Forschung

Bauarbeiten des Zentrums für mobile Antriebe der RWTH Aachen beginnen morgen

Morgen beginnen die Bauarbeiten des Zentrums für mobile Antriebe der RWTH Aachen auf Melaten. Gebaut wird das Gebäude von dem Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW, kurz BLB. In dem Zentrum sollen zukünftig Ingenieure und Naturwissenschaftler fachübergreifend zusammenarbeiten. Sie forschen dann zukünftig gemeinsam an effizienten und nachhaltigen Antriebskonzepten zur Minderung des CO2-Ausstoßes bei Autos. Der Bau des Zentrums wird rund 41 Millionen Euro kosten.

Gelder aus Konjunkturpaket für regionale Forschungseinrichtungen

Auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen aus unserer Region profitieren von Geldern aus dem Konjunkturpaket II. Das NRW-Innovationsministerium stellt für sie mehr als acht Millionen Euro zur Verfügung. So soll unter anderem das Aachener Fraunhofer-Institut für Lasertechnik finanziell unterstützt werden. Das Institut erhält 535.000 Euro. In Kürze folgen wird außerdem der Aufbau eines Forschungslabors für Funktionale Oberflächen an der RWTH Aachen. Das Projekt wird mit rund sieben Millionen Euro unterstützt. Mit weiteren 640.000 Euro wird der Neubau eines Nebengebäudes des Aachener Forschungsinstituts für Rationalisierung, kurz FIR, gefördert. Insgesamt stehen aus dem Konjunkturpaket II rund 460 Millionen Eurofür dringende Neubau- und Sanierungsmaßnahmen an den Hochschulen, bereit.

80 Millionen Euro für Forschungseinrichtungen in NRW

Seit gestern (Mittwoch) wird in NRW das Geld aus dem Konjunkturpaket zwei ausgezahlt. 80 Millionen Euro sollen an Forschungseinrichtungen gehen. Davon profitieren auch Institute in unserer Region: So gehen zum Beispiel 7 Millionen Euro an das Deutsche Woll-forschungs-institut der RWTH, 5 Millionen bekommt das Forschungszentrum Jülich. Und noch zwei weitere Aachener Einrichtungen bekommen einen Teil der Gelder: das Fraunhofer-Institut für Lasertechnik und das Forschungs-institut für Rationalisierung. Die Finanzspritze kann zum Beispiel in die Modernisierung der Einrichtungen gesteckt oder für ausgewählte Forschungs-projekte genutzt werden. Die zusätzlichen Mittel sollen die Institute bis 2011 investieren.

RWTH stellt neue Projekte vor

Auf der diesjährigen Conference on Human-Computer Interaction, kurz CHI, in Boston wird die RWTH Aachen vier ihrer Forschungsthemen präsentieren.

Dazu gehört auch eine präparierte Tastatur, die beim Schreibprozess mitdenkt. Das sogenannte „Type Right“ erschwert durch einen speziellen Mechanismus das Drücken von falschen Tasten auf der Computer-Tastatur. Eine besondere Technik soll Wörter erkennen und alle Zeichen ausschließen, die zu einem unsinnigen Text führen würden. Neben dem „TypeRight“ werden auch der Multitouch-Tisch „SLAP“, das Präsentationsprogramm „Fly“ und das Programm „Tactile Motion Instructions“ für Anwendungen außerhalb des Büros präsentiert werden.
In der Computer Branche ist die CHI eine der wichtigsten Konferenzen für die Präsentation neuer Projekte.

RWTH ist meist geförderte Uni in NRW

Die RWTH Aachen ist eine der erfolgreichsten Universitäten in NRW. Wie das Wissenschaftsministerium mitteilte, liegt die Aachener Uni bei der leistungsorientierten Förderung der vergangenen drei Jahre auf Platz eins. Bei dieser Förderung des Landes werden die Hochschulen für Erfolge in Studium und Forschung belohnt und bekommen dafür extra Gelder. Seit 2007 hat die RWTH dabei rund 5,9 Millionen Euro erhalten. Bei der Bewertung berücksichtigt werden unter anderem die Absolventenzahl und die Promotionsquote.

RWTH betreibt bald Zukunftsforschung

Ab dem 1. Oktober gibt es an der RWTH Aachen eine Professur für Zukunftsforschung. Ein entsprechender Vertrag wurde jetzt unterschrieben. Bei der Zukunftsforschung geht es um das Gleichgewicht zwischen technischem Fortschritt und der menschlichen Gesellschaft. Die Professur wird zunächst für fünf Jahre an der Philosophischen Fakultät eingerichtet. Neben der Forschung sollen auch Studienmodelle entwickelt werden, die die Zukunftsforschung in die Lehre integrieren. Der Verein Deutscher Ingenieure und deren Technologiezentrum beteiligen sich mit 190.000 Euro jährlich an den Kosten für die Ausstattung.

Neuer Supercomputer in Jülich

Im Gauß-Zentrum in Jülich findet ein neuer Supercomputer Platz. Er wird finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem NRW Innovationsministerium. Forscher aller Fachrichtungen werden den Supercomputer nutzen. Sie wollen zum Beispiel klären, wie sich das Klima wandelt oder wie sich Proteine in Zellen falten. Der neue Computer hat eine Rechenleistung von mehr als 50.000 PCs. Dabei arbeitet er besonders energieeffizient. Aufbewahrt wird er in 72 telefonzellengroßen Schränken. Zusammen mit den anderen Jülicher Supercomputern hat er Zugriff auf einen Festplattenspeicher, der größer ist als der Speicherplatz auf einer Million DVDs.

Forschungstruck macht Halt in Eschweiler

Experimentierfreudige Schüler können sich ab heute in Eschweiler über die Forschung in der modernen Biotechnologie informieren. Bis Mittwoch macht nämlich der doppelstöckige Truck namens „BIOTechnikum“ dort Halt. In dem LKW können Interessierte im Labor selbst Experimente durchführen, mit Wissenschaftlern diskutieren oder neue berufliche Perspektiven kennen lernen. Die Initiative BIOTechnikum ist eine Informationskampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Der Truck steht auf dem Schulhof der städtischen Gesamtschule Eschweiler.

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