FH Aachen

Studenten der FH promovieren auch in Marburg

Studenten der FH Aachen können künftig ihre Promotion auch an der Philipps Universität Marburg abgeben. Auf diese Kooperation einigten sich beide Bildungsreinrichtungen. Die Vereinbarung gilt allerdings nur für die Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Biotechnologie in Aachen und dem Fachbereich Pharmazie an der Universität Marburg. Damit hat die FH Aachen einen weiteren Partner gefunden, um die Studienbedingungen an der Fachhoschule zu verbessern. Bereits im Januar unterschrieb die FH einen Partnerschaftsvertrag mit der belgischen Uni Hasselt.

FH Aachen schickt erneut Satelliten ins All

Die FH Aachen will ihren zweiten Satellit in den Weltraum schicken. Neben dem bereits über uns kreisenden Satellit Kompass 1 soll nun sein verbesserter Nachfolger Kompass 2 ins All geschossen werden. Die Arbeiten gehen aktuell in die konkrete Bauphase. FH-Studenten aus dem Fachbereich Luft- und Raumfahrt entwickeln den Raumkörper; unterstützt werden sie dabei von Kollegen der RWTH. Der Satellit wird aus drei Würfeln bestehen. Einer ist eine Art Zentrum, das die Kommunikation steuert, die anderen beiden werden an Firmen und Universitäten vermietet. Sie nutzen diese dann für Messarbeiten und Experimente im All. Mit Hilfe von Satelliten kann man zum Beispiel die Einflüsse von Strahlung und Schwerelosigkeit auf Organismen messen. In etwa drei Jahren soll der Satellit fertig sein. Finanziert wird das Projekt derzeit durch Gelder aus Studiengebühren.

Neues Forschungsflugzeug für die FH Aachen

Die FH Aachen bekommt ein neues Forschungsflugzeug. Es hat eine Spannweite von 23 Metern. Ermöglicht werden dadurch zum Beispiel Untersuchungen zu Fluglärm, Flugmechanik und Aerodynamik. Auch in der Erforschung der Atmosphäre bis in einer Höhe von neun Kilometern ist der zweisitzige Motorsegler einsetzbar. Bis zu 150 Kilo Messausrüstung kann das Flugzeug mitführen. Damit baut der Fachbereich Luft- und Raumfahrt-Technik seine Forschungskompetenz erheblich aus, heißt es. Rund 100 Studenten schließen jährlich ein solches Studium an der FH Aachen ab.

Wisschenschaftler entwickeln Navigationssystem für Taucher

Wissenschaftler der Aachener Fachhochschule arbeiten zur Zeit an einem Navigationsgerät für Taucher. Das Gerät soll die Sportler in Zukunft sicher unter Wasser leiten. Denn bisher sind die Taucher auf einen Kompass als Hilfsmittel angewiesen, um ihren Weg zurück zum Schiff zu finden. Dies ist aber oft schwierig, da die Sportler im Meer und in anderen Gewässern oft mit schlechter Sicht zu kämpfen haben. Und gerade für unerfahrene Sportler kann dies gefährlich werden, da sie oft Entfernungen und Strömungen falsch einschätzen. Das Unterwassernavigationsgerät soll also verhindern, dass die Taucher unter Wasser die Orientierung verlieren und sich so ungewollt in Gefahrensituationen begeben. Die ersten Tests des Navis sollen bereits Anfang 2011 durchgeführt werden.

Aachener Hochschulen entwickeln Elektroauto für den Stadtverkehr

Die RWTH und FH Aachen entwickeln gemeinsam mit regionalen Unternehmen ein Elektroauto für den Stadtverkehr. Jeder soll sich den sogenannte Street Scooter leisten können. Beim Design sind mehrere Autotypen denkbar: vom Cabrio bis zum Pickup. Bei einer Leistung von 30 Kilowatt wird das Elektroauto dann eine Spitzengeschwindigkeit von 120 Stundenkilometern erreichen. Der Strom reicht etwa 60 bis 130 Kilometer. Kostenfaktor: 5.000 Euro ohne Batterie und Mehrwertsteuer.

Erster Baum auf dem neuen Campusgeländer der FH Aachen in Jülich gepflanzt

Auf dem neuen Campus der Aachener FH in Jülich wurde nun der erste Baum gepflanzt: Ein Ginko-Baum. Damit feiert der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, die FH Aachen und die Stadt Jülich den Auftakt zur Gestaltung der Parklandschaft auf dem neuen Campusgelände. Pinie, Feldahorn und Hainbuche sind nur einige der über 1 Tausend Bäume, die künftig den neuen Campus zieren. Auf dem bald fertig gestellten Hochschulgelände lässt der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, kurz BLB, einen öffentlich Park anlegen. Außerdem werden rund 500 Parkplätze für Autos geschaffen. Ab Juni 2010 kann der Park voraussichtlich genutzt werden. Mit knapp 9 Tausend Studierenden an den beiden Standorten Aachen und Jülich ist die FH Aachen eine der größten Fachhochschulen in Deutschland. Knapp 77 Millionen Euro wird der Campus Jülich insgesamt kosten. Er wird von dem BLB aus Bundes- und Landesmitteln finanziert.

500 neue Studienplätze an der FH Aachen ab 2012

Die Aachener FH wird in Zukunft 500 neue Studienplätze anbieten können. Denn der Sieger eines ausgeschriebenen Realisierungswettbewerbs - zum Neubau eines Institutgebäudes - steht nun fest. Das Architekturbüro MDA Studio aus New York erhält den Zuschlag. Durch den Bau eines Kompetenzzentrums für Mobilität werden auf 5.000 Quadratmetern vier große Hörsäle, Seminarräume, Laborflächen und eine neue Mensa entstehen. Die Kosten des Projekts werden auf rund 40 Millionen Euro geschätzt. Finanziert wird das ganze von der Aachener Niederlassung des Bau und Liegenschaftsbetriebs NRW. Zum Wintersemester 2012/2013 soll das Kompetenzzentrum bezugsfertig sein.

Mehr Studierende an der FH Aachen

Die Studierendenzahlen an der FH Aachen sind erneut gestiegen. Fast 4.900 junge Menschen haben sich für einen Studienplatz beworben. Besonders die Studiengänge Biotechnologie und Bauingenieurwesen stießen auf großes Interesse. Für diese beiden Fächer haben sich rund ein Drittel mehr Studienanwärter beworben. An der FH neu eingeschrieben haben sich für das kommende Semester bereits fast 1.900 Studenten; die endgültigen Zahlen stehen aber noch nicht fest. Insgesamt rechnet die FH damit, dass dieses Jahr etwa 9.000 Studierende die Hochschule besuchen werden. Damit ist die Zahl in den letzten fünf Jahren um zehn Prozent gestiegen.

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