Niederlande

Deutsch-Niederländisches Literaturfestival startet

Leseratten aus der Städteregion Aachen und den Niederlanden dürfen sich freuen. Heute beginnt der „Literarische Sommer“. Das grenzüberschreitende Literaturfestival findet unter dem Motto «Zwischen den Welten» statt. Über zwei Monate lang werden zahlreiche Autoren beider Länder: unter anderem in Aachen, den Niederlanden, Mönchengladbach, Krefeld und Neuss ihre Werke vorstellen und darüber diskutieren. Zum Auftakt stellt die niederländische Autorin Simone van der Vlugt heute in Roermond ihren neuen Thriller vor. Insgesamt sind 25 Veranstaltungen geplant. Der «Literarische Sommer» dauert bis zum 28. August.

Städteregionrat Etschenberg besorgt über Wahlausgang in den Niederlanden

Aachens Städteregionsrat Helmut Etschenberg erfüllt das Wahlergebnis in den Niederlanden mit Sorge. Die rechtspopulistische Partei von Gert Wilders habe einen für ihn unterwartet hohen Zuspruch bekommen. Auf die regionale Zusammenarbeit mit der Städteregion hat das Wahlergebnis seiner Einschätzung nach aber wenig Auswirkungen. Denn unsere Städte und Gemeinden arbeiten mit Politikern und Bürgermeistern auf kommunaler Ebene zusammen. Und dort habe es diesen extremen Rechtsruck noch nicht gegeben. Wenn Gert Wilders Partei tatsächlich in der holländischen Regierung sein wird, könnte laut Etschenberg, allerdings das Verhältnis der Bundesregierung mit den Niederlanden schwieriger werden.

Große Hanfplantage in Heerlen entdeckt

Beamte der niederländischen Polizei haben in einer Wohnung in Heerlen eine große Hanfplantage entdeckt. Die Beamten fanden die Plantage durch Hinweise der Nachbarn. Die hatten bei der Polizei eine Überschwemmung in einer Wohnung im 13ten Stock gemeldet. Bei überprüfen des Apartment stießen die Einsatzkräfte dann auf über 1.000 Hanfpflanzen und 50 kg Drogen mit einem Straßenverkaufswert von etwa 150.000 Euro. Der örtliche Energieversorger teilte nach weiteren Ermittlungen mit, dass der oder die Täter auch illegal Strom in Hohen Mengen bezogen haben. Außerdem wiesen zahlreiche Wohnungen einen Wasserschaden auf. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Im Kreis Heinsberg gibt es in diesem Jahr wieder ein Schüler-Austauschprogramm mit den Niederlanden

Im Kreis Heinsberg gibt es in diesem Jahr wieder ein umfangreiches Schüler-Austauschprogramm mit den Niederlanden. Die Arbeitsgemeinschaft Grenzland hat jetzt das Programm für 2010 verabschiedet. 2000 deutsche und niederländische Jugendliche sollen von dem Austausch profitieren. Rund 30 niederländische und deutsche Schulen arbeiten dabei zusammen. Angeboten werden zum Beispiel Studienfahrten und Praktika in den Partnerschulen. Grenzüberschreitendes Lernen sei in der heutigen Zeit von ganz besonderer Bedeutung, so die Verantwortlichen.

Grenzüberschreitende Fahndung nach Sexualstraftäter

Die Aachener Polizei beteiligt sich an einer Fahndung nach einem Sexualstraftäter, der mehrere Frauen – unter anderem auch in Aachen- vergewaltigt haben soll. Deutsche, niederländische und belgische Behörden suchen den Mann.
Seit 19 Jahren ist er mit mehreren Methoden unterwegs. Bei sieben Vergewaltigungen sind sich die Beamten sicher, dass sie auf sein Konto gehen. Dort haben sie die DNA des Mannes sichergestellt. Meist stieg er in Wohnungen, Studentenheimen oder auch Altenpflegeheime ein. Unter anderem war er in Aachen, Köln, Bonn und im Raum Eupen unterwegs. Neben den Vergewaltigungen hat er zahlreiche Frauen sexuell belästigt. In rund 60 Fällen gilt er als Verdächtiger. Die Opfer haben den Mann bisher immer unterschiedlich beschrieben, so konnte die Polizei kein einheitliches Phantombild erstellen. Das Auffällige an ihm, sei das unauffällige, so eine Kriminalbeamtin.

Neureglung für Coffeshops an der niederländischen Grenze gelten vorerst doch nicht

Für Coffeeshops in der niederländischen Grenzregion werden nun vorerst doch keine Mitgliedsausweise ausgegeben. Geplant war, dass der Kauf von Cannabis in den Shops nur noch mit diesem Ausweis möglich ist. Damit wollte man den Drogentourismus eingrenzen. Die Regelung sollte eigentlich bereits Anfang des Jahres greifen. Jetzt aber haben Maastricht und andere an der Grenze liegenden Städte das Vorhaben zunächst gestoppt. Erst müssten die rechtlichen Fragen umfassend geklärt werden, hieß es.

Niederländischer Ausbrecher geschnappt

Der aus einem niederländischen Gefängnis geflohene Schwerverbrecher ist im Raum Lüttich gefasst worden. Damit kann Entwarnung für die Region gegeben werden. Der 43-jährige war zuletzt an einer Tankstelle in Aachen gesehen worden. Als er sich nach Belgien absetzen wollte, griffen die Beamten zu. Der Mann gilt als sehr gefährlich. Er war zum zweiten Mal wegen Totschlags verurteilt. Er hatte am Sonntag im Gefängnis von Arnheim einen Wärter mit einer Pistole bedroht. Woher er die Waffe hatte, ist unklar. Vor dem Gefängnis nahm er einen Autofahrer als Geisel, den er später frei ließ.

Holländischer Gefängnisausbrecher in Aachen gesehen

Die Polizei in NRW fahndet nach einem Gefängnisausbrecher aus den Niederlanden, der gestern offenbar an einer Tankstelle in Aachen gesehen wurde. Wie auch im Fall der Aachener JVA Ausbrecher hat die Kölner Polizei die Zuständigkeit übernommen. Aktuelle Hinweise, dass sich der gesuchte Mann derzeit immer noch in Deutschland aufhält gibt es aber nicht. Der 43-jährige war am Sonntag mit einer Pistole bewaffnet aus einer Haftanstalt in Arnsheim ausgebrochen. Vor dem Gefängnis nahm er kurzeitig einen Autofahrer als Geisel. Die Polizei stuft den Straftäter als gefährlich ein. Er war wegen Todschlags und versuchten Todschlags verurteilt worden.

Justizministerin fordert: Grenzregion soll besser zusammen arbeiten

NRW Justizministerin Müller-Piepenkötter hat die Behörden in der Grenzregion zu einer besseren Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung aufgerufen. Ihre Forderung äußerte sie bei der Amtseinführung der neuen Leiterin der Staatsanwaltschaft Aachen.
Unterschiede in der Arbeitspraxis dürften nicht dazu führen, dass Straftäter wegen der offenen Grenzen, entwischen. Zwar gebe es bei der Strafverfolgung bereits ein internationales Regelwerk - in der Praxis gebe es aber manchmal trotzdem Probleme bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Denn jedes Land habe verschiedene Verfahrenregeln, so Müller Piepenkötter. Gerade in unserer Region ist die Kooperation der niederländischen, belgischen und deutschen Behörden besonders wichtig. Deshalb ermunterte die Ministerin alle Beteiligten, Verständnis für die Belange der anderen zu haben und rief dazu auf noch mehr Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln.

Polizei im Dreiländereck plant weitere grenzübergreifende Verkehrskontrollen

Die Polizei im Dreiländereck ist in Düren zu einer Fachtagung zusammengekommen, um weitere Verkehrskontrollen zu organisieren. Deutsche, belgische und niederländische Beamte wollen dabei wieder eng zusammen arbeiten. So sind für Dezember verstärkte Alkohol- und Drogenkontrollen geplant. Dadurch soll die Zahl der Verkehrsunfälle verringert werden. In diesem Monat haben die Beamten schon einmal grenzübergreifend zusammen gearbeitet. Beim euregionalen Aktionstag sind rund 640 Autofahrer aufgefallen, weil sie nicht angeschnallt waren.

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