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23.04.2018 11:58

Mehrere Angriffe auf Polizeibeamte

 
Aachen (ots) - Am vergangenen Wochenende kam es bei mehreren
Einsätzen zu Angriffen auf Aachener Polizeibeamte. Ein Polizist war
aufgrund seiner Verletzung nicht mehr dienstfähig und musste in einem
Krankenhaus behandelt werden.

Freitagabend (20.04.2018, 23.30 Uhr) kam es in einer Wohnung im
Reichsweg offenbar zu Streitigkeiten zwischen drei Männern. Anwohner
hatten wegen lautem Geschrei die Polizei alarmiert. Die Klärung des
Sachverhalts war mit dem alkoholisierten und aggressiven 21-jährigen
Mieter nicht möglich. Bei einem Versuch den Mann zu beruhigen wurde
er handgreiflich und schlug in Richtung der Polizisten. Mehrere
Beamte waren nötig, um den Mann zu fixieren und unter Kontrolle zu
bringen. Einer von ihnen verletzte sich dabei so stark, dass er nicht
mehr dienstfähig war und in einem Krankenhaus behandelt werden
musste.

Die beiden anderen Männer (22 J. und 34 J.) wurden der Wohnung
verwiesen. Beim Verlassen des Hauses bedrohte der 22-Jährige die
Beamten massiv, sogar mit dem Tode. Bei der anschließenden Kontrolle
versuchte er zunächst zu flüchten. Er konnte jedoch nach kurzer Zeit
in der Beverstraße gestellt werden. Dort setzte sich der Mann mit
Schlägen und Tritten gegen die Beamten zu Wehr. Ein Polizist wurde
durch einen Tritt verletzt, blieb jedoch dienstfähig.

Beide Männer wurden zur Wache mitgenommen müssen sich nun wegen
tätlichem Angriff auf Polizeibeamte in einem Verfahren verantworten.

Samstagmorgen (21.04.2018, 06.11 Uhr) wurde eine Streife zum
Gelände der ASEAG in der Neuköllner Straße geschickt. Ein
alkoholisierter 31-jähriger Mann hatte sich vor die Garagen gelegt,
um dort seinen Rausch auszuschlafen. Nach mehreren behutsamen
Ansprachen sprang der Mann plötzlich auf und ging mit Schlägen und
Tritten auf die Beamten los. Er konnte überwältigt und in
Handschellen abgeführt werden. Auf der Wache wurde ihm eine Blutprobe
entnommen. Auch ihn erwartet ein Verfahren wegen tätlichen Angriffs
auf Polizeibeamte.

Aachens Polizeipräsident Dirk Weinspach zeigte sich bestürzt über
die Vorfälle und wünscht den verletzten Beamten eine rasche Genesung.
(am)
 
 
Quelle: www.presseportal.de
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