Nachrichten Eschweiler

IHK gegen anonyme Bewerbungen

Die IHK in Aachen ist gegen anonymisierte Bewerbungen. Persönliche Daten wie Alter, kultureller Hintergrund und Photo seien wichtig, um Stellen bestmöglich zu besetzen, heißt es. Einige große deutsche Firmen, wie die deutsche Post oder Siemens, haben sich bereit erklärt, Bewerbungen nur anhand der Berufsqualifikation auszusuchen. Damit soll geprüft werden, welchen Einfluss persönliche Daten, wie Alter oder Geschlecht, bei der Stellenbesetzung haben. Die IHK Aachen ist aber der Meinung, dass die mittelständischen Betriebe, die sie vertritt, ein solches Risiko nicht eingehen können. Sie müssten sicher sein, den besten Bewerber auszusuchen, weil Fehlentscheidungen bei kleinen Betrieben um einiges schädlicher sind als bei großen Firmen. Dazu seien neben der Berufsqualifikation auch persönliche Daten notwendig.

Teilweise Stilllegung der Müllverbrennungsanlage Weisweiler?

Grünen-Politiker der Städteregion wollen untersuchen lassen, ob die Müllverbrennungsanlage Weisweiler in ihrer aktuellen Größe eine Zukunft hat. Durch eine teilweise Stilllegung könnten die Kosten gedrückt und die Anlage effektiver gemacht werden. Derzeit gibt es drei sogenannte Verbrennungsstraßen in Weisweiler, aber eigentlich nicht genügend Müll für die große Anlage. Wenn eine Straße den Betrieb einstellt, könnten demnach die Gebühren für die Bürger sinken. Der Kreis Heinsberg hatte zuletzt beschlossen, seinen Abfall nicht mehr nach Weisweiler zu bringen. Das könnte für die Städteregion Aachen höhere Gebühren bedeuten, wenn die Anlage weiter wie vorher betrieben wird.

Rauschgifthändler in Eschweiler festgenommen

Die Polizei hat in Eschweiler einen Rauschgifthändler festgenommen. Am Morgen hatten die Beamten die Wohnung des 24-jährigen durchsucht. Dabei fanden sie mehr als 4000 Extasy-Pillen und über 15 Kilo Amphetamine. Außerdem stellte die Polizei Rauschgift-Verpackungsmaterial und mehr als 10.000 Euro Bargeld sicher. Auf die Spur des Mannes waren die Ermittler durch Zeugenaussagen in einem anderen Drogenfall gekommen. Demnach soll der 24-jährige große Mengen Amphetamine ins Ruhrgebiet verkauft haben. Daraufhin hatte das Amtsgericht Aachen einen Haftbefehl gegen ihn erlassen und die Wohnungsdurchsuchung veranlasst.

Eschweiler bietet Hilfe für Firmen von Zuwanderern

Kommunen in der Euregio möchten Zuwanderer dazu ermutigen, ihre eigene Firma zu gründen. Aus der Städteregion sind zum Beispiel Aachen und Eschweiler mit dabei. Die Projekte der einzelnen Städte unterscheiden sich durch ihre Vorgehensweise. Am Ende werden aber alle Ergebnisse zusammengefasst und dienen einem übergreifenden Ziel: Einwanderer mehr in die Wirtschaft zu integrieren. Eschweiler führt dazu eine Umfrage unter ausländischen Firmenbesitzern durch. Gefragt wird zum Beispiel, wir ihr Unternehmen entstanden ist und was für Probleme es gab, vor allem mit der Bürokratie. Mit diesen Infos soll bereits existierenden Firmen und auch künftigen Unternehmern dann geholfen werden. Ab 2011 gibt es eine Informationsstelle für Zuwanderer in Eschweiler. Sie gibt Tipps und hilft auch bei der Firmengründung.

Hacker versucht Eschweiler Firma zu erpressen

Ein noch unbekannter Hacker hat versucht eine Firma aus Eschweiler zu erpressen. Mit einem Hackerangriff hatte er die Webseite des Unternehmens lahm gelegt. Über Stunden war die Seite nicht aufrufbar. Später meldete sich der Hacker offenbar bei der Firma und forderte Geld. Sollte der betrag nicht gezahlt werden, würde er die Internetseite noch öfter sperren. Das Unternehmen zahlte nicht, sondern schaltete stattdessen die Polizei ein. Sie ermittelt nun wegen versuchter Erpressung.

Polizei sucht jetzt mit Phantombild nach Verbrecher

Die Polizei sucht in der gesamten Region mit Hochdruck nach einem Mann, der an vielen Überfällen in der ganzen Region beteiligt gewesen sein soll. Unter Anderem soll er bei Juwelieren, Drogerien und Spielhallen eingebrochen sein. Auch in der letzten Woche hatte er wieder zugeschlagen. Die Ermittler vom Landeskriminalamt haben jetzt ein Phantombild herausgegeben.

Müllhalde Autobahn

Die Autobahnen der Region werden nach Angaben von Straßen NRW immer mehr durch Müll verschmutzt. Die Autobahnen A61, A44, sowie die umliegenden Landstraßen werden oft als Entsorgungsstätten missbraucht, erklärte die Autobahnmeisterei in Titz. Vor allen Dingen Sperrgut und schwer zu entsorgende Güter wie zum Beispiel Möbel oder Reifen, aber auch Haushaltsmüll würden oft weggeworfen. Als Gründe werden die Hohen Entsorgungskosten genannt. Ein höheres LKW-Aufkommen verdreckte die Raststätten ebenfalls, heißt es.

Konjunktur brummt: Hoffnung für Haushalte?

Es ist ein unverhoffter Geldsegen, der auf die Städte und Gemeinden in der Städteregion Aachen zukommt. Weil die Konjunktur in Deutschland brummt, dürften die Haushalte sich bei uns wieder ein wenig entspannen. Davon gehen zumindest Experten aus. Sie erwarten für das gesamte Bundesgebiet Mehreinnahmen bis zu 11 Milliarden Euro in diesem Jahr. 2011 sollen es sogar bis zu 15 Milliarden Euro werden. Viele Kommunen sind angeschlagen und müssen Nothaushalte fahren. Deswegen kommt das zusätzliche Geld gerade rechtzeitig. Möglicherweise können so angekündigte Sparmaßnahmen weniger drastisch ausfallen als schon beschlossen. Genaue Prognosen über die Mehreinnahmen sind aber noch nicht möglich.

Abwassergebühren steigen

In der Stadt Aachen müssen Bürger in diesem Jahr weniger Abwassergebühren zahlen als im Vorjahr. Wie der Bund der Steuerzahler mitteilte, muss ein Musterhaushalt etwa 640 Euro im Jahr

Keine Kohlebagger in Eschweiler

In der Stadt Eschweiler müssen demnächst wohl nicht große Kohlebagger anrücken. Bei Bauarbeiten für einen Elektromarkt auf der Auerbachstraße war eine größere Menge Braunkohle entdeckt worden. Wie RWE Power uns jetzt aber bestätigte sei die Menge viel zu gering, um sie mit großen Baggern abzutransportieren. Es handle sich um eine kleine Schicht, so die Stadt Eschweiler. Mittlerweile soll die Kohle bereits abgetragen und zu einer Halde gebracht worden sein. Die Bauarbeiten an dem Elektromarkt laufen nun wie geplant weiter.

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