In dem Prozess um die beiden Aachener JVA-Ausbrecher Heckhoff und Michalski hat die Polizei heute die Beamten der JVA kritisiert. Denn nach dem Ausbruch der beiden Schwerverbrecher seien die Bediensteten bei den Ermittlungen keine Hilfe gewesen. Die Polizeibeamten beschrieben die JVA- Beamten als inkompetent, kopflos und nicht mitteilungsfreudig. Kurzum: Sie seien verstockt gewesen. Im Nachhinein könne man auch zu dem Schluss kommen, dass sie nicht informieren wollten, so ein Polizist. Ein anderer Polizeibeamter bestätigte, dass extrem viel Zeit verging, bis die JVA Alarm schlug. Demnach wurde die Polizei erst 15 Minuten nach dem Ausbruch informiert, also gegen 20:20 Uhr. Ein Vollzugsbeamte hatten die Flucht der Schwerverbrecher aber schon um kurz nach 20 Uhr bemerkt. Und trotz Bilder der Überwachungskamera dauerte es weitere zwei Stunden bis die Flüchtlinge identifiziert werden konnten. Heckhoff und Michalski waren im November letzten Jahres mit Hilfe eines Vollzugsbeamten aus der JVA Aachen ausgebrochen. Auf ihrer tagelangen Flucht nahmen sie insgesamt sieben Geiseln.
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