UN-Sicherheitsrat befasst sich mit Syrien und Türkei

 
Wegen der türkischen Militäroffensive gegen kurdische Milizen in Syrien will der UN-Sicherheitsrat heute in New York zu Konsultationen zusammenkommen. Das sagte der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian. Er schrieb auf Twitter, er habe mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu gesprochen und einen umfassenden Waffenstillstand und bedingungslosen Zugang für humanitäre Hilfe gefordert. Die Türkei hatte am Samstag mit Luftschlägen eine groß angelegte Offensive gegen kurdische Truppen im Nordwesten Syriens begonnen.
 
 
 

Nahles dämpft hochgesteckte Erwartungen bei Verhandlungen

 
SPD-Fraktionschefin Andrea Nahles hat zu hochgesteckte Erwartungen an die Koalitionsverhandlungen mit der Union gedämpft. ?Wir haben einen klaren Auftrag, Koalitionsverhandlungen aufzunehmen, und wir haben sehr klare Positionen, die wir da mitnehmen sollen?, sagte Nahles im ZDF. ?Da werden wir uns reinwerfen, gute Ergebnisse rausholen?, versicherte die Fraktionschefin. Zugleich räumte sie ein: Bei Verhandlungen sei es aber auch so, dass man 100 Prozent am Ende wahrscheinlich nicht habe. Aber so viel wie möglich - das sei ihr Ehrgeiz.
 
 
 

Papst klagt über ?Halbbürger? am Rande der Großstädte

 
Zum Abschluss seiner einwöchigen Lateinamerika-Reise hat sich Papst Franziskus für die Ärmsten am Rande der Großstädte eingesetzt. An den Rändern unserer Städte gebe es viele ?Nicht-Bürger? und ?Halbbürger?, sagte Franziskus vor Hunderttausenden Gläubigen während einer öffentlichen Messe in Perus Hauptstadt Lima. Es schmerze oftmals festzustellen, dass man unter diesen ?überschüssigen Menschen? auf viele Kinder und Jugendliche treffe. Der Pontifex verabschiedete sich von seinem Heimatkontinent mit einem Bad in der Menge.
 
 
 

30-Jähriger nach Lawinenabgang in den Alpen gestorben

 
Nach einem Lawinenabgang in den bayerischen Alpen ist ein 30 Jahre alter Skifahrer aus Sachsen gestorben. Der Mann aus Oberwiesenthal hatte eine Skitour im Geigelsteingebiet unternommen und sich an einer Alm mit einem 57-Jährigen zusammengeschlossen, teilte die Polizei mit. Die Männer beschlossen, über einen steilen Rücken abzufahren. Dort wuren sie von der Lawine erfasst. Der 57-Jährige konnte sich befreien und auch seinen Begleiter aus dem Schnee graben. Der starb dann aber später im Krankenhaus.
 
 
 

Grünes Licht für Koalitionsverhandlungen

 
Nach der knappen Zustimmung der Sozialdemokraten zeichnen sich schwierige Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD ab. Das CSU-Präsidium lehnte die SPD-Forderung nach einer Nachbesserung des Sondierungsergebnisses bereits ab. Verträge müssten eingehalten werden, sagte Parteichef Horst Seehofer. Widerstand kam auch aus der CDU. Der SPD-Parteitag in Bonn hatte mit knapper Mehrheit von gut 56 Prozent für Koalitionsverhandlungen mit der Union gestimmt. Die SPD fordert aber Nachbesserungen bei mehreren Themen.
 
 
 

Bewegung im ?Shutdown?-Streit in den USA

 
In den festgefahrenen Streit um den Zwangsstillstand der US-Regierung kommt Bewegung. Der Senat nahm in Washington seine Beratungen wieder auf. Kurze Reden des republikanischen Mehrheitsführers Mitch McConnell und seines demokratischen Kollegen Chuck Schumer waren zwar weiter von gegenseitigen Schuldzuweisungen geprägt. US-Medien berichteten aber, dass beide danach direkte Kompromissgespräche aufnehmen wollten. Der seltene Stillstand wurde ausgelöst, weil es keinen Kompromiss für ein Anheben der Schuldenobergrenze gab.
 
 
 

Mindestens 24 Tote bei Talibanangriff auf Hotel in Kabul

 
Bei einem mehr als 17 Stunden dauernden Taliban-Angriff auf eines der größten Hotels in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach offiziellen Angaben 24 Menschen getötet worden. Unter ihnen sind laut Innenministerium 18 Zivilisten, 14 Ausländer und vier Afghanen. Außerdem wurden nach Behördenangaben alle sechs Angreifer getötet. Zehn Menschen - alle Afghanen - seien verletzt worden. Die internationale Staatengemeinschaft verurteilte den Angriff scharf. Die Angreifer waren am Samstagabend durch die Küche in das Hotel eingedrungen und lieferten sich die Gefechte mit Sicherheitskräften.
 
 
 

Kauder hofft auf Regierungsbildung bis Anfang März

 
Unionsfraktionschef Volker Kauder setzt darauf, dass die Regierungsbildung mit der SPD spätestens in der ersten Märzwoche abgeschlossen werden kann. ?Ich hoffe, dass wir (...) Ende Februar/Anfang März soweit sind, die Regierung bilden zu können?, sagte der CDU-Politiker am Abend in der ZDF-Sendung ?Berlin direkt?. Kauder äußerte sich zurückhaltend zu SPD-Forderungen nach einer Nachbesserung der Sondierungsergebnisse. ?Zunächst einmal gilt, wir haben etwas verhandelt und ein Ergebnis erzielt mit den Sondierungen?, sagte er.
 
 
 

Schalke enttäuscht beim 1:1 gegen Hannover

 
Der FC Schalke 04 hat den Sprung auf Platz zwei der Fußball-Bundesliga leichtfertig verspielt. Die Gelsenkirchener mussten sich im Heimspiel gegen Hannover 96 trotz langer Führung mit einem 1:1 begnügen und sind punktgleich hinter Bayer Leverkusen mit 31 Punkten Tabellendritter. Die Niedersachsen festigten Rang zehn. Bei Schalke wurde Nationalspieler Leon Goretzka wegen seines baldigen Wechsels zum FC Bayern von den eigenen Fans ausgepfiffen.
 
 
 

Niederlage gegen Dänemark: Deutsche Handballer vor EM-Aus

 
Deutschlands Handballer stehen bei der Europameisterschaft vor dem Aus. Nach der ersten Turnierniederlage beim 25:26 gegen Olympiasieger Dänemark kann der Titelverteidiger den Einzug ins Halbfinale nicht mehr aus eigener Kraft schaffen. Bester Werfer für die DHB-Auswahl vor rund 3000 Zuschauern in Varazdin war Julius Kühn mit sechs Toren. Im abschließenden Hauptrundenspiel trifft die Mannschaft von Bundestrainer Christian Prokop am Mittwoch auf Spanien.
 
 
 

Seehofer erwartet schwierige Verhandlungen mit der SPD

 
Angesichts der knappen Zustimmung des SPD-Parteitags zu Koalitionsverhandlungen mit der Union erwartet CSU-Chef Horst Seehofer nun schwierige Gespräche mit der SPD. ?Die SPD wird uns jetzt immer mit dem Argument konfrontieren, wir müssen doch noch über den Mitgliederentscheid, und wenn dies und jenes nicht gelöst ist, dann haben wir auch da Schwierigkeiten?, sagte Seehofer am Abend vor einer CSU-Präsidiumssitzung in München. Dennoch sei ein Abschluss der Verhandlungen bis zur ersten Februarwoche zu schaffen. ?Ich füge sogar hinzu: Man muss es in dieser Zeit schaffen.?
 
 
 

Tausende Urlauber in Zermatt und St. Anton eingeschneit

 
Die Wintersportorte Zermatt in der Schweiz und St. Anton in Österreich sind nach starken Schneefällen erneut weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Der Zugverkehr nach Zermatt sei wegen der Lawinengefahr eingestellt worden, sagte ein Sprecher der Matterhorn Gotthard Bahn. Auch die Zufahrtsstraße sei gesperrt. Auch in St. Anton in Österreich war die An- und Abfahrt - wenn überhaupt - nur unter großen Mühen möglich. Die Polizei erlaubte die Abreise nur in Fahrzeugen mit Ketten. Außerdem wurden Busse mit Polizei- und Feuerwehrbegleitung eingesetzt.
 
 
 

Fünf Menschen nach Lawinenabgängen in Oberbayern gerettet

 
Bei drei Lawinenabgängen sind in Oberbayern heute fünf Menschen verletzt worden. Ein Teil von ihnen konnte sich selbst retten, den weiteren half die Bergwacht, wie die Polizei mitteilte. Alle Betroffenen kamen zunächst in medizinische Behandlung. Ob und wie schwer sie verletzt wurden, ist noch unklar. Laut Polizei vermuteten die Retter am späten Nachmittag keine weiteren Personen mehr unter den Lawinen. Die Bergwacht hatte umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Laut Warndienst herrscht in den gesamten bayerischen Alpen derzeit erhebliche Lawinengefahr.
 
 
 

Merkel begrüßt Ja der SPD zu Koalitionsverhandlungen

 
Kanzlerin Angela Merkel hat sich zufrieden mit dem knappen Ja des SPD-Sonderparteitags zu Koalitionsverhandlungen mit der Union geäußert. Die Union strebe eine stabile Regierung an, bekräftigte die CDU-Vorsitzende am Abend vor Beratungen der Spitzengremien ihrer Partei in Berlin. Es gehe dabei auch um wirtschaftliche Stabilität im Zeitalter der Digitalisierung sowie um soziale Gerechtigkeit. Grundlage der nun anstehenden Verhandlungen sei das Sondierungspapier. Eine Vielzahl von Fragen sei noch zu klären. Es gehe jetzt darum, möglichst bald damit zu starten.
 
 
 

Bayern bezwingt Werder mit 4:2-Arbeitssieg

 
Der FC Bayern steuert weiter ungebremst auf seinen nächsten Meistertitel zu. Die Münchner fuhren trotz wenig überzeugender Leistung einen 4:2-Arbeitssieg gegen Werder Bremen ein und bauten ihre Tabellenführung in der Fußball-Bundesliga weiter aus. Thomas Müller und Robert Lewandowski besiegelten mit je zwei Treffern die 600. Liga-Niederlage der Bremer. Werder war durch Jeromé Gondorf zunächst in Führung gegangen und kam durch ein Eigentor von Niklas Süle zwischenzeitlich zum 2:2-Ausgleich. Mit weiter 16 Punkten stecken die Bremer auf dem Relegationsrang fest.
 
 
 

Schulz kündigt harte Koalitionsverhandlungen an

 
SPD-Chef Martin Schulz hatten nach dem Ja des SPD-Parteitags harte Koalitionsverhandlungen angekündigt. ?Die Unionsparteien werden sich darauf einstellen müssen, dass die Koalitionsverhandlungen genauso hart sein werden wie die Sondierungsverhandlungen?, sagte Schulz dem Sender ?Phoenix? in Bonn. Es sei wichtig, dass die SPD nun zusammenhalte.
 
 
 

SPD ringt sich zu Koalitionsverhandlungen durch

 
Vier Monate nach der Bundestagswahl hat die SPD mit knapper Mehrheit den Weg zu Koalitionsverhandlungen mit der Union frei gemacht. Nach einer emotionsgeladenen Debatte stimmten auf dem Parteitag in Bonn 56,4 Prozent von 642 Delegierten und Vorstandsmitgliedern dafür. Die Verhandlungen über eine Neuauflage der großen Koalition können damit beginnen und im besten Fall bereits im Februar abgeschlossen werden. Danach muss aber noch eine hohe Hürde überwunden werden: Die mehr als 440 000 SPD-Mitglieder stimmen über den Koalitionsvertrag ab und haben damit das letzte Wort.
 
 
 

9000 Urlauber in Zermatt eingeschneit

 
Der Wintersportort Zermatt in der Schweiz ist nach ergiebigen Schneefällen erneut weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten. Der Zugverkehr sei wegen der Lawinengefahr eingestellt worden, sagte ein Sprecher der Matterhorn Gotthard Bahn. Bis wann die Sperre der Bahnlinie und auch der Zufahrtsstraße dauern werde, sei noch unklar. Außerdem soll es weiter schneien. Die einzige Möglichkeit, den Ort zu verlassen, bestand zwischenzeitlich per Helikopter. Betroffen von der Sperre sind nach Angaben des Tourismusbüros unter anderem die 9000 Gäste im Ort.
 
 
 

24 Tote bei Talibanangriff auf Kabuler Hotel bestätigt

 
Nach einem mehr als 17 Stunden dauernden Taliban-Angriff auf eines der größten Hotels in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind nach offiziellen Angaben mindestens 18 Zivilisten getötet worden. Unter ihnen seien 14 Ausländer und vier Afghanen, sagte ein Sprecher des Innenministeriums, Nasrat Rahimi. Unter den internationalen Opfern seien ein Kirgise, ein Grieche und neun Ukrainer. Drei weitere Todesopfer habe man noch nicht identifizieren können. Außerdem wurden wohl alle sechs Angreifer getötet. Zehn Menschen - alle Afghanen - seien verletzt worden.
 
 
 

Stefan Hofmann ist Vereinschef von Mainz 05

 
Der Außenseiter Stefan Hofmann ist bei einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung zum neuen Vorsitzenden des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 gewählt worden. Der langjährige Leiter des Nachwuchsleistungszentrums setzte sich bereits im ersten Wahlgang mit der absoluten Mehrheit von 587 Stimmen gegen den langjährigen Vizepräsidenten Jürgen Doetz (337), die Aufsichtsrätin Eva-Maria Federhenn (234) und den chancenlosen Silvio Aita (9) durch. Die Wahl war nötig geworden, weil Hofmanns Vorgänger Johannes Kaluza im Dezember nach massiver interner Kritik wieder zurücktrat.
 
 
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