Oelze

Kriminalität in Aachen ist zurückgegangen

Die Kriminalität im Raum Aachen ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das ist das Ergebnis der Kriminalstatistik, die heute vorgestellt wurde. Die Polizei Aachen konnte mehr als jede zweite Straftat aufklären - insgesamt gab es fast 1.000 weniger als im Vorjahr. Die guten Ergebnisse führt Aachens Polizeipräsident Klaus Oelze darauf zurück, dass sich kein Täter sicher fühlen kann. Dafür will die Polizei weiter sorgen, vor allem auch im Bereich Jugendkriminalität. Rund 5.000 Jugendliche im Raum Aachen sind im vergangenen Jahr straffällig geworden.

Polizeipräsident will Videoüberwachung fortsetzen

Die Aachener Polizei will die Videoüberwachung am Elisenbrunnen fortsetzen. Zwar sei die Kriminalität seit Einführung der Überwachung gesunken, allerdings befände sie sich immer noch auf einem überdurchschnittlich hohen Niveau.
Um mehr als 14 Prozent sind die sogenannten Straßenkriminalitätsdelikte im überwachten Bereich zurückgegangen. Besonders Diebstähle hat es weniger gegeben. Dort verzeichnete die Polizei ein Minus von 22 Prozent. Allerdings ist auch in der gesamten Stadt die Zahl der Diebstähle rückläufig, wenn auch weniger stark als im videoüberwachten Bereich. Polizeichef Oelze betonte in diesem Zusammenhang, dass die Maßnahmen am Elisenbrunnen nicht dazu geführt hätten, dass die Straftaten in andere Stadtteile verdrängt wurden. Außerdem hob er hervor, dass die Videoüberwachung neben der präventiven Wirkung auch bei der Erfassung von Straftätern geholfen habe.

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