Nachrichten Eifel

Gastronomie in der Region geht es schlechter

Die Gaststättenbesitzer in der Region haben im Monat Mai fast sieben Prozent weniger Umsatz als im letzten Jahr gemacht. Diese alarmierenden Zahlen gibt der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband heute bekannt. Grund ist unter anderem, dass wegen der aktuellen Finanzlage grundsätzlich weniger konsumiert wird. Außerdem sind die Absätze seit dem Rauchverbot in Kneipen und Gaststätten stark eingebrochen. Auch die Biergärten leiden: weil es so heiß ist, besuchen die meisten Leute die Biergärten erst wenn es abends kühler ist. Viele Gastronomen müssen aber schon um 22 oder 23 Uhr schließen.

Mehr Falschgeld auch in der Region

Auch in unserer Region taucht zunehmend Falschgeld auf. Statistische Berechnungen gehen davon aus, dass auf 10. 000 Einwohner etwa 8 Blüten verteilt sind. Für die Kreise Heinsberg, Düren und die Städtregion wären das gut 650 Blüten. 2 von 3 dieser Scheine ist ein falscher 50 Euro Schein. Er taucht besonders häufig auf. Die Polizei Aachen registrierte im ersten Halbjahr dieses Jahres gut 320 Blüten. Das deckt sich mit Berechnungen der Bundesbank. Diese hatte am Morgen bekanntgegeben, dass bundesweit die Zahl der gefundenen falschen Euro-Noten zunimmt. Mehr dazu gleich hier bei Antenne AC.

Serienvergewaltiger gesteht erste Tat in Aachen

Der Serienvergewaltiger aus der Eifel hat seine erste Tat in Aachen begangen. Nach Angaben der Rheinischen Post hat der Mann insgesamt rund 1000 Sexual-Taten gestanden; darunter auch die in einem Haus in Aachen im Jahr 1998. Außerdem hat er auch viele Frauen in der belgischen und niederländischen Nachbarregion belästigt. Fast 20 Vergewaltigungen gehen auf sein Konto. Meistens hatte er sich mit einer Mitleidsmasche Zugang zu den Häusern verschafft. Er bat die Frauen, ihm beim urinieren zu helfen, weil er behindert sei. Der Prozess gegen den 46-jährigen Familienvater soll noch in diesem Jahr beginnen. Vor dem Düsseldorfer Landgericht muss er sich für neun seiner Taten verantworten.

Keine Blaualgen in den Badeseen in der Städteregion

Die warmen Temperaturen machen den Badeseen in der Region nichts aus. Die gesundheitsschädlichen Blaulagen wurden hier bisher nicht gefunden. Das hat uns das Gesundheitsamt der Städteregion gesagt. Die Wasserqualität wird regelmäßig untersucht. Gute Noten haben zum Beispiel der Blausteinsee in Eschweiler und der Eiserbachsee in Simmerath. Im Rurgebiet wurden einige Badesseen wegen der Blaualgen gesperrt. Die Pflanzen können Hautreizungen und Bindehautentzündungen auslösen. Unter bestimmten Voraussetzungen können sie auch Toxine bilden, die beim Verschlucken Übelkeit, Erbrechen und Atemnot auslösen.

Serienvergewaltiger aus der Eifel wird angeklagt

Der Mann, der fast 20 Jahre lang Frauen im Dreiländereck vergewaltigt haben soll, wird sich vor Gericht verantworten müssen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" schreibt, wird die Staatsanwaltschaft Düsseldorf Anklage erheben. Dies hatte sie bereits vor mehreren Monaten angekündigt.
Wie es in dem Bericht heißt, soll der Mann im Verhör mehr als 300 Taten zugegeben haben, allerdings beschränkt sich die Anklage wohl auf 9 Fälle, um das Verfahren zu beschleunigen. Der heute 45 jährige hatte immer wieder versucht sich an der Haustür als Behinderter auszugeben, um sich so den Frauen zu nähern.

Aus für gemeinsames Schwimmbad in der Eifel

700 Unterschriften scheinen umsonst gewesen zu sein. Die hatte die Bürgerinitiative für ein gemeinsames Schwimmbad in der Eifel eigentlich gesammelt, um ihr Anliegen in Monschau erneut zur Abstimmung zu bringen. Jetzt hat sich Simmerath aber gegen die Idee ausgesprochen. Die Gemeinde will stattdessen bis Mitte 2012 ein eigenes Schwimmbad an der Hauptschule bauen. Grund sind die Kosten: für Simmerath ist es billiger ein eigenes, statt ein gemeinsamen Bad zu bauen und später zu halten. Auf 4 Millionen Euro werden die Baukosten geschätzt.

Erfolg für Eifelbad-Initiative

Die Interessengemeinschaft für ein gemeinsames Schwimmbad in der Eifel feiert einen Erfolg. Mehr als 700 Unterstützer-Unterschriften für ein gemeinsames Bad in Monschau und Simmerath sind zusammen gekommen. Das sind jetzt schon deutlich mehr als nötig wären, um das Thema „Schwimmbad“ wieder auf die Tagesordnung des Monschauer Stadtrats zu setzten. DER hatte eigentlich schon beschlossen, das Vennbad in Monschau für 6 Millionen Euro zu sanieren. Diese Entscheidung will die Initiative rückgängig machen. Im Simmerather Rat wird das Thema heute besprochen. In der Eifelgemeinde soll eigentlich ein Schwimmbad neu gebaut werden. Aus CDU Kreisen heißt es aber jetzt, dass doch eine gemeinsame Lösung angepackt werden soll.

Unwetterwarnung ist aufgehoben

Kurz aber heftig war das Unwetter, das heute Mittag über die Städteregion Aachen gebraust ist. Es hat etliche Schäden gegeben. Nach letztem Stand wurden 8 Menschen in unserer Region verletzt. Eine 49-jährige aus Herzogenrath musste ins Krankenhaus gebracht werden, weil ein Baum direkt auf ihr Auto gefallen war. Über 90 Minuten lang musste die Feuerwehr die verletzte Frau bergen. Die Stadt Aachen meldet viele Schäden an den Bäumen in der Stadt. Und auch für Autofahrer gab es gravierende Probleme. Der Sturm hat Äste, Zweige und ganze Bäume etwa auf die A44 geworfen. Im Süden der Region und der Eifel war das Unwetter offenbar weniger schlimm als befürchtet. Nach wie vor ist aber der Bahn-Verkehr in der Region nur eingeschränkt unterwegs.

Heute Stichtag für Simmerather Krankenhaus

Eigentlich hätte bis heute alles in trockenen Tüchern sein müssen; jetzt ist aber weiter unklar, ob das Simmerather Krankenhaus gerettet werden kann. Die bisherigen Träger, die Malteser, hatten bis heute Zeit eine Bestätigung über die Finanzen abzugeben. Das ist laut Aachener Zeitung aber nicht passiert. Heute Vormittag soll es eine letzte Krisensitzung geben. Am Abend steht das Thema dann auch auf der Tagesordnung des Städteregionstags. Ärger macht auch eine Forderung des Kölner Erzbischhofs Kardinal Meisner. Er hat seine Zustimmung zum Verkauf an einige Bedingungen geknüpft. So will er zum Beispiel nicht, dass in dem Simmerather Krankenhaus Abtreibungen und empfängnisverhütende Maßnahmen durchgeführt werden.

Eicherscheid kämpft für NRW

Das Eifeldorf Eicherscheid bekommt heute hohen Besuch. Der Grund: die Gemeinde in Simmerath tritt für das Land NRW beim Europäischen Dorferneuerungspreis an. Deswegen ist heute eine international besetzte Jury zu Gast. Sie schaut sich Eicherscheid unter bestimmt Gesichtspunkten an. So werden zum Beispiel die wirtschaftliche Entwicklung, soziale Einrichtungen und die Energieversorgung des Dorfes bewertet. Schon vor drei Jahren hat Eicherscheid einen Titel geholt: im Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ belegte das Dorf den ersten Platz.

Twitter