Polizei

Polizei verweigert 30 Fussball-Fans die Ausreise nach Belgien

Bei Grenzkontrollen in Aachen hat die Bundespolizei bisher rund 30 gewaltbereiten Fussball-Fans die Ausreise untersagt. Sie wollten zum EM- Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft nach Brüssel. Insgesamt kontrollierten die Beamten an den Grenzübergängen zu den Niederlanden und Belgien sowie an den Bahnhöfen rund 1000 Fans. Dabei stellte die Polizei Baseballschläger, Knallkörper und pyrotechnisches Material wie bengalische Fackeln sicher. Die Kontrollen sollten bis in den Abend andauern.

Zu wenig "Neue" bei der Polizei?

Die Gewerkschaft der Polizei in Aachen sieht mit Sorge die immernoch zu geringe Anzahl der Neueinstellungen im Polizeidienst. Heute fangen rund 90 Dienstanwärter in Aachen ihr praxisbezogenes Studium an. In ganz Nordrhein Westfalen sind es 1100 Anwärter zum Polizei-kommisar. Zu wenig sagt die Gewerschaft. Der Grund ist der demografische Wandel, wonach immer mehr Polizisten aus dem Aktiven Dienst ausschieden, weil sie in Pension gingen. Einen Lichtblick gibt es allerdings, denn die rot grüne Lamdesregierung hat bereits angekündigt im nächsten jahr 300 Anwärter mehr einstellen zu wollen. Das wären dann 1400 angehende Polizisten, die Gewerkschaft der Polizei hat errechnet, dass man jährlich etwa 2000 Neueinstellungen bräuchte, um Abgänge auszugleichen. Aufgaben habe man genug!

Schulbeginn für Erstklässer: Polizei gibt Tipps

In der kommenden Woche ist Schulbeginn – auch für viele Erstklässler. Deshalb ist die Polizei in der Städteregion in den nächsten Wochen verstärkt an vielen Schulwegen präsent. Nicht nur die Kinder werden auf Fehlverhalten im Straßenverkehr angesprochen, sondern auch Autofahrer und Eltern. Denn Erwachsene sollen Vorbilder sein. Eltern sollten ihre Kinder vielleicht auch an den ersten Tagen auf dem Schulweg begleiten. Grundsätzlich ist zu bedenken, dass der kürzeste Weg ist nicht immer der sicherste ist. Außerdem sollte Erstklässlern beigebracht werden, dass sie sich auf nichts einlassen sollen, wenn sie von Fremden angesprochen werden.

Rauschgifthändler in Eschweiler festgenommen

Die Polizei hat in Eschweiler einen Rauschgifthändler festgenommen. Am Morgen hatten die Beamten die Wohnung des 24-jährigen durchsucht. Dabei fanden sie mehr als 4000 Extasy-Pillen und über 15 Kilo Amphetamine. Außerdem stellte die Polizei Rauschgift-Verpackungsmaterial und mehr als 10.000 Euro Bargeld sicher. Auf die Spur des Mannes waren die Ermittler durch Zeugenaussagen in einem anderen Drogenfall gekommen. Demnach soll der 24-jährige große Mengen Amphetamine ins Ruhrgebiet verkauft haben. Daraufhin hatte das Amtsgericht Aachen einen Haftbefehl gegen ihn erlassen und die Wohnungsdurchsuchung veranlasst.

Polizei durchsucht Aachener Gefängnis

Die Aachener JVA kommt nicht aus den Schlagzeilen. Mit einem Großaufgebot hat die Polizei am Vormittag nach einer scharfen Waffe im Gefängnis gesucht, allerdings nichts gefunden. Rund 150 Beamte suchten mit Hunden und Metalldetektoren den Freistundenhof, die Sporthalle und den Sportplatz ab. Ein Informant hatte bereits Ende letzter Woche mitgeteilt, dass dort eine scharfe Schusswaffe versteckt sei. Zwar sei diese Information falsch, sagte JVA Leiterin Reiner Blikslager. Der Hinweis sei aber sicher kein Täuschungsmanöver gewesen. Nach dem Tipp hatte die Gefängnisleitung die verdächtigen Bereiche abgesperrt. Sofort konnte das Areal aber offenbar nicht durchsucht werden: weil der Bereich zu groß war, musste die Polizei bei der Aktion helfen.

Schwerverbrecher wollen nach Sicherungsverwahrung in die StädteRegion

Die Freilassung von Schwerverbrechern aus der Sicherungsverwahrung
könnte sich auch in der Städteregion Aachen deutlich bemerkbar machen.

Laut Medien-Berichten haben nämlich bis zu 6 Täter vor, nach ihrer
Entlassung aus dem Gefängnis in unsere Region zu ziehen.

Der Focus hatte berichtet, wegen des Urteils zur Sicherungsverwahrung
würden rund 100 Straftäter auf freien Fuß kommen. Und das obwohl viele
der Täter immer noch als sehr gefährlich ge lten. Die Polizei in
Aachen spielt deswegen schon jetzt mögliche Szenarien durch. Es werde
sogar der Fall geprüft, dass eine 24-Stunden-Bewachung der
Freigelassenen nötig wird. Wo genau sich die Täter bei uns niederlassen
wollen, ist nicht bekannt. Der europäische Gerichtshof hatte den
umstrittenen Beschluss gefasst, dass selbst gefährliche Täter nicht
unbegrenzt eingesperrt bleiben dürfen - deswegen müssen sie bald
freigelassen werden.

Vermisste Frau gefunden

UPDATE !!! Die vermisste Frau Kukla aus Alsdorf ist wieder aufgetaucht. Die Polizei hat sie am Abend äußerlich unversehrt bei Aldenhoven aufgefunden. Ein Hinweis aus der Bevölkerung hatte bei der Suche den entscheidenden Tipp gegeben.

Ermittlungen gegen Nazischmierereien in Aachen erfolgreich

Die Aachener Polizei geht derzeit verstärkt gegen politisch motivierte Straftaten vor. Mit Erfolg – in den letzten Tagen sind den Beamten drei mutmaßliche Täter ins Netz gegangen. Zwei von ihnen haben das Autonome Zentrum mit Farbe beschmiert; sie wurden von einer Polizeistreife auf frischer Tat ertappt. Jetzt wird überprüft ob ihre Sprühdose bereits bei früheren Schmierereien benutzt wurde. Denn gerade das Autonome Zentrum war in den vergangenen Monaten immer wieder Ziel von politisch motivierten Straftaten. Auch bei den Ermittlungen zu den Nazi-Schmierereien Anfang des Monats gibt es Erfolge. Die Polizei ist sich sicher, dass ein 24-jähriger Aachener aus der rechten Szene dafür mitverantwortlich ist. Am 1. und 2. August waren mehrere Gebäude und auch eine Mauer am jüdischen Friedhof mit Hakenkreuzen besprüht worden.

Busunglück in Aachen

Bei einem schweren Verkehrsunfall in Aachen am Mittag sind 13 Personen verletzt worden. Drei von Ihnen schwer. Wie die Polizei mitteilt, sei ein Bus auf der Monschauer Straße in ein Stauende gerast. Dabei schob er 6 Autos ineinander. Daraufhin wurde die Monschauer Straße in beiden Fahrtrichtungen gesperrt. Nach Angaben der Polizei ist die Monschauer Straße seit 10 vor 5 wieder frei.

Großeinsatz der Polizei in Aachen durch entlaufenen Psychiatrie-Patienten

Bei einem Großeinsatz der Polizei in Aachen sind am Mittag vier Polizisten verletzt worden. Sie waren zum Talbothof gerufen worden, weil sich dort eine verdächtige Person aufhalten sollte. Als die Beamten eintrafen, stellte sich heraus dass es sich um einen entkommenen Mann aus der Psychiatrie handelte. Der Patient wollte aber nicht freiwillig mitkommen, sondern leistete Widerstand. Deshalb mussten mehr Einsatzkräfte ausrücken, um ihn zu überwältigen. Dabei wurden drei Polizisten durch Pfefferspray, und einer am Arm verletzt. Inzwischen geht es ihnen aber wieder gut.

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