Region

Extreme Wetterverhältnisse in der Region

Die Region erlebt zur Zeit einen Sommer mit heftigen Wetterkontrasten. In einigen Orten werden Extremwerte, wie es sie seit Jahrzehnten nicht gab, gemessen.
Der Wasserverband Eifel-Rur verzeichnet zum Einen nahezu unerträgliche Hitzeperioden, die den Menschen stark zu schaffen machen. Zum Anderen fallen in Teilen der Region Rekordmengen an Regen. So fielen in der Eifel beispielsweise an einem Tag im Juli über 100 Millimeter Regen in nur 90 Minuten – ein absoluter Rekordwert. Auch in Teilen des Rurtales gab es ungewöhnlich heftigen Starkregen. Dabei kam es zeitweise zu einem extremen Anstieg der Rur um das fast 70-fache innerhalb weniger Stunden. Im rund 40 Kilometer entfernten Schevenhütte dagegen gab es im Juni die größte Trockenheit seit 30 Jahren. Die extremen Wetterverhältnisse halten an. Hinzu kommt in Teilen der Region durch Trockenheit ein erhöhtes Gewitter – und Waldbrandrisiko.

Frost richtet heftige Straßenschäden in der Städteregion Aachen an

Der Frost in diesem bisher sehr harten Winter hat in der Region zu erheblichen Straßenschäden geführt. Zum Teil haben die Straßen große Schlaglöcher.
In Aachen sind deswegen zurzeit fünf Mitarbeiter in der Stadt unterwegs. Sie füllen erstmal Kaltasphalt in Schlaglöcher. Damit sollen die Schäden wenigstens provisorisch behoben werden. Im Frühjahr wenn es warm genug ist, werden sie dann -da wo notwendig- richtig repariert, sagt die Stadt. Wegen der klammen Kassen dann aber zunächst auf den wichtigsten Hauptverkehrsstraßen. Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer hat unterdessen angekündigt, die durch den Frost entstanden Schäden auf Deutschlands Straßen schnell ausbessern zu lassen. In der Bild am Sonntag" sagte Ramsauer, er lasse gerade die Mittel für den Bereich Straßenbau auf diesen Zweck hin überprüfen.

"Innovationspreis Region Aachen 2009" wird verliehen

Heute Abend wird der „Innovationspreis Region Aachen 2009“ an drei Unternehmen verliehen. Die Teilnehmer werden in den Kategorien Gründung, Wachstum und Handwerk ausgezeichnet. Insgesamt haben sich für den Preis 44 Unternehmen beworben. Die Veranstaltung findet heute Abend im Aachener Rathaus statt. Der Preis ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert.

Justizministerin fordert: Grenzregion soll besser zusammen arbeiten

NRW Justizministerin Müller-Piepenkötter hat die Behörden in der Grenzregion zu einer besseren Zusammenarbeit bei der Strafverfolgung aufgerufen. Ihre Forderung äußerte sie bei der Amtseinführung der neuen Leiterin der Staatsanwaltschaft Aachen.
Unterschiede in der Arbeitspraxis dürften nicht dazu führen, dass Straftäter wegen der offenen Grenzen, entwischen. Zwar gebe es bei der Strafverfolgung bereits ein internationales Regelwerk - in der Praxis gebe es aber manchmal trotzdem Probleme bei der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Denn jedes Land habe verschiedene Verfahrenregeln, so Müller Piepenkötter. Gerade in unserer Region ist die Kooperation der niederländischen, belgischen und deutschen Behörden besonders wichtig. Deshalb ermunterte die Ministerin alle Beteiligten, Verständnis für die Belange der anderen zu haben und rief dazu auf noch mehr Formen der Zusammenarbeit zu entwickeln.

Briefwahl schnell los schicken

Wer bei der Bundestagswahl per Brief seine Stimme abgeben will, sollte spätestens heute den Wahlzettel per Post abschicken. Nur so ist gewährleistet, dass er rechtzeitig eingeht und die abgegebene Stimme auch in das Wahlergebnis einfließt.
Die Frist zur Beantragung von Brief-Wahlscheinen läuft in Aachen aber offiziell erst am Freitag um 18 Uhr aus. Im Verwaltungsgebäude am Katschhof kann man die Unterlagen direkt bekommen und dann auch sofort wählen und den Zettel abgeben. Die wirklich allerletzte Möglichkeit sein Wahlrecht geltend zu machen, ist sonntags um 18 Uhr. Bis zu diesem Zeitpunkt, können Bürger die Unterlagen in die Briefkästen der Verwaltungsgebäude Katschhof, Bahnhofplatz oder Rathaus einwerfen. Wer kurzfristig erkrankt, kann im Notfall und mit einem entsprechenden Nachweis auch noch Sonntag Nachmittag Briefwahl beantragen.

Wirtschaft in der Region geht es immer besser

Mit der Wirtschaft in der Region geht es weiter aufwärts. Das geht aus der Konjunkturumfrage der Industrie und Handelskammer Aachen hervor. Die Lage der Unternehmen habe sich in den letzten Monaten weiter verbessert. Bereits jedes vierte bezeichnet die eigene Geschäftslage als gut. Auch die künftigen Geschäftserwartungen werden positiv eingeschätzt. Schlecht geht es weiterhin den Betrieben in der Industrie. Vier von zehn melden hier eine schlechte Geschäftsklage. An der Umfrage haben sich rund 360 Unternehmen aus der Region mit 45 tausend Beschäftigten beteiligt.

Polizei führt Gurtkontrollen in der Region durch

Die Polizei hat heute Gurtkontrollen in der Region durchgeführt. Der Sicherheitsgurt ist bei Verkehrsunfällen der Lebensretter Nummer Eins. Das haben aber viele Menschen noch nicht verstanden, so die Polizei. Bestätigt wird das ganze durch das heutige Kontrollergebnis. In der Region wurden rund 640 Verstöße gegen die Gurtanlegepflicht festgestellt. Davon alleine 135 in Aachen.

Zahlreiche Städte aus der Region warten auf die Entscheidung in Düsseldorf

Zahlreiche Städte aus unserer Region schauen heute gespannt nach Düsseldorf. Hier fällt am Vormittag die Entscheidung, ob in NRW die Sommerferien wegen der Schweinegrippe verlängert werden. Am Mittag will Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann die Entscheidung dann mitteilen. Insgesamt warten in NRW 2,8 Mio. Schüler und über 190 Tausend Lehrer auf die Entscheidung. Planmäßig sollte der Unterricht an den Schulen des Landes am kommenden Montag beginnen.

Innovationspreis für Firmen in der Region

Noch bis Ende August können sich Unternehmen aus der Region für den diesjährigen Innovationspreis bewerben. Gesucht sind Firmen, die in den Bereichen Gründung, Handwerk und Wachstum ihre Innovationskraft unter Beweis stellen. Der innovative Faktor könnte zum Beispiel sein, dass die Firma in ihrem Betrieb besondere Maßnahmen zum Umweltschutz eingeführt hat. Aber auch neue Ansätze zum Erhalt von Arbeitsplätzen können ausgezeichnet werden. Die Einzelpreise sind mit 5 Tausend Euro dotiert.

Keine Sorgen bei Tagebauten in der Region

Bei den Tagebauten in der Region müssen sich die Bürger keine Sorgen machen. Die Böschungen und Kippen an den drei Tagebauen sind nach Einschätzung von Experten sicher. Das sagte auch, Matthias Hartung, Vorstandsmitglied bei RWE Power im 107.8 Antenne AC Interview. Zusätzlich sollen auch während des Tagebaubetriebs und auch nach Ende Messungen gemacht werden, um Veränderungen festzustellen.

Twitter