Drei Raumfahrer vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur gestartet

 
Ein Russe, ein US-Amerikaner und ein Japaner sind zu einem etwa halbjährigen Forschungsaufenthalt auf der Internationalen Raumstation ISS aufgebrochen. Die Sojus-Rakete startete planmäßig vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan, wie die Raumfahrtbehörde Roskosmos mitteilte. Das Raumschiff ?Sojus MS-07? mit dem Kosmonauten Anton Schkaplerow sowie den Astronauten Scott Tingle und Norishige Kanai soll nach zwei Tagen Flugzeit am Dienstag an der ISS andocken. Für die drei bedeutet dies: Weihnachten und Neujahr in der Schwerelosigkeit rund 400 Kilometer über der Erde.
 
 
 

Streik in Israel - Protest gegen Stellenabbau bei Teva

 
Als Protest gegen den geplanten Stellenabbau bei der Ratiopharm-Mutter Teva sind zahlreiche Beschäftigte in Israel in Streik getreten. Von dem vierstündigen Ausstand sollen bis zum Mittag unter anderem Flughäfen und Häfen, Banken und Behörden in ganz Israel betroffen sein. Die Arbeitswoche beginnt in Israel regulär am Sonntag. Der kriselnde Pharmakonzern will weltweit 14 000 Stellen streichen. Teva ist Weltmarktführer unter den Generika-Herstellern und Israels größtes Unternehmen. In Deutschland ist es mit seiner Marke Ratiopharm bekannt und beschäftigt rund 2900 Mitarbeiter.
 
 
 

Leyen und de Maiziére geißeln Verbrennung israelischer Flaggen

 
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen empört sich über antisemitische Proteste arabischer Gruppen in Berlin. ?Ich finde es unerträglich, dass in Deutschland israelische Flaggen brennen?, sagte der CDU-Vize der Funke Mediengruppe. ?Solche Ausbrüche von Hass dürfen nicht auf unseren Straßen zelebriert werden.? Bei Demonstrationen arabischer Gruppen in Berlin waren israelische Flaggen verbrannt und antisemitische Parolen gerufen worden. Bundesinnenminister Thomas de Maizière sprach sich in der ?Bild am Sonntag? für einen Antisemitismusbeauftragten des Bundes aus.
 
 
 

Argentinien feuert nach U-Boot-Verschwinden Admiral

 
Das Verschwinden des U-Boots San Juan vor mehr als einem Monat im Südatlantik hat nun weitere personelle Konsequenzen: Die argentinische Regierung entließ Admiral Marcelo Srur. Verteidigungsminister Oscar Aguad begründete die Personalie damit, dass in den vergangenen Tagen verschiedene Versionen über die vermutlich schwache Rolle der Marine nach dem Verschwinden des U-Boots in Umlauf gekommen seien. Das 66 Meter lange U-Boot mit 44 Menschen an Bord ist seit mehr als einem Monat verschollen. Meeressonden hatten eine Explosion an Bord registriert.
 
 
 

US-Medienberichte: Pentagon forschte jahrelang heimlich nach UFOs

 
Das Pentagon ist jahrelang in aller Stille Berichten über mysteriöse Flugobjekte oder UFOs nachgegangen. Das berichten ?New York Times? und ?Politico?. Die Aufwendungen für das ?Advanced Aerospace Threat Identification Program? in Höhe von 22 Millionen Dollar pro Jahr seien jeweils im Verteidigungshaushalt versteckt gewesen, heißt es. Demnach hat das Pentagon die Existenz Programmes jetzt bestätigt, aber betont, dass es 2012 eingestellt worden sei. Der ?New York Times? zufolge haben Mitarbeiter aber trotzdem weiter Berichte über mysteriöse Flugobjekte untersucht.
 
 
 

SPD signalisiert: Bürgerversicherung für alle muss kommen

 
Die SPD beharrt mit Blick auf die Gespräche über eine Regierungsbildung mit der Union darauf, eine Bürgerversicherung für alle Patienten einzuführen. Sie sei eins der ganz zentralen SPD-Projekte, sagte der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach der ?Bild am Sonntag?. Gesetzlich versicherte Patienten dürften nicht länger Patienten zweiter Klasse sein. Nach dem Willen der Partei sollen auch Beamte und Gutverdiener in eine Bürgerversicherung einzahlen - bisher sind sie in der Regel privat versichert. Die Union lehnt eine Bürgerversicherung strikt ab.
 
 
 

Sexueller Missbrauch: Hollywood gründet Kommission

 
Im Kampf gegen sexuellen Missbrauch in der US-Unterhaltungsindustrie haben Filmstudios und Fernsehsender unterstützt von Hollywood-Größen eine Kommission gegründet. Ihre Aufgabe ist es laut Medienberichten, mit der ?weit verbreiteten Kultur der Übergriffe und des Macht-Missbrauchs fertig zu werden?. Die Kommission wolle dafür sorgen, dass sicherere, gerechtere und gleichberechtigtere Arbeitsplätze geschaffen würden - besonders für Frauen und Randgruppen. Die Enthüllungen über Fehlverhalten von Regisseuren, Schauspielern und Produzenten hatten mit Vorwürfen gegen Hollywood-Mogul Harvey Weinstein an Fahrt aufgenommen.
 
 
 

Widerstand im Bundestag gegen Mandatsverlängerung um ein Jahr

 
Im Bundestag gibt es Kritik am Vorstoß der Verteidigungsministerin zur Verlängerung der Auslandseinsätze der Bundeswehr um ein Jahr. ?Der Bundestag darf der geschäftsführenden Bundesregierung keinen Blankoscheck ausstellen?, sagte Grünen-Verteidigungsexpertin Agnieszka Brugger den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Auch Vertreter von FDP und Linken äußerten sich ablehnend. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen dringt auf eine Verlängerung der wichtigsten Auslandseinsätze der Bundeswehr im Frühjahr um ein volles Jahr - unabhängig vom Stand der Regierungsbildung.
 
 
 

?The Voice of Germany?-Finale mit internationalen Topstars

 
Mit einem großen Staraufgebot kürt Sat.1 heute den Sieger der Castingshow ?The Voice of Germany?. Prominente Musiker wie Ed Sheeran, Kelly Clarkson und Rita Ora werden beim Live-Finale in Berlin auf der Bühne stehen und die Finalisten unterstützen. In diesem Jahr kämpfen die Georgierin Natia Todua, die Vollblutmusikerin BB Thomaz, Mädchenschwarm Benedikt Köstler und die Österreicherin Anna Heimrath um den Sieg. Die Zuschauer entscheiden per Anruf und SMS.
 
 
 

Letztes Springen vor der Vierschanzentournee

 
Die deutschen Skispringer wollen im letzten Wettkampf vor der Vierschanzentournee ein Erfolgserlebnis in die Weihnachtstage mitnehmen. Der im Gesamtweltcup führende Richard Freitag und sein erster Verfolger Andreas Wellinger gelten heute bei dem Einzel in der Schweiz als die Favoriten. Am Samstag verpasste Freitag den Sieg nur knapp und landete 0,1 Punkte hinter dem Norweger Anders Fannemel. Die Vierschanzentournee beginnt am 30. Dezember mit einem Wettkampf in Oberstdorf.
 
 
 

Weitere Räumungen wegen des Feuers in Kalifornien

 
Wegen der heftigen Brände im US-Staat Kalifornien müssen weitere Gebiete evakuiert werden. Die neuen Räumungsanordnungen wurden für den Bezirk Santa Barbara ausgegeben. Das sogenannte Thomas-Feuer nördlich von Los Angeles ist bereits zum viertgrößten Flächenbrand in Kalifornien seit 1932 angewachsen - es wütet bislang auf einer Fläche, die ungefähr so groß wie das Saarland ist. Zerstört oder beschädigt wurden bereits mehr als 1000 Gebäude. Rund 8000 Feuerwehrleute sind im Einsatz.
 
 
 

Nach Spielende: Werder-Ultras prügeln sich mit Kneipengästen

 
Nach der Bundesliga-Partie Bremen gegen Mainz 05 haben sich etwa 80 Werder-Ultras mit Kneipengästen in der Bremer Innenstadt geprügelt. ?Die gewaltbereiten Fans schlugen Scheiben ein, es flogen Tische und Stühle?, sagte ein Polizeisprecher. Sechs Menschen wurden bei der Schlägerei leicht verletzt. Verschiedene Medien hatten berichtet, dass es sich bei den Gästen der Kneipe um Personen aus der Neonazi- und Hooligan-Szene gehandelt haben soll. Die Polizei bestätigte das zunächst nicht. Hier müsse man die Ermittlungsergebnisse abwarten.
 
 
 

Rund 50 Islamistinnen aus Syrien und Irak zurückgekehrt

 
Rund 50 deutsche Islamistinnen sind aus den umkämpften Regionen in Syrien und Irak nach Deutschland zurückgekehrt. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linksfraktion hervor, die der Funke-Mediengruppe vorliegt. Insgesamt sind demnach in den vergangenen Jahren 960 Menschen in Richtung Kriegsgebiet ausgereist, um sich Extremistenmilizen anzuschließen. ?Etwa ein Drittel der ausgereisten Personen befindet sich derzeit wieder in Deutschland. Davon sind mehr als 15 Prozent weiblich?, schreibt das Auswärtige Amt laut Funke.
 
 
 

Umfrage: Mehr als die Hälfte der Briten will in EU bleiben

 
Der Brexit verliert in Großbritannien immer mehr an Zustimmung: Einer neuen Umfrage zufolge hat sich nun mehr als die Hälfte der Briten für einen Verbleib in der Europäischen Union ausgesprochen. In der von der britischen Zeitung ?Independent? veröffentlichten Untersuchung des Instituts BMG Research waren 51 Prozent der Befragten gegen den Brexit und nur noch 41 Prozent dafür. Die zehn Prozentpunkte Differenz sind der Zeitung zufolge der größte Abstand zwischen Brexit-Gegnern und -Befürwortern seit dem Referendum im Juni 2016.
 
 
 

Weihnachtsmarkt-Attentäter stärker überwacht als bekannt

 
Polizei und Geheimdienste haben den Attentäter vom Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amri, nach Recherchen der ?Welt am Sonntag? viel früher und intensiver überwacht als bislang bekannt. Dies gehe aus Tausenden Akten, Dutzenden V-Mann-Berichten und den Protokollen von Telefon- und Internetüberwachungen hervor, die dem Blatt nach eigenen Angaben vorliegen. Spätestens seit November 2015 ließ die Bundesanwaltschaft demnach den Tunesier durch einen V-Mann der Polizei gezielt überwachen.
 
 
 

Regierung: Weniger als 200 000 Migranten in diesem Jahr

 
Die Bundesregierung rechnet mit weniger als 200 000 neuen Migranten in Deutschland in diesem Jahr. ?Ende November waren wir knapp bei 173 000. Ich rechne für das ganze Jahr mit einer Zahl von unter 200 000 Migranten?, sagte Bundesinnenminister Thomas de Maizière der ?Bild am Sonntag?. Die Zahl würde sich damit knapp unter der von der CSU über Monate geforderten ?Obergrenze? für Zuwanderer bewegen. 2016 kamen etwa 280 000 Flüchtlinge nach Deutschland, nach rund 890 000 im Jahr 2015. Als Hauptgründe für den Rückgang gelten die Schließung der Balkan-Route und das Flüchtlingsabkommen der EU mit der Türkei.
 
 
 

Hannover empfängt Leverkusen - Hinrundenabschluss in Leipzig

 
Mit dem Duell zwischen RB Leipzig und Hertha BSC endet am Abend die Hinrunde in der Fußball-Bundesliga. Die Gastgeber haben zuletzt in der Liga dreimal in Serie nicht gewonnen. Berlin will nach dem 3:1-Erfolg am Mittwoch gegen Hannover 96 auf fremdem Platz nachlegen. Zuvor empfängt Hannover das formstarke Bayer Leverkusen. Bayer hat seit dem 5. Spieltag nicht mehr verloren und kann sich mit einem Auswärtssieg auf den Europapokal-Plätzen festsetzen.
 
 
 

Chile bestimmt neuen Präsidenten in Stichwahl

 
Chile bestimmt heute in einer Stichwahl den Nachfolger von Staatschefin Michelle Bachelet. Dem konservativen Unternehmer Sebastián Piñera steht der Journalist Alejandro Guillier als Kandidat der Mitte-Links-Koalition der Regierung gegenüber. Piñera, der bereits 2011-2014 das Amt innehatte, gewann die erste Wahlrunde am 19. November mit 37 Prozent der Stimmen, gegen Guillier mit 23 Prozent. Die letzten Umfragen gaben Piñera einen Vorsprung von rund zwei Prozentpunkten.
 
 
 

Anderson erreicht nächste Runde bei Darts-WM

 
Der zweimalige Weltmeister Gary Anderson hat souverän die zweite Runde bei der Darts-WM in London erreicht. Der Schotte setzte sich am späten Abend mit 3:0 gegen den Kanadier Jeff Smith durch. 2015 und 2016 hatte ?The Flying Scotsman?, wie Anderson genannt wird, den wichtigsten Titel der Welt gewonnen. Im Vorjahr verlor der 47-Jährige erst im Finale gegen den Niederländer Michael van Gerwen.
 
 
 

Besorgnis in aller Welt nach Trumps Jerusalem-Entscheidung

 
Die Weltgemeinschaft hat mit größter Besorgnis auf den historischen Alleingang Donald Trumps zur Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels reagiert. Diplomaten, Politiker und Wissenschaftler sehen in der Entscheidung Trumps eine große Gefahr für den Friedensprozess in Nahost. Der US-Verbündete Saudi-Arabien rief die USA auf, die Entscheidung zurückzunehmen. Die Nato-Partner Frankreich und Großbritannien als Vetomächte sowie weitere Mitglieder des UN-Sicherheitsrates beantragten eine Sondersitzung des Gremiums in New York. Sie soll bereits am morgigen Freitag stattfinden.
 
 
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