Geldautomat

Aachener Polizei leitet Ermittlungen nach landesweiten Sprengungen von Geldautomaten

Nach einer Serie von gesprengten Geldautomaten in ganz NRW leitet die Aachener Polizei die landesweiten Ermittlungen. Insgesamt sind mit den Sprengungen seit dem vergangenen Dezember bereits zwölf Geldautomaten ausgeraubt worden; der letzte am Montag in Dortmund. Die Ermittler gehen davon aus, dass die selben Täter auch für Fälle in Roetgen und Stolberg verantwortlich sind. Das Muster ist immer das gleiche, sagte uns Paul Kemen, von der Aachener Polizei. Die Automaten werden mit Hilfe eines Gasgemischs gesprengt und leergeräumt. Die Polizei denkt, dass bei den Sprengungen der Automaten zwei verschiedene Gruppen am Werk sind. Sie agieren offenbar immer in unterschiedlicher Besetzung.

Organisierte Bande für Sprengungen von Geldautomaten verantwortlich

Für die Sprengungen von Bankautomaten in der Städteregion ist vermutlich eine organisierte Band verantwortlich. Davon geht die Polizei nach derzeitigem Ermittlungsstand aus. Die Bande hat wahrscheinlich auch in der Grenzstadt Roermond zugeschlagen: zum ersten Mal letzten Sonntag. Ein zweiter Versuch in dieser Woche konnte durch aufmerksame Bürger verhindert werden. Anwohner hatten neben dem Automaten eine Gasflasche entdeckt und sofort die Polizei alarmiert. In der Städteregion Aachen hatten die Täter in der Nacht zu Mittwoch bei eine Stolberger Bank zugeschlagen. Letztes Jahr sprengten sie Geldautomaten in Roetgen und Würselen mit derselben Technik.

Geldautomat in Stolberg gesprengt

Unbekannte haben in Stolberg in der Nacht einen Geldautomaten gesprengt. Sie konnten mit der Beute unerkannt fliehen. Anwohner hatte um kurz vor vier einen lauten Knall gehört und zwei maskierte Männer wegrennen sehen. Die Polizei hat alle Streifenwagen aus den Bezirken zur Fahndung zusammen gerufen; auch die Bundespolizei, sowie niederländische und belgische Beamten waren an der Fahndung beteiligt, bisher jedoch ohne Erfolg. Die Beamten gehen davon aus, dass Profis am Werk waren. Möglicherweise handelt es sich um die gleichen Täter, die im vergangenen Jahr in Roetgen und Würselen Geldautomaten gesprengt haben. Spezialisten des Landeskriminalamtes haben den Tatort genauer untersucht. Wie viel Geld die Männer erbeuten konnten, ist noch unklar.

Unbekannte manipulieren Geldautomaten in Würselen

In Würselen hat ein Bankkunde einen manipulierten Geldautomaten entdeckt. Er hatte beim Geldabheben einen verdächtigen Aufsatz bemerkt und dann die Polizei alarmiert. Der seltsam aussehende Aufsatz war ein komplettes Kartenlesegerät mit Speicherkarte. Die Polizei stellte es sicher und leitete sofort weitere Ermittlungen ein. Die Behörden gehen aber davon aus, dass in diesem Fall keine Kunden zu Schaden gekommen sind. Denn auch die Speicherkarte konnte sichergestellt werden. Bankkunden sollten verdächtige Aufsätze an Automaten immer sofort bei der Polizei melden. Die Geheimzahl-Tastatur eines Automaten ist fast immer dann echt, wenn auf der Ziffer 5 ein runder Punkt zu ertasten ist.

Tresor und Geldautomat in der Inde gefunden

Die Eschweiler Polizei wurde heute morgen auf einen besonderen Fund aufmerksam gemacht. Ein Anrufer meldete verdächtige Gegenstände in der Inde. Bei der Kontrolle stellten die Beamten dann fest, dass in dem Fluss ein Tresor und ein Geldautomat lagen. Aufgrund des hohen Gewichts der beiden Behältnissen wurde ein Kran für die Bergung benötigt. Die damit verbundenen Arbeiten und der Abtransport dauerten bis zum Nachmittag. Nach ersten Erkenntnissen könnten die beiden Gegenstände aus einem Banküberfall stammen – der vor 10 Tagen in Wolfersdorf in Bayern durchgeführt worden ist. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

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