Misereor

Misereor will bei Klimakonferenzen mehr Mitspracherecht für Betroffene

Das Aachener Hilfswerk Misereor fordert, dass betroffene Länder stärker in Überlegungen zum Klimawandel und zur Hungerkrise eingebunden werden. Zwar ständen diese Themen auf der Tagesordnung von internationalen Konferenzen, die Länder, die wirklich unter den Nöten leiden, kämen dabei aber nicht zu Wort. Alle Studien würden zeigen, dass die Zahl der vom Hunger bedrohten Menschen mit den Klimawandel zunimmt, so Misereor weiter. In Südasien werden bis 2050 Ernterückgänge von 30 Prozent erwartet. Denn wenn die Durchschnittstemperatur um ein Grad ansteigt, bedeutet das 10 Prozent weniger Reisernte.

Misereor ruft Menschen in der Region zu Spenden auf

Nach den verheerenden Naturkatastrophen auf den Philippinen und auf der indonesischen Insel Sumatra ruft das Aachener Hilfswerk Misereor die Menschen in der Region auf zu spenden. Die Opfer brauchen dringen Hilfe. Denn obwohl die Hilfsmaßnahmen inzwischen auf Hochtouren laufen, mangelt es hunderttausenden Menschen weiterhin an Nahrungsmitteln, Kleidung und medizinischer Versorgung. Misereor unterstützt seine Partner auf Sumatra inzwischen mit über 100.000 Euro. Mit dem Geld sollen Hilfsgüter, Nahrung und Medikamente für die Opfer gekauft werden. Mehreren tausend Familien kann mit dem Geld geholfen werden. Aber viele Menschen brauchen noch Unterstützung. Deshalb hat Misereor nun einen Spenden Aufruf gestartet. Informationen finden sie im Internet auf der Webseite: www.entwicklung-hilft.de.

Misereor weitet Hilfe aus

Das Aachener Hilfswerk MISEREOR weitet seine Hilfe in Südostasien auf Indonesien aus. Auch die Opfer in Sumatra sollen unterstützt werden. Wie auch schon die Philippinen bekommt Sumatra 30.000 Euro Soforthilfe. Die UNO gibt die Zahl der Toten in der Küstenstadt Padang derzeit mit mindestens 1.100 an. Helfer haben die ganze Nacht teilweise mit bloßen Händen in den Trümmern gesucht. Wie viele Menschen noch verschüttet sind, ist immer noch unklar. Um weiter helfen zu können auf den Philippinen und Sumatra, bittet MISEREOR um weitere Spenden.

Misereor stellt Soforthilfe für Taifunopfer auf den Philippinen bereit

Das Aachener Hilfswerk Misereor hat den Opfern des Taifuns auf den Phillipinen 30 000 Euro Soforthilfe zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld sollen die Menschen mit Lebensmitteln, Decken und Kleidung versorgt werden. Der Taifun Ketsana hat fast 2 Millionen Häuser unter Wasser gesetzt. Rund 380.000 Menschen mussten in Kirchen, Schulen und anderen Notunterkünften untergebracht werden. Und die Zahl der Opfer steigt immer weiter: inzwischen melden die Behörden rund 250 Tote. Mehrere Dutzend Menschen werden immer noch vermisst. Die Asienabteilung von Misereor hat mitgeteilt, dass die meisten Menschen in Manila alles verloren haben. Ihre Wohnungen, Häuser und Geschäfte seien völlig zerstört worden, viele könnten deshalb nicht mehr für ihren Lebensunterhalt sorgen.
Da der Taifun weitere Opfer in Vietnam und Kambodscha gefordert hat, bittet Misereor um Spenden um auch dort helfen zu können.

Wanderausstellung von Misereor zeigt Käfigmenschen

Das Aachener Hilfswerk Misereor zeigt ab Samstag eine Wanderausstellung zu den Käfigmenschen in Hongkong. Rund 100.000 Menschen müssen in der Millionenstadt in Käfigboxen leben, die nur zwei Quadratmeter groß sind. Von diesen Boxen sind in einer normalen Mietwohnung mehrere untergebracht. So kann der Vermieter eine Wohnung mehrfach vermieten. Auch rund 20.000 Kinder müssen unter diesen Bedingungen leben, essen und schlafen. Misereor zeigt jetzt bundesweit eine Ausstellung über die so genannten Käfigmenschen. Sie beginnt am Samstag in Düsseldorf in der Lausberg Galerie. Ab November kommt sie auch nach Aachen, Düren und Köln.

Misereor sammelt für Klimaprojekte

Das Aachener Hilfswerk Misereor sammelt Gelder für Länder, die vom Klimawandel betroffen sind. Bei der diesjährigen Fastenaktion können Kirchenbesucher am Sonntag in den katholischen Gottesdiensten der Region Geld spenden. Im letzten Jahr kamen durch diese Aktion mehr als 600.000 Euro zusammen. Über die Online- Konten von Misereor wurden sogar 1,4 Millionen Euro gesammelt.

Misereor aus Aachen unterstützt Einrichtung für soziale Entwicklung

Das katholische Hilfswerk MISEREOR aus Aachen unterstützt die Forderung von Entwicklungsministerin Wieczoreck-Zeul, einen UN Sicherheitsrat für soziale Entwicklung einzurichten. Im Bundestag hatte die Politikerin darauf hingewiesen, dass die Wirtschaftskrise fatale Folgen für die Entwicklungshilfe hat. Bernd Bornhorst von MISEREOR sagte uns im 107-8 Antenne AC Interview, dass in der aktuellen Krise die geplanten Hilfsgelder für die armen Länder nicht genug seien. Durch die weltweite Finanzkrise würden nach Angaben des Entwicklungsministeriums mehr als 100 Millionen Menschen wieder in Not und Elend leben.

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