Ausbrecher

Niederländischer Ausbrecher geschnappt

Der aus einem niederländischen Gefängnis geflohene Schwerverbrecher ist im Raum Lüttich gefasst worden. Damit kann Entwarnung für die Region gegeben werden. Der 43-jährige war zuletzt an einer Tankstelle in Aachen gesehen worden. Als er sich nach Belgien absetzen wollte, griffen die Beamten zu. Der Mann gilt als sehr gefährlich. Er war zum zweiten Mal wegen Totschlags verurteilt. Er hatte am Sonntag im Gefängnis von Arnheim einen Wärter mit einer Pistole bedroht. Woher er die Waffe hatte, ist unklar. Vor dem Gefängnis nahm er einen Autofahrer als Geisel, den er später frei ließ.

Geiselgangster hatte vor Ausbruch Streit mit Anstaltsleitung

Im Fall der beiden Ausbrecher aus der JVA Aachen werden immer mehr Einzelheiten bekannt. So soll der Schwerverbrecher Heckhoff vor seinem Ausbruch Streit mit der Anstaltsleitung gehabt haben. Dabei ging es um die Zahl der Ausführungen. Begleitet von zwei Bewachern können Gefangene bei Ausführungen Angehörige besuchen. In der JVA Köln hatte Heckhoff drei Ausführungen pro Jahr, in Aachen nur eine – das wollte er nicht akzeptieren. Außerdem wurde bekannt, dass gegen den Aachener Gefängniswärter, der den beiden Schwerverbrechern bei ihrer Flucht geholfen haben soll, schon einmal ermittelt wurde. Nach der Flucht eines Gefangenen bei einem Außentermin im Jahr 2006 habe es Untersuchungen gegeben, bei denen man dem 40-jährigen aber nichts nachweisen konnte.

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