IHK Aachen

Ökosteuer verhindert Aufschwung in der Region

Den Unternehmen in der Region werden bei ihrem Weg raus aus der Krise Steine in den Weg gelegt, kritisiert die IHK Aachen. Denn die Bundesregierung will die Ökosteuer erneut anheben. Insgesamt vier ein halb Milliarden Euro sollen die Firmen in Deutschland in den kommenden vier Jahren zusätzlich zahlen. Das bedeutet besonders für Unternehmen mit hohem Energieverbrauch enorme Mehrkosten von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr. Durch die regionale Steuererhöhung sind die Firmen am internationalen Markt finanziell benachteiligt, so die IHK. Sie träfe eben die Betriebe am härtesten, die zur Zeit die Wirtschaft am meisten ankurbeln. Besonders im Kreis Aachen und Kreis Düren sind viele produzierende Unternehmen angesiedelt, die wesentlich zum wirtschaftlichen Aufschwung beitragen. Dieser Fortschritt würde durch die neuen Steuersätze gestoppt, so die Handelskammer.

IHK bereitet Jugendliche auf Arbeitswelt vor

Personalleiter in der Region beklagen mangelnde Kenntnisse und Qualifikationen von jungen Bewerbern.
Darauf reagiert die IHK Aachen jetzt mit zusätzlichen Nachhilfekursen, die in den Sommerferien besucht werden können. Unter dem Motto „fit für die Wirtschaft“ sollen Schüler besser auf Einstellungstests und das Arbeitsleben vorbereitet werden. Das Kursangebot beinhaltet Mathematik, Wirtschaftenglisch und Rechtschreibung. Aber auch Eigenschaften wie Teamfähigkeit und Disziplin sollen gefördert werden.

IHK rechnet mit Aufschwung in der Region

Die Industrie- und Handelskammer Aachen rechnet für das laufende Jahr mit einem wirtschaftlichen Aufschwung für die Region. Das liegt unter anderem an den steigenden Zahlen im Export und der Kurzarbeit. Allerdings fällt durch die geplante Schließung des Philips Forschungslabors in Aachen ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Städteregion weg. Man arbeite daran, dass andere dafür dazu kommen, so der Leiter der IHK Aachen, Jürgen Drewes. Auch die Unternehmen im Bezirk der IHK Aachen schauen wieder optimistischer in die Zukunft.

IT-Unternehmen in der Aachener Region im Aufwind

Den IT-Unternehmen in der Aachener Region geht es wieder besser. Wie die Industrie und Handelskammer Aachen mitteilt, ist die Branche gut durch die Krise gekommen. Für den europäischen und den amerikanischen Markt rechnen Branchenexperten weiter mit einem großen Stellenabbau in der Informations- und Telekommunikationsbranche. Die Unternehmen in der Region gehen dagegen in den kommenden sechs Monaten von guten Geschäften aus. Zwei von zehn Firmen wollen sogar neue Mitarbeiter einstellen.

Wirtschaft in der Region geht es immer besser

Mit der Wirtschaft in der Region geht es weiter aufwärts. Das geht aus der Konjunkturumfrage der Industrie und Handelskammer Aachen hervor. Die Lage der Unternehmen habe sich in den letzten Monaten weiter verbessert. Bereits jedes vierte bezeichnet die eigene Geschäftslage als gut. Auch die künftigen Geschäftserwartungen werden positiv eingeschätzt. Schlecht geht es weiterhin den Betrieben in der Industrie. Vier von zehn melden hier eine schlechte Geschäftsklage. An der Umfrage haben sich rund 360 Unternehmen aus der Region mit 45 tausend Beschäftigten beteiligt.

IHK fordert mehr Qualifizierungen von Kurzarbeitern

Die Industrie und Handelskammer Aachen kritisiert die fehlende Qualifizierung von Kurzarbeitern. Die Politik habe mehr versprochen. Eigentlich sollte die Krise genutzt werden, um die Mitarbeiter weiter zu qualifizieren, die von der Kurzarbeit betroffen sind. Sie sollten für den zukünftigen Wettbewerb fit gemacht werden. Schätzungen gingen jedoch davon aus, dass sich maxi-mal ein Prozent der Kurzarbeiter weiter qualifiziert. Die dafür bereitgestellten 1,6 Milliarden Euro würden derzeit nicht effektiv eingesetzt, klagt die Handelskammer.

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