Nachrichten Herzogenrath

Mehr Falschgeld auch in der Region

Auch in unserer Region taucht zunehmend Falschgeld auf. Statistische Berechnungen gehen davon aus, dass auf 10. 000 Einwohner etwa 8 Blüten verteilt sind. Für die Kreise Heinsberg, Düren und die Städtregion wären das gut 650 Blüten. 2 von 3 dieser Scheine ist ein falscher 50 Euro Schein. Er taucht besonders häufig auf. Die Polizei Aachen registrierte im ersten Halbjahr dieses Jahres gut 320 Blüten. Das deckt sich mit Berechnungen der Bundesbank. Diese hatte am Morgen bekanntgegeben, dass bundesweit die Zahl der gefundenen falschen Euro-Noten zunimmt. Mehr dazu gleich hier bei Antenne AC.

Serienvergewaltiger aus der Eifel wird angeklagt

Der Mann, der fast 20 Jahre lang Frauen im Dreiländereck vergewaltigt haben soll, wird sich vor Gericht verantworten müssen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" schreibt, wird die Staatsanwaltschaft Düsseldorf Anklage erheben. Dies hatte sie bereits vor mehreren Monaten angekündigt.
Wie es in dem Bericht heißt, soll der Mann im Verhör mehr als 300 Taten zugegeben haben, allerdings beschränkt sich die Anklage wohl auf 9 Fälle, um das Verfahren zu beschleunigen. Der heute 45 jährige hatte immer wieder versucht sich an der Haustür als Behinderter auszugeben, um sich so den Frauen zu nähern.

Gewerkschaften noch zögerlich

Die Gewerkschaften in der Region gehen mit großen Erwartungen - aber auch Forderungen - an die Zusammenarbeit mit der neuen rot-grünen Landesregierung. Die Alsdorfer Vertretung der IG Bergbau, Chemie, Energie sagt dazu, die politischen Veränderungen böten Risiken und Chancen. Sorgen macht sich die Gewerkschaft vor Allem um die Arbeitsplätze im Bergbau. Für Vertreter von RWE Power ist unklar, welche Rolle in Zukunft die Braunkohle in der Region spielen wird. Im Koalitionsvertrag werde der Klimaschutz besonders unterstrichen. Zur Braunkohle hätte man sich ein stärkeres Bekenntnis gewünscht, heißt es. Seit gestern sind die 11 Ministerien in NRW besetzt. Der ehemalige Aachener Ratsherr Harry Voigtsberger ist Wirtschaftsminister - und damit auch für den Energiesektor zuständig.

Millionen-Fördersumme für den Nahverkehr in der Region

Für den Bus- und Bahnverkehr in der Stadt Aachen und der Städteregion gibt es eine kräftige Geld-Spritze vom Verband "Nahverkehr Rheinland". Auf die Projekte bei uns entfällt eine Fördersumme von 600.000 Euro. Bis ins Jahr 2015 sollen damit die Verbindungen auf den Aachener Linien weiter verbessert werden. Ganz konkret sollen gammlige Wartehäuschen und Haltestellen neu aufgebaut werden. Ein großer Teil des Geldes kommt auch Haltestellen in Eschweiler und Herzogenrath zugute. Der Nahverkehr im Kreis Düren bekommt für seine Projekte sogar etwa 850.000 Euro. Insgesamt ist eine Fördersumme von rund 65 Millionen Euro für die nächsten 5 Jahre vergeben worden.

Kein Regenrückhaltebecken Rimburg

Das Regenrückhaltebecken Rimburg entlang der niederländischen Grenze wird nicht gebaut. Das hat der Bürgermeister von Herzogenrath, Christoph von den Driesch, jetzt mitgeteilt. Dadurch würden der Naturbestand und die Naherholungsgebiete bei Herzogenrath, Übach-Palenberg und Landgraaf erhalten bleiben. Außerdem wird Geld gespart. Die 16 Millionen Euro, die das Rückhaltebecken gekostet hätte, können nun für andere, wichtigere Bauvorhaben genutzt werden. Eine Kosten/Nutzen- Analyse hatte empfohlen, aus wirtschaftlichen Gründen auf den Bau des Beckens zu verzichten. Den Bürgern droht dadurch aber keine Gefahr. Als Ersatz werden für die Sicherheit mehrere kleinere Maßnahmen durchgeführt, die aber kostengünstiger sind.

Weniger Menschen von Sozialleistungen abhängig

In der Städteregion Aachen sind aktuell weniger Menschen auf Sozialleistungen angewiesen, als im April. Diese Daten hat die ARGE jetzt ausgerechnet. Insgesamt fast 53.200 Menschen bekommen bei uns Sozialleistungen - etwa Hartz 4. Der Rückgang war besonders stark bei arbeitslosen - aber erwerbsfähigen Hartz 4-Empfängern. Rund 260 Personen in dieser Gruppe haben im Mai einen Job gefunden. Laut ARGE ist die Vermittlung allerdings oft schwierig - denn rund 70 Prozent der Betroffenen haben keine Berufsausbildung - oder keinen Schulabschluss. Auch bei der Zahl der Langzeitarbeitslosen gab es einen Rückgang.

Baggerfahrer löst Chaos im Bahnverkehr aus

Ein Baggerfahrer hat am Mittag den Zugverkehr zwischen Herzogenrath und Geilenkirchen lahm gelegt. Bei Ausbesserungsarbeiten an der Bahnstrecke berührte der Fahrer mit der Baggerschaufel den Spanndraht der Oberleitung. Die Oberleitung war dadurch nicht mehr über dem Gleis justiert und das Gleis konnte nicht mehr befahren werden. Personen wurden dabei nicht verletzt. Zwischen 09:20 und 12:45 Uhr musste jedoch die Strecke für den Personen- und Güterverkehr gesperrt und ein Ersatzverkehr eingerichtet werden. Die Bundespolizei ermittelt wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Kommunalaufsicht genehmigt den Haushaltsplan der Stadt Herzogenrath

Die Kommunalaufsicht hat den Haushaltsplan der Stadt Herzogenrath genehmigt. Damit können dieses Jahr alle geplanten Ausgaben, wie vorgesehen, durchgeführt werden. Es ist bereits das dritte Mal, dass Herzogenrath grünes Licht von den Aufsichtsbehörden in Köln und Aachen bekommen hat, freut sich die Verwaltung. Dafür ist aber immer wieder viel Disziplin und Sparen nötig. Ziel ist es, auch in den kommenden Jahren ein Haushaltssicherungskonzept unbedingt zu vermeiden. Denn dann würde Herzogenrath direkt in einen Nothaushalt rutschen, und das würde noch mehr Einschnitte bedeuten. Gute Nachrichten für die Stadt hatte es bereits letzte Woche gegeben. Nach einer ersten Prognose muss Herzogenrath im Jahr 2010 nämlich keine neuen Schulden aufnehmen.

Herzogenrath steht finanziell besser da

Gute Nachrichten für den Kämmerer in der Stadt Herzogenrath. Vermutlich müssen in diesem Jahr keine neuen Schulden aufgenommen werden. Das hat Bürgermeister Christoph von den Driesch nach einer jetzt vorgelegten Finanz-Prognose gesagt. Die Finanzlage der Stadt sei danach besser als ursprünglich erwartet. Das liegt unter Anderem daran, dass die Stadt mehr Gewerbesteuern eingenommen hat. Die Schulden sollen so noch bis Ende 2010 auf unter 41 Millionen Euro gedrückt werden. Außerdem kann die Stadt ohne Finanznot verschiedene Sanierungsschritte angehen, heißt es.

Schwarz-Grün in Aachen will bei Widersprüchen gegen Google Street View helfen

Im Streit um den Online-Dienst „Google Street View“ bezieht jetzt auch die schwarz-grüne Koalition in der Stadt Aachen Stellung. In einem Antrag fordert sie, dass Bürgern bei Sammelwidersprüchen geholfen werden soll. Wie sieht es eigentlich in Paris am Eifelturm aus, oder am New Yorker Times Square? – Google Street View zeigt genau das. Und damit auch Deutschland ins Netz kommt, werden derzeit die Straßen abfotografiert. Doch viele Bürger wollen das gar nicht. Schließlich wird ihr Haus, ihr Auto oder ihr Geschäft genaustens abgebildet und ist dann von jedem weltweit abrufbar. Google hat sich nun bereiterklärt, Sammelwidersprüche zu akzeptieren. Damit kann erreicht werden, dass bestimmte Wohnungen in Street View unkenntlich gemacht werden. Damit dies für Bürger einfacher wird, sollen nach dem Willen von CDU und Grünen in Aachen bald vorformulierte Widerspruchslisten ausgelegt werden. In Herzogenrath können Bürger jetzt schon ihren Widerspruch gegen Street View bei der Stadtverwaltung abgeben. Die gesammelten Widersprüche werden dann an google weitergeleitet.

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