Gasexplosion

Drei Tote bei Gasexplosion in Belgien

Schon wieder hat es in unserer belgischen Nachbarregion eine Gasexplosion gegeben. Diesmal in Soumagne bei Lüttich. Dabei sind gestern Nachmittag drei Menschen ums Leben gekommen. Ein Wohnhaus stürzte komplett in sich zusammen. Mehr als 100 Haushalte im Nachbarviertel hatten keinen Strom mehr. Grund für das Unglück waren offenbar arbeiten an einem Gas-Tank. Laut belgischen Medienberichten hatten die zwei Bewohner des Hauses einen Installateur gerufen, weil sie Gas gerochen hatten. Diese drei Menschen wurden bei dem Hauseinsturz verschüttet. Feuerwehr, Rettungskräfte und ein Hubschrauber unterstützten die Suche nach den Vermissten unter den Trümmern. Erst Anfang des Jahres hatte es eine Gasexplosion in der Stadt Lüttich gegeben. Dabei starben 13 Menschen.

Lütticher OB bedankt sich für Solidarität der Aachener

Der Oberbürgermeister von Lüttich, Willi Demeyer, hat sich für die Solidarität der Aachener nach dem Hauseinsturz in seiner Stadt bedankt. In einem Schreiben an Aachens OB Marcel Philipp heißt es außerdem, es habe ihn sehr berührt, dass Phillip einen Spendenaufruf veröffentlich hat. Die eingehenden Gelder würden denjenigen helfen, die durch die Gasexplosion ihre Wohnung und ihren Besitz verloren haben. Durch die Explosion am 27. Januar wurden 14 Menschen getötet, 22 wurden verletzt. Rund 500 Menschen wurden vorübergehend obdachlos, denn auch die Gebäude in der näheren Umgebung mussten wegen Einsturzgefahr geräumt werden.

Sanierungsarbeiten in Lüttich kommen voran

Mehr als zwei Wochen nach dem Hauseinsturz in Lüttich ist heute Mittag das betroffene Stadtviertel teilweise wieder freigegeben worden. Laut Medienberichten können jetzt zumindest Fußgänger und Autos von Anwohnern die Straße wieder passieren. Der Bürgermeister von Lüttich, Demeyer, hat unterdessen in einem belgischen Radiointerview erklärt, dass er im Augenblick der Explosion zuerst an einen terroristischen Anschlag gedachte hatte. Die Stadt sei zuvor vor einem Anschlag gewarnt worden. Die Gefahr wurde aber als niedrig eingestuft. Zur Zeit wird immer noch untersucht, warum es zu der Gasexplosion kam. Die Ermittler schließen auch einen Racheakt nicht aus.

Spenden für Lütticher Opfer

Die Stadt Aachen möchte die Opfer der Gasexplosion in Lüttich unterstützen. Deswegen bittet Aachens Oberbürgermeister Marcel Philipp um Spenden für die Betroffenen. Die Stadt Lüttich hat extra ein Spendenkonto eingerichtet.

Hier die Kontonummer:
091 - 0199998 - 13
(IBAN: BE 08 0910 1999 9813; BIC: GKCC BEBB)
Verwendungszwexk:
"SOLIDARITE SINISTRES LÜTTICH" (Solidarität Opfer Lüttich)

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