Nachrichten Düren

Weniger Arbeitslose in der Städteregion Aachen

Entgegen dem NRW-Landestrend ist die Zahl der Erwerbslosen in der Städteregion erneut gesunken. Derzeit sind im Bezirk der Arbeitsagentur Aachen rund 35.100 Menschen ohne Job. Das ist die beste Zahl in einem Juli seit 2001. Insgesamt waren in diesem Monat rund 230 Menschen weniger auf Jobsuche als im Juni. Was aber heraus sticht, ist die gestiegene Erwerbslosigkeit bei den unter 25-jährigen. Dies ist allerdings saisontypisch, heißt es von der Arbeitsagentur Aachen. Denn in dieser Zeit haben Schulabsolventen oft noch keinen Job. Und auch Auszubildende suchen meist noch eine Anschlussbeschäftigung. Allerdings wird damit gerechnet, dass die Zahl der jungen Arbeitslosen nach der Sommerpause wieder schnell sinkt. In der Region Düren sieht die Juli-Bilanz nicht so erfreulich aus. Dort waren in diesem Monat 100 Menschen mehr auf Jobsuche.

Resolution im Kanzleramt übergeben

Um auf die finanzielle Lage der Kommunen aufmerksam zu machen, haben Politiker aus der Region gestern im Bundeskanzleramt eine Resolution übergeben. Darin fordern die Bürgermeister und Landräte, dass der Bund die Städte und Gemeinden mehr unterstützt. Städteregionsrat Helmut Etschenberg war mit einigen anderen Politikern in einem Oldtimerbus nach Berlin gereist. Dies sollte eine symbolische Geste sein, um zu zeigen wie leer die Kassen der Kommunen sind.
Kanzleramtsminister Ronald Pofalla hat die Resolution entgegengenommen. Er hat zugesagt, mit der Gruppe im Gespräch zu bleiben und auch einen Besuch in unserer Region angekündigt.

Woolworth-Filialen in der Region bleiben bestehen

Die Woolworth Filialen in der Region sind gerettet. Das haben die neuen Eigentümer der Warenhauskette mitgeteilt. Deutschlandweit müssen nur vier Standorte schließen. Die bei uns sind aber nicht davon betroffen. Die Häuser rund um Aachen werden in den nächsten Monaten umstrukturiert und modernisiert. Es könnte sogar sein, dass weitere Geschäfte dazukommen. Woolworth war vor 15 Monaten Pleite gegangen. In unserer Region gibt es Filialen zum Beispiel in Stolberg und Düren.

Politiker aus der Region übergeben Resolution im Kanzleramt

Politiker aus der Region überreichen heute in Berlin eine Resolution. Darin fordern sie, dass die Kommunen vom Bund finanziell stärker unterstützt werden sollen. Bürgermeister und Landräte aus der Städteregion Aachen, sowie den Kreisen Heinsberg, Düren und Euskirchen hatten das Dokument Anfang Juni unterschrieben. In der vergangenen Nacht haben sich jetzt einige der Unterzeichner in einem Oldtimerbus auf den Weg in die Hauptstadt gemacht, um die Resolution zu übergeben. Kanzlerin Angela Merkel kann allerdings nicht da sein. Stattdessen wird Kanzleramtsminister Ronald Pofalla das Schriftstück entgegennehmen.

Wieder mehr Hochzeiten in der Region

In der Region haben im letzten Jahr wieder mehr Paare geheiratet. In der Städteregion Aachen und den Kreisen Düren, Heinsberg und Euskirchen gaben sich mehr als 6.000 Paare das Ja-Wort. Das sind gut 100 Paare mehr als im Vorjahr. Am häufigsten wurde in der Städteregion geheiratet, nämlich insgesamt fast 2.700 Mal. Im Vergleich zu 1990 ist das allerdings sehr wenig. Damals wurden hier noch rund Tausend Paare mehr getraut.

Weniger Verletze bei Verkehrsunfällen im Kreis Düren

Im Kreis Düren sind bei Verkehrsunfällen in den letzten sechs Monaten weniger Menschen verletzt worden, als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus einer Bilanz der Polizei hervor. Allerdings wurden 14 Prozent mehr Unfälle insgesamt gezählt. Das ist auf die schneeglatten Straßen Anfang des Jahres zurückzuführen. Bei diesen Unfällen gab es aber meist nur Blechschäden. Auch die Zahl der verunglückten Kradfahrer ist stark gesunken, und zwar um mehr als 30 Prozent. Eine sehr negative Nachricht gibt es jedoch auch: die Zahl der Verkehrstoten ist von fünf auf sieben gestiegen.

Mehr Falschgeld auch in der Region

Auch in unserer Region taucht zunehmend Falschgeld auf. Statistische Berechnungen gehen davon aus, dass auf 10. 000 Einwohner etwa 8 Blüten verteilt sind. Für die Kreise Heinsberg, Düren und die Städtregion wären das gut 650 Blüten. 2 von 3 dieser Scheine ist ein falscher 50 Euro Schein. Er taucht besonders häufig auf. Die Polizei Aachen registrierte im ersten Halbjahr dieses Jahres gut 320 Blüten. Das deckt sich mit Berechnungen der Bundesbank. Diese hatte am Morgen bekanntgegeben, dass bundesweit die Zahl der gefundenen falschen Euro-Noten zunimmt. Mehr dazu gleich hier bei Antenne AC.

Feuerwehr bei zwei großen Bränden an Autobahnen im Einsatz

Zwei Brände an Autobahnen in der Region sorgen derzeit dafür, dass die Feuerwehren alle Hände voll zu tun haben. So brennt an der A44 am Grenzübergang Lichtenbusch die Raststätte. Nach ersten Vermutungen der Aachener Feuerwehr war eine Fritteuse in Brand geraten; daraufhin hatte auch das Dach Feuer gefangen. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Die Rauchwolke war Kilometerweit zu sehen. Die Feuerwehr ist noch vor Ort. Auch auf der A4 zwischen Düren und Buir kommt es zu Sichtbehinderungen durch Rauch. Dort brennt eine Fläche neben der Autobahn.

Millionen-Fördersumme für den Nahverkehr in der Region

Für den Bus- und Bahnverkehr in der Stadt Aachen und der Städteregion gibt es eine kräftige Geld-Spritze vom Verband "Nahverkehr Rheinland". Auf die Projekte bei uns entfällt eine Fördersumme von 600.000 Euro. Bis ins Jahr 2015 sollen damit die Verbindungen auf den Aachener Linien weiter verbessert werden. Ganz konkret sollen gammlige Wartehäuschen und Haltestellen neu aufgebaut werden. Ein großer Teil des Geldes kommt auch Haltestellen in Eschweiler und Herzogenrath zugute. Der Nahverkehr im Kreis Düren bekommt für seine Projekte sogar etwa 850.000 Euro. Insgesamt ist eine Fördersumme von rund 65 Millionen Euro für die nächsten 5 Jahre vergeben worden.

Unwetterwarnung ist aufgehoben

Kurz aber heftig war das Unwetter, das heute Mittag über die Städteregion Aachen gebraust ist. Es hat etliche Schäden gegeben. Nach letztem Stand wurden 8 Menschen in unserer Region verletzt. Eine 49-jährige aus Herzogenrath musste ins Krankenhaus gebracht werden, weil ein Baum direkt auf ihr Auto gefallen war. Über 90 Minuten lang musste die Feuerwehr die verletzte Frau bergen. Die Stadt Aachen meldet viele Schäden an den Bäumen in der Stadt. Und auch für Autofahrer gab es gravierende Probleme. Der Sturm hat Äste, Zweige und ganze Bäume etwa auf die A44 geworfen. Im Süden der Region und der Eifel war das Unwetter offenbar weniger schlimm als befürchtet. Nach wie vor ist aber der Bahn-Verkehr in der Region nur eingeschränkt unterwegs.

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