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Erster Spatenstich für neuen RWTH Campus in Aachen

Am Vormittag haben RWTH Rektor Schmachtenberg und NRW Ministerpräsident Rüttgers den ersten Spatenstich für den neuen Aachener Hochschulcampus gesetzt. Auf Melaten soll einer der größten Wissenschaftsparks Europas entstehen. Langfristig sollen sich dort bis zu 250 nationale und internationale Unternehmen ansiedeln. Aktuell haben sich bereits 88 Firmen verpflichtet. Das gesamte Projekt kostet rund 2 Milliarden Euro. Um den neuen Campus mit anderen Uni-Standorten in der Stadt zu verbinden ist derzeit auch eine Straßenbahn in Planung.

Aachener Stadtbahn-Konzept wird weiter ausgearbeitet

Die Pläne für eine Stadtbahn in Aachen werden weiter ausgearbeitet. Dafür hat sich der Mobilitätsausschuss der Stadt ausgesprochen. Geprüft werden soll, ob es Sinn macht die Bahn im kompletten Stadtgebiet fahren zu lassen. Anfangs war sie nur als Verbindung zwischen dem geplanten Campus Melaten, dem Super C und dem Uniklinikum gedacht. Jetzt soll sie eventuell auch zur Vaalser Straße und zum Bushof – vielleicht sogar nach Würselen und Brand fahren. Die neue Idee wird von allen Fraktionen befürwortet, außer von der FDP. Für sie sind die Stadtbahn-Pläne nicht innovativ genug. Auch die RWTH ist von dieser neuen Idee wenig begeistert.

Aachen will Stadtbahn für neuen RWTH Campus

Auf dem neuen geplanten Campus der RWTH soll eine Stadtbahn auf Schienen fahren. Für diese Variante haben sich die Stadtverwaltung und die Mehrheit der Aachener Lokalpolitiker ausgesprochen. Viele Argumente sprechen für eine Stadtbahn, so die Verantwortlichen. Andere Möglichkeiten wie eine Seilbahn oder ein so genannter people-mover wie er am Düsseldorfer Flughafen eingesetzt wird, habe man eingehend geprüft und verworfen. Wichtig ist, dass man die Fördergelder von Bund und Land bekommt, ohne die das Projekt nicht möglich ist. Und dafür muss eine größere Vernetzung her, weg von der Insellösung. Je größer das Netz, je mehr Fahrgäste, desto höher der Nutzen – und desto eher wird das Projekt auch gefördert. Der Rat muss die Stadtbahn noch beschließen, was für den Herbst geplant ist. Fahren würde die Stadtbahn frühestens in acht Jahren.

Weg für neuen Campus ist frei

Der Weg für den neuen RWTH Campus ist frei. Nach Zustimmung des Aachener Stadtrats in letzter Instanz kann nun mit dem ersten Bauabschnitt auf Melaten begonnen werden. Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp freut sich für Aachen. Die RWTH Aachen gehört bereits zu einer der führenden europäischen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. Mit dem Projekt möchte sich die Hochschule aber zu einer der weltweit führenden technischen Universitäten entwickeln.

Aachener Stadtrat stimmt über Bebauungsplan für neuen Campus ab

Heute soll im Rat der Stadt Aachen der Bebauungsplan für den neuen RWTH Campus verabschiedet werden. Die Aachener Hochschule möchte sich mit dem Projekt zu einer der weltweit führenden technischen Universitäten entwickeln. Auf einem Areal von 2,5 Quadratkilometern soll der neue Campus entstehen. Das Gelände umfasst die bestehenden Hochschulflächen, sowie die zwei Erweiterungsgebiete Melaten und ein Teilgebiet des Aachener Westbahnhofs. Neben Hotels, Gastronomiebetrieben, Büro- und Hallenflächen sollen unter anderem auch Versuchshallen und Laboreinrichtungen auf dem Gelände entstehen. Über 250 internationale und nationale Unternehmen erhalten dadurch die Möglichkeit sich auf dem Campus anzusiedeln. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 2 Milliarden Euro. Der erste Spatenstich für den Bau soll im Frühjahr 2010 durchgeführt werden.

Campusbau in Maastricht gestoppt

In Maastricht ist der Bau des geplante Hoschschul-Campus gestoppt worden. Denn der Bau des spanischen Architekten Santiago Calavatra ist nicht bezahlbar. Für den Campus, mit einer großen Sporthalle, Studentenwohnungen und Geschäften waren ursprünglich Kosten von rund 165 Millionen Euro veranschlagt. Mittlerweile belaufen sich die Kosten allerdings schon auf über 200 Millionen Euro. Versuche der Baugesellschaft, Geld von der Gemeinde und der Maastrichter Universität zu bekommen scheiterten. Nun steht der unfertige Bau – der bereits jetzt schon etwa 60 Millionen Euro gekostet brach. Was mit dem Baugelände nun geschehen soll ist noch unklar.

Erster Baum auf dem neuen Campusgeländer der FH Aachen in Jülich gepflanzt

Auf dem neuen Campus der Aachener FH in Jülich wurde nun der erste Baum gepflanzt: Ein Ginko-Baum. Damit feiert der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, die FH Aachen und die Stadt Jülich den Auftakt zur Gestaltung der Parklandschaft auf dem neuen Campusgelände. Pinie, Feldahorn und Hainbuche sind nur einige der über 1 Tausend Bäume, die künftig den neuen Campus zieren. Auf dem bald fertig gestellten Hochschulgelände lässt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, kurz BLB, einen öffentlich Park anlegen. Außerdem werden rund 500 Parkplätze für Autos geschaffen. Ab Juni 2010 kann der Park voraussichtlich genutzt werden. Mit knapp 9 Tausend Studierenden an den beiden Standorten Aachen und Jülich ist die FH Aachen eine der größten Fachhochschulen in Deutschland. Knapp 77 Millionen Euro wird der Campus Jülich insgesamt kosten. Er wird von dem BLB aus Bundes- und Landesmitteln finanziert.

RWTH Campus Projekt kommt einen Schritt voran

Die europaweite Ausschreibung für das neue Campus Projekt in Aachen ist angelaufen. Wie die Verantwortlichen auf Anfrage mitteilten, werden damit nun Investoren gesucht. Die erste Phase des Projektes hat somit begonnen. Geplant ist, auf dem neuen Campus Gelände mehrere Institute zusammenzufassen. Außerdem sollen sich dort auch Firmen ansiedeln, die gegebenenfalls mit den Instituten der Hochschule zusammenarbeiten. Insgesamt sollen auf dem Gelände mehr als 10.000 Arbeitsplätze entstehen. Nach Angaben der RWTH Campus GmbH haben bereits vor einer Woche auf einer Immobilien Messe in München viele Investoren ihr Interesse signalisiert.

Der neue RWTH Campus in Aachen wird ohne das von Star-Architektin Zada Hadid geplante E.ON Gebäude gebaut

Der neue RWTH Campus in Aachen wird ohne das von Star-Architektin Zada Hadid geplante E.ON Gebäude gebaut. Für den Bau waren 13 Mio. Euro vorgesehen. Die ursprünglich geplanten Kosten sprengen mittlerweile allerdings deutlich den Rahmen. Laut RWTH sollte das Gebäude nun über 30 Millionen Euro kosten. Für die Hochschule ist dies nicht finanzierbar. Deshalb sucht die RWTH nun nach einer günstigeren Lösung. Ein Gebäude das den Campus repräsentiert wird trotzdem gebaut, so die RWTH weiter.

9 Millionen Euro für Avantislinie aus den Niederlanden

Das niederländische Verkehrsministerium will 29 Millionen Euro in den grenzüberschreitenden Schienenverkehr in der Region investieren. Alleine für die Avantislinie sind mehr als 9 Millionen Euro vorgesehen. Sie führt dann ab 2013 von Kerkrade über das Avantisgelände und den neuen RWTH Campus. Die Strecke gilt ökonomisch als besonders wichtig für die Euregio. 20 Millionen Euro fließen in die Schienenverdopplung und die dazugehörigen Elektroleitungen zwischen Herzogenrath und Heerlen.

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