Zahl der Hebammen in Deutschland ganz leicht gestiegen

 
Die Zahl der Hebammen in Deutschland ist leicht gestiegen. Rund 11 100 Hebammen und Entbindungspfleger halfen 2016 in deutschen Krankenhäusern bei der Geburt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. 2015 waren es rund 11 000, ein Jahr zuvor rund 10 800 gewesen. Der Deutsche Hebammenverband kritisiert seit Jahren einen Hebammenmangel in Deutschland. ?Durch fortwährende Klinikschließungen, die Zentralisierung der Geburtshilfe und die Tatsache, dass zu wenig Hebammen Geburtshilfe anbieten, hat sich die Situation zunehmend verschärft?, heißt es vom Verband.
 
 
 

Bevölkerungsstudie: Städte wachsen - Landkreise schrumpfen

 
In Großstädten und ihrem Umland ist die Bevölkerung in den vergangenen Jahren deutlich gewachsen, in einigen ländlichen Gebieten fernab der Ballungsräume dagegen geschrumpft. Wie das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung mitteilte, haben deutschlandweit 282 der 401 Kreise und kreisfreien Städte zwischen 2010 und 2016 zugelegt. Auch viele ländliche Räume zählten mehr Einwohner, aber: In den ohnehin dünn besiedelten Landkreisen sank die Bevölkerungszahl noch weiter. ?Besonders die Großstädte profitieren vom Zuzug junger Bevölkerung?, schilderte das BBSR.
 
 
 

BUND: Sicherheit deutscher Atomkraftwerke ist mangelhaft

 
Die sieben noch laufenden Atomkraftwerke in Deutschland sind nach einer Studie der Naturschutzorganisation BUND nicht ausreichend gesichert. Große Mängel gebe es vor allem beim Hochwasser- und Erdbebenschutz sowie beim Schutz vor Terrorgefahren, wie aus der Publikation hervorgeht. Das Gefährdungsrisiko für die Bevölkerung durch noch laufende Atomkraftwerke habe sich in den letzten Jahren erhöht, sagte BUND-Vorsitzender Hubert Weiger. Dringende Nachrüstungen und Sicherheitsüberprüfungen würden mit Blick auf die verbleibende Restlaufzeit bis maximal Ende 2022 ausbleiben.
 
 
 

Trump empfängt Macron vor dem Weißen Haus

 
Zum ersten Staatsbesuch seiner Amtszeit hat US-Präsident Donald Trump seinen französischem Amtskollegen Emmanuel Macron mit militärischen Ehren vor dem Weißen Haus begrüßt. Unter grauem Himmel ließ Trump für Macron eine farbenprächtige Zeremonie ausrichten. Anschließend standen politische Gespräche auf dem Programm. Sie sollen sich um Themen wie den Konflikt in Syrien, den Atomdeal mit dem Iran und um Handelsfragen drehen. Im Rosengarten war danach eine gemeinsame Pressekonferenz der beiden Präsidenten vorgesehen.
 
 
 

Regierung und Opposition in Armenien wollen verhandeln

 
In Armenien wollen Regierung und Opposition über das Vorgehen nach dem Rücktritt von Ministerpräsident Sersch Sargsjan beraten. Das teilte Parlamentsvize Eduard Scharmanow mit, wie die Agentur Tass meldete. Sargsjan war gestern nach tagelangen Straßenprotesten mit Zehntausenden Teilnehmern zurückgetreten. Die Forderungen der Protestbewegung seien damit nur zum Teil erfüllt, sagte der Anführer Nikol Paschinjan. Zunächst müsse ein Ministerpräsident gewählt werden, der das Vertrauen der Bevölkerung genieße. Dann sei eine Neuwahl des Parlaments nötig.
 
 
 

Impfung gegen Malaria - Kampf gegen Krankheit stockt

 
Nach jahrelangen Erfolgen im Kampf gegen die Malaria sieht die Weltgesundheitsorganisation am diesjährigen Welt-Malaria Tag (Mittwoch) keinen Grund zum Feiern. Zwar wird in diesem Jahr in drei Ländern Afrikas erstmals eine Impfung gegen Malaria eingesetzt, wie der Leiter des WHO-Malaria-Programms sagte. Kampagnen gebe es in Kenia, Ghana und Malawi. Aber schnelle Erfolge seien bei diesem ersten Einsatz nicht zu erwarten. Weltweit fehlte das Geld, um die Zahl der Fälle weiter zu drücken. ?Wir sind sehr besorgt.?
 
 
 

Grüne zum Streit um Paragraf 219a: ?Wir sind bereit?

 
Im Streit um das sogenannte Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche machen die Grünen Druck auf die SPD. ?Die Mehrheiten im Deutschen Bundestag sind klar?, sagte Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. ?Ich bin gespannt, ob die SPD diesmal steht.? Es gehe um Frauen in Notsituationen, die Informationen bräuchten. ?Wir sind bereit.? Die große Koalition streitet über den Paragrafen 219a im Strafgesetzbuch. Die SPD will ihn reformieren oder abschaffen, weil er auch sachliche Informationen für ungewollt schwangere Frauen verhindere. In der Union gibt es große Vorbehalte.
 
 
 

Verteidiger im NSU-Prozess: Zschäpe war keine Mittäterin

 
Die im NSU-Prozess Hauptangeklagte Beate Zschäpe ist aus Sicht ihrer Wunschverteidiger keine Mittäterin an den Morden und Anschlägen des ?Nationalsozialistischen Untergrunds? gewesen. Was die Bundesanwaltschaft in ihren Plädoyers aufgezählt habe, reiche weder im Einzelnen noch in der Gesamtschau aus, um eine Mittäterschaft seiner Mandantin zu begründen, hieß es. Die Bundesanwaltschaft und die Nebenkläger hatten ihre Plädoyers bereits Anfang Februar beendet. Die Anklagebehörde fordert für Zschäpe lebenslange Haft und anschließende Sicherungsverwahrung.
 
 
 

Luftfahrtbranche profitiert vom weltweiten Trend zum Fliegen

 
Noch nie sind weltweit so viele Menschen in Flugzeuge gestiegen wie im vergangenen Jahr. Davon profitierte auch die deutsche Luftfahrtindustrie. Flugzeugbauer und Zulieferer konnten ihren Umsatz um 8 Prozent auf 29,2 Milliarden Euro steigern, weil die Airlines immer mehr Maschinen brauchen und zunehmend alte Modelle gegen leisere und sparsamere austauschen, wie der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie mitteilte. 2017 hatten Fluggesellschaften weltweit nach UN-Angaben 4,1 Milliarden Passagiere transportiert, ein Plus von 7,1 Prozent.
 
 
 

Karaoke-Bar wird Todesfalle: 18 Tote - Brandstifter gesteht

 
Bei einem Feuer durch Brandstiftung in einer Karaoke-Bar sind in Südchina 18 Menschen ums Leben gekommen. Fünf weitere wurden verletzt. Nach einem Streit hatte ein Betrunkener in der Nacht zum Dienstag den Brand in einer dreistöckigen Bar in der Provinz Guangdong gelegt. Nach Angaben des Staatsfernsehens soll der 32-Jährige vorher sogar noch den Eingang verbarrikadiert haben. Er wurde gefasst. Der Mann gestand die Brandstiftung, wie auf einem Video von der Festnahme im Internet zu sehen war.
 
 
 

Deutsche zahlen immer seltener in bar

 
Die Verbraucher in Deutschland zahlen beim Einkauf immer seltener in bar. Das ist das Ergebnis einer vom Kölner Handelsforschungsinstitut EHI veröffentlichten Studie. ?Mit Bargeld wird aktuell nur noch jeder zweite Euro im deutschen Einzelhandel umgesetzt? - mit sinkender Tendenz, wie die Kölner Handelsexperten betonten. Vor allem höhere Rechnungen würden inzwischen mit Vorliebe bargeldlos beglichen.
 
 
 

Verteidiger im NSU-Prozess: Zschäpe war keine Mittäterin

 
Im NSU-Prozess haben die Wunschverteidiger der Hauptangeklagten Beate Zschäpe den Anklagevorwurf zurückgewiesen, die heute 43-Jährige sei Mittäterin an den Morden und Anschlägen des NSU gewesen. Was die Bundesanwaltschaft aufgezählt habe, reiche weder im Einzelnen noch in der Gesamtschau aus, um eine Mittäterschaft seiner Mandantin zu begründen, sagte Zschäpes Vertrauensanwalt Hermann Borchert vor dem Münchner Oberlandesgericht.
 
 
 

Toronto: Verdächtiger kommt nach Todesfahrt vor Haftrichter

 
Einen Tag nach der Todesfahrt von Toronto soll der mutmaßliche Täter an diesem Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden. Das teilte die Polizei der kanadischen Großstadt via Twitter mit. Der 25 Jahre alte Alek Minassian soll mitten in einem belebten Geschäftsviertel einen Lieferwagen in eine Gruppe von Fußgängern gelenkt haben. Zehn Menschen starben, 15 weitere wurden bei der Zickzackfahrt über Gehwege verletzt. Minassian ist der Polizei zufolge nicht vorbestraft. Weitere Verdächtige gebe es nicht. Alles sehe nach einer vorsätzlichen Tat aus.
 
 
 

Peter Schlickenrieder neuer Cheftrainer der Langläufer

 
Peter Schlickenrieder ist neuer Cheftrainer der deutschen Skilangläufer. Das gab der Deutsche Skiverband bekannt. Der 48 Jahre alte olympische Silbermedaillengewinner von 2002 soll eine übergeordnete und koordinierende Führungsrolle mit Fokus auf die Weltcup-Teams ausüben. Für den Norweger Torstein Drivenes, der aus familiären Gründen in seine Heimat zurückkehrt, wird der Oberhofer Erik Schneider verantwortlicher Disziplintrainer Frauen. Janko Neuber bleibt für das Herren-Weltcup-Team zuständig. Der zweimalige Weltmeister Axel Teichmann wird Technik- und Athletiktrainer.
 
 
 

DFB übergibt Bewerbungsunterlagen für EM 2024 an UEFA

 
Der Deutsche Fußball-Bund hat in Nyon fristgerecht seine Bewerbungsunterlagen für die EM 2024 bei der UEFA übergeben. DFB-Präsident Reinhard Grindel führte die deutsche Delegtion am Stammsitz der Europäischen Fußball-Union an. UEFA-Generalsekretär Theodore Theodoridis nahm das Bewerbungsdokument mit den Zusatzdokumenten entgegen. ?Wir legen ein hervorragendes Bewerbungskonzept für ein perfekt organisiertes Turnier vor?, sagte Grindel. Zur Delegation gehörte auch Bewerbungsbotschafter und DFB-Ehrenspielführer Philipp Lahm.
 
 
 

Abschlusstraining des FC Bayern ohne Alaba

 
Der FC Bayern München hat das Abschlusstraining für das Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid ohne David Alaba bestritten. Der österreichische Fußball-Nationalspieler, der immer wieder Rückenprobleme hat, fehlte bei der Übungseinheit. Erste Option für die linke Verteidigerposition ist damit für das Hinspiel am Mittwoch der Brasilianer Rafinha. Auch der Spanier Juan Bernat stünde Trainer Jupp Heynckes als Alternative bei einem Alaba-Ausfall zur Verfügung. Corentin Tolisso trainierte dagegen nach seiner Schienbeinprellung mit der Mannschaft.
 
 
 

Unions: Kritik an SPD-Frist um Abtreibungs-Werbeverbot

 
Die Unionsfraktion im Bundestag hat im Streit über das Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche die von der SPD gesetzte Frist bis Herbst kritisiert. Es sei ?kein konstruktiver Beitrag zur Problemlösung, sich öffentlich Fristen zu setzen?, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion im Bundestag, Michael Grosse-Brömer. Nach dem SPD-Parteitag, bei dem Fraktionschefin Andrea Nahles am Sonntag mit nur 66 Prozent zur neuen Parteivorsitzenden gewählt worden war, appellierte Grosse-Brömer an die SPD, die Zusammenarbeit in der Koalition nicht zu gefährden.
 
 
 

EU-Verhandlungsführer warnt Firmen vor Zeit nach dem Brexit

 
Der EU-Verhandlungsführer für den Brexit, Michel Barnier, hat Firmen in der Europäischen Union aufgerufen, sich rasch auf die Zeit nach dem britischen EU-Austritt einzustellen. ?Wir geben euch mehr Zeit - 21 Monate -, um euch vorzubereiten?, sagte Barnier am Rande der Hannover Messe vor Unternehmensvertretern. ?Aber bitte nützt diese Zeit sorgfältig. Diese Zeit ist kurz.? Die Firmen müssten sich auf alle möglichen Szenarien vorbereiten, wie Großbritannien die EU Ende März 2019 verlassen könnte. Es dürfe kein ?business as usual? herrschen.
 
 
 

Volkswagen investiert 15 Milliarden Euro in China

 
Volkswagen will in China deutlich mehr als bisher geplant in die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und in autonomes Fahren investieren. Bis 2022 wollen die Wolfsburger zusammen mit ihren Partnern etwa 15 Milliarden Euro für Zukunftsprojekte im größten Automarkt der Welt in die Hand nehmen. Das kündigte VW-China-Chef Jochem Heizmann vor dem Beginn der Pekinger Automesse an. Gleichzeitig stellte VW eine neue Marke für Elektrofahrzeuge mit dem Namen Sol vor, deren Autos mit dem Joint-Venture-Partner JAC für den chinesischen Markt produziert werden sollen.
 
 
 

Medien: Ancelotti Favorit für Trainerposten der ?Azzurri?

 
Medienberichten zufolge führt der frühere Bayern-Trainer Carlo Ancelotti wieder die Liste der Kandidaten für den Trainerposten der italienischen Fußball-Nationalmannschaft an. Das berichtet unter anderem die Zeitung ?Corriere dello Sport?. Es sei noch nicht offiziell, ?aber die Chancen stehen gut, dass das Projekt der Wiedergeburt der Azzurri Ancelotti anvertraut wird?, schrieb die Zeitung ?La Repubblica?. Nach der gescheiterten Qualifikation für die WM 2018 in Russland sucht der italienische Fußballverband seit Monaten nach einem Nachfolger für Gian Piero Ventura.
 
 
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