nach Aufdeckung der Abgastricksereien bei Dieselautos 2015 in den USA weiter manipulierte Autos in Europa verkauft haben soll. Verhaftet wurde er vor gut vier Wochen wegen Verdunkelungsgefahr.
 
 
 

Putin: Treffen mit Trump ein Erfolg

 
Russlands Staatschef Putin hat den Gipfel in Helsinki mit US-Präsident Trump im Großen und Ganzen als Erfolg gewertet. Man sei auf einem guten Weg, so Putin bei einem Treffen mit seinem diplomatischen Corps in Moskau. Russland werde die Entwicklungen aber genau beobachten, weil bestimmte Kräfte in den USA versuchen würden, die Ergebnisse kleinzureden und zu leugnen, so Putin weiter. Er habe bei dem Treffen viele wichtige Dinge angesprochen. Aber: ?Natürlich wäre es naiv zu glauben, alle Probleme in wenigen Stunden lösen zu können, die sich über die Jahre angesammelt haben.?
 
 
 

Große Waldbrände in Schweden außer Kontrolle

 
In Schweden sind große Waldbrände wegen der Sommerhitze völlig außer Kontrolle geraten. Mehr als 40 Feuer wüten laut Notrufzentrale derzeit über das ganze Land verteilt in den Wäldern. Zwischenzeitlich waren es sogar mehr als 80 kleinere und große Brände. In der Nacht zum Donnerstag wurden mehrere Dörfer evakuiert, weitere sind laut schwedischem Rundfunk in Gefahr. Die Behörden haben um Hilfe aus anderen Ländern gebeten, Italien und Norwegen schickten Löschflugzeuge und Helikopter. Am Donnerstag wurden auch zwei Spezialflugzeuge aus Frankreich erwartet.
 
 
 

Hamilton verlängert Vertrag bei Mercedes bis Ende 2020

 
Weltmeister Lewis Hamilton hat seinen Vertrag beim Formel-1-Rennstall Mercedes um weitere zwei Jahre bis Ende 2020 verlängert. Das gab das Team am Rande des Großen Preises von Deutschland bekannt. Seitdem er im Winter mit Teamchef Toto Wolff zusammengesessen habe, sei die Verlängerung nur noch eine Formalie gewesen, sagte Hamilton in einer Pressemitteilung. ?Diese Woche haben wir die finalen Dokumente unterzeichnet?, sagte Wolff. Der 33 Jahre alte Hamilton fährt seit 2013 für die Silberpfeile. Drei seiner vier WM-Titel feierte er mit dem deutschen Team.
 
 
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