Nachrichten Heinsberg

Patienten bleiben kürzer im Krankenhaus

Patienten aus der Region Aachen bleiben immer kürzer im Krankenhaus. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamtes hervor. Insgesamt haben sich in der Städteregion, sowie den Kreisen Heinsberg und Düren im vergangenen Jahr rund 230.000 Menschen stationär behandeln lassen. In der Städteregion Aachen alleine waren es 137.000 Patienten. Statistisch gesehen hat also rund jeder fünfte stationär acht Tage im Krankenhaus verbracht. Vor zehn Jahren war die durchschnittliche Verweildauer noch 14 Tage.

Wird der Mord an Augenarzt aus Erkelenz nicht aufgeklärt?

Der Mörder des Augenarztes aus Erkelenz könnte unter Umständen niemals gefasst werden. Das schreibt die Aachener Zeitung und beruft sich dabei auf Oberstaatsanwalt Peter Aldenhoff. Dieser äußerte sich skeptisch, es gäbe so gut wie keine Spuren mehr die zu verfolgen seien. Daher stünde das Verfahren kurz vor der Einstellung. Während des Verfahrens war wohl doch Manfred Hämmerle, der Stadtrat der Linken-Fraktion, ins Visier geraten. Er wurde deshalb in Verbindung mit der Tat gebracht, weil er dem Augenarzt die Maschinenpistole verkauft haben soll, mit der er getötet wurde. Im Oktober soll Anklage gegen Hämmerle wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffengesetz erhoben werden.

BUND-Protest gegen Ausweitung des Tagebaus

Mit einer Fahrraddemo protestieren Umweltschützer heute gegen den Braunkohletagebau in Erkelenz-Borschemich. Organisiert ist die Aktion vom BUND. Die Fahrrad-Demo ist Teil eines Klimacamps, das derzeit im Abbaugebiet Garzweiler stattfindet. Rund 100 Teilnehmer wollen so ihren Unmut über den Braunkohleabbau zum Ausdruck bringen. Sie kommen aus Deutschland, Osteuropa und Afrika. Vor der Abbruchkante des Braunkohlegebiets Garzweiler 2 haben sie ein Dorf aus Zelten errichtet. Damit fordern sie eine politische Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel und Braunkohletagebau.

Fahrraddemo am Braunkohletagebau Garzweiler II

Mit einer Fahrraddemo protestieren Umweltschützer heute gegen den Braunkohletagebau in Erkelenz-Borschemich. Organisiert ist die Aktion vom BUND.Die Fahrraddemo ist Teil eines Klimacamps, das derzeit im Abbaugebiet Garzweiler stattfindet. Rund 100 Teilnehmer radeln rund ums Kohleloch und wollen so ihren Unmut über den Braunkohleabbau zum Ausdruck bringen. Seit dem letzten Wochenende sind die Jugendlichen in Erkelenz zu Gast. Sie kommen aus Deutschland, Osteuropa und Afrika. Vor der Abbruchkante des Braunkohlegebiets Garzweiler II haben sie ein Dorf aus Zelten errichtet. Damit fordern sie eine politische Auseinandersetzung mit dem Thema Klimawandel und Braunkohletagebau. Das Camp dauert noch bis Sonntag.

Toter bei Rangelei in Wegberger Kneipe

Bei einer Rangelei in einer Kneipe in Wegberg ist in der Nacht zu Sonntag ein Mann ums Leben gekommen. Der 35-jährige war betrunken; deshalb kam es mehreren verbalen Streitereien. Auch als der Wirt den Gast aufforderte, das Lokal zu verlassen kam es zu einem Wortgefecht. Dies mündete schnell in ein Gerangel. Als die Kontrahenten auf den Boden fielen, wollte der Wirt mit Hilfe eines weiteren Gastes den 35-Jährigen bis zum Eintreffen der Polizei am Boden festhalten. Doch währenddessen verlor der Betrunkene sein Bewusstsein. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos. Warum genau der Mann starb, ist noch unklar.

Schokoladenfabrik in Übach-Palenberg nimmt Betrieb auf

Im Herbst beginnt die neue Schokoladenfabrik in Übach-Palenberg mit ihrer Produktion. Allerdings noch nicht in vollem Umfang; das sagte uns der Bürgermeister der Stadt, Wolfgang Jungnitsch. Die Büroangestellten sind bereits in die neuen Gebäude umgezogen. Nun müssen nur noch letzte Montagearbeiten durchgeführt werden. Nach und nach sollen in der Schokoladenfabrik 300 Arbeitsplätze entstehen. Insgesamt kostet der Bau rund 30 Millionen Euro. Die Fabrik wird Schokolade für den Lebensmitteldiscounter Lidl herstellen.

Neue Fraktion im Erkelenzer Stadtrat

Im Erkelenzer Stadtrat wird es nach der Sommerpause Veränderungen geben. Zwei Ratsherren sind aus ihrer Partei ausgetreten und haben gemeinsam eine neue Fraktion gegründet. Sie heißt „Allianz 2010. Ihren Entschluss haben sie dem Bürgermeister schriftlich mitgeteilt. Die Fraktion der SPD verliert damit einen Sitz, die Partei „die Linke“ verliert ihren einzigen Sitz. Die beiden Ratsherren Siegfried Otto und Peter Fellmin wollen mit der Allianz 2010 wieder mehr für Erkelenz erreichen und ihre Ideen besser einbringen.

Übach-Palenberg will mehr junge Menschen anlocken

Übach-Palenberg möchte noch mehr junge Menschen anlocken. Das hat uns Bürgermeister Wolfgang Jungnitsch gesagt. So wäre es zum Beispiel für Studenten sehr einfach nach Aachen zu pendeln; in nur 15 Minuten sei man am Campus. Auch die Wohnungspreise seien überzeugend, wirbt Jungnitsch. In Übach-Palenberg müssen Studenten zum Beispiel nur rund die Hälfte von dem zahlen, was sie in Aachen für Miete hinlegen müssten. Und die Grundstückspreise seien ebenfalls ein drittel niedriger. Deshalb könnten etwa Mitarbeiter der RWTH und ihre Familien gut in Übach-Palenberg unterkommen. Die Stadt führt derzeit auch eine Studie zum demographischen Wandel durch. Zwar habe die Stadt kein Problem mit der alternden Gesellschaft. Die Studie soll aber unter anderem zeigen, was man tun kann um Übach-Palenberg für Jüngere noch attraktiver zu machen.

Aktenzeichen XY wegen Augenarztbeitrag vor Gericht?

Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Rat der Stadt Hückelhoven Manfred Hämmerle will das ZDF verklagen. Das schreibt die Aachener Zeitung. Grund ist die Fernsehsendung Aktenzeichen XY, die über den ermordeten Augenarzt aus Erkelenz berichtete. Während der Sendung war auch Hämmerle erwähnt worden, der dem Opfer eine Maschinenpistole verkauft haben soll. Die Äußerungen bei Aktenzeichen XY seien in vielen Punkten aber an der Realität vorbeigegangen, zitiert die Zeitung den Anwalt des Lokalpolitikers. Außerdem habe Hämmerle zwar zugegeben, die Waffe an den Augenarzt verkauft zu haben. Er sei in der Vernehmung aber unter gehörigen Druck gesetzt worden. Der Anwalt geht davon aus, dass sein Mandant mit einer Bewährungsstrafe davonkäme, wenn Anklage gegen ihn erhoben wird. Im noch immer ungelösten Fall des ermordeten Augenarztes würde das aber nicht weiterhelfen.

Linken-Politiker aus Hückelhoven steht in der Kritik der Bundesparteizentrale

Der Hückelhovener Ratsherr der Linken, Manfred Hämmerle, bekommt wahrscheinlich Ärger mit seiner Bundesparteizentrale. Der 44-jährige soll dem ermordeten Augenarzt aus Erkelenz eine Maschinenpistole besorgt haben. Das sei ein schwerer Verstoß gegen die Anti-Kriegs-Politik der Partei, sagte die Linken-Bundestagsabgeordnete Ulla Jelpke gegenüber Spiegel online. Hämmerles Anwalt argumentierte, dass sein Mandant die Gesetzeslage nicht genau gekannt habe. Dem Lokalpolitiker droht eine Anklage wegen Verstoßes gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz. Er soll schon 2006 zwei Maschinenpistolen verkauft haben.

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