Nachrichten Roetgen

Mehr Falschgeld auch in der Region

Auch in unserer Region taucht zunehmend Falschgeld auf. Statistische Berechnungen gehen davon aus, dass auf 10. 000 Einwohner etwa 8 Blüten verteilt sind. Für die Kreise Heinsberg, Düren und die Städtregion wären das gut 650 Blüten. 2 von 3 dieser Scheine ist ein falscher 50 Euro Schein. Er taucht besonders häufig auf. Die Polizei Aachen registrierte im ersten Halbjahr dieses Jahres gut 320 Blüten. Das deckt sich mit Berechnungen der Bundesbank. Diese hatte am Morgen bekanntgegeben, dass bundesweit die Zahl der gefundenen falschen Euro-Noten zunimmt. Mehr dazu gleich hier bei Antenne AC.

Serienvergewaltiger aus der Eifel wird angeklagt

Der Mann, der fast 20 Jahre lang Frauen im Dreiländereck vergewaltigt haben soll, wird sich vor Gericht verantworten müssen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" schreibt, wird die Staatsanwaltschaft Düsseldorf Anklage erheben. Dies hatte sie bereits vor mehreren Monaten angekündigt.
Wie es in dem Bericht heißt, soll der Mann im Verhör mehr als 300 Taten zugegeben haben, allerdings beschränkt sich die Anklage wohl auf 9 Fälle, um das Verfahren zu beschleunigen. Der heute 45 jährige hatte immer wieder versucht sich an der Haustür als Behinderter auszugeben, um sich so den Frauen zu nähern.

Aachener Polizei leitet Ermittlungen nach landesweiten Sprengungen von Geldautomaten

Nach einer Serie von gesprengten Geldautomaten in ganz NRW leitet die Aachener Polizei die landesweiten Ermittlungen. Insgesamt sind mit den Sprengungen seit dem vergangenen Dezember bereits zwölf Geldautomaten ausgeraubt worden; der letzte am Montag in Dortmund. Die Ermittler gehen davon aus, dass die selben Täter auch für Fälle in Roetgen und Stolberg verantwortlich sind. Das Muster ist immer das gleiche, sagte uns Paul Kemen, von der Aachener Polizei. Die Automaten werden mit Hilfe eines Gasgemischs gesprengt und leergeräumt. Die Polizei denkt, dass bei den Sprengungen der Automaten zwei verschiedene Gruppen am Werk sind. Sie agieren offenbar immer in unterschiedlicher Besetzung.

Erneut Kritik an geplanter Erhöhung der Regionsumlage

Die SPD in der Städteregion hat erneut die geplante Erhöhung der sogenannten Regionsumlage kritisiert. Wegen der katastrophalen Finanzlage könnten die einzelnen Kommunen nicht noch mehr Geld aufbringen, um das Defizit im Haushalt der Städteregion auszugleichen. Selbst täte die Städteregion nur wenig, um das Hauhaltsloch zu stopfen. Die eignen Rücklagen von rund 60 Millionen Euro würden nur teilweise dafür eingesetzt. Viele Bürgermeister stellten außerdem klar, dass ihre Städte keinen Spielraum bei den Finanzen haben. So sehen zum Beispiel Würselen und Stolberg keine weiteren Einsparmöglichkeiten. Roetgen muss sogar ein Haushaltssicherungskonzept aufstellen. Das bedeutet, dass die Gemeinde all ihre Ausgaben von der Aufsichtsbehörde absegnen lassen muss. Morgen soll der umstrittene Haushalt im Städteregionstag verabschiedet werden.

Organisierte Bande für Sprengungen von Geldautomaten verantwortlich

Für die Sprengungen von Bankautomaten in der Städteregion ist vermutlich eine organisierte Band verantwortlich. Davon geht die Polizei nach derzeitigem Ermittlungsstand aus. Die Bande hat wahrscheinlich auch in der Grenzstadt Roermond zugeschlagen: zum ersten Mal letzten Sonntag. Ein zweiter Versuch in dieser Woche konnte durch aufmerksame Bürger verhindert werden. Anwohner hatten neben dem Automaten eine Gasflasche entdeckt und sofort die Polizei alarmiert. In der Städteregion Aachen hatten die Täter in der Nacht zu Mittwoch bei eine Stolberger Bank zugeschlagen. Letztes Jahr sprengten sie Geldautomaten in Roetgen und Würselen mit derselben Technik.

Befürchtete Winterchaos bleibt derzeit aus.

Das befürchtete Winterchaos ist bisher ausgeblieben. Die Polizei in Aachen meldet lediglich 5 Unfälle am heutigen Tag. Verletzt wurde dabei niemand. Probleme gibt es allerdings im Südkreis rund um Stolberg. Der Fettberg musste komplett gesperrt werden. Außerdem geht es auf der Himmelsleiter von und in die Eifel derzeit nur zäh voran. Dort stehen LKW und kommen nicht voran.
Vermutlich noch vor dem Einsetzen der Schneefälle ist in der Nacht ein Mann bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Fahrer kam zwischen Geilenkirchen und Übach Palenberg von der Straße ab und prallte frontal gegen ein entgegenkommendes Fahrzeug. Der Beifahrer starb noch an der Unfallstelle.

Roetgen droht Hausärztemangel

In der Eifelgemeinde Roetgen ist die Gefahr eines Hausärztemangels NRW-weit am größten. Doch auch zehn andere Kommunen aus der Städteregion Aachen und den Kreisen Düren und Heinsberg stehen auf der schwarzen Liste. Noch ist die Situation zwar noch nicht kritisch, allerdings könnte sich das bald ändern. Denn die meisten der derzeit praktizierenden Ärzte werden in den nächsten zehn Jahren in Rente gehen. Das Land hat nun reagiert und eine neue Initiative ins Leben gerufen. Sie bietet Medizinern 50.000 Euro, wenn sie auf dem Land eine Praxis aufmachen oder übernehmen.

Wir sind die StädteRegion Aachen

Die StädteRegion Aachen ist gestartet. Sie soll künftig die Menschen aus Kreis und Stadt Aachen unbürokratischer Verbinden und eine starke Gemeinschaft bilden. Mit der Einführung der Städteregion fällt auch das Amt des Landrats weg. Abs sofort ist das der StädteRegionsrat und der heißt Helmut Etschenberg. Außerdem nehmen insgesamt 14 Bürgermeister in der Region ihren neuen Job als erster Bürger der Stadt auf. In Aachen übernimmt CDU Kandidat Marcel Philipp das Amt des Oberbürgermeister und löst Jürgen Linden ab.

Nächtlicher Stromausfall in Roetgen

In der Eifelgemeinde Roetgen ist in der Nacht für fast zwei Stunden der Strom ausgefallen. Grund war ein Blitzeinschlag, sagte uns ein Sprecher von RWE auf Anfrage von 107.8 Antenne AC. Der Blitz hatte einen defekten Überspannungsleiter getroffen, und so den Stromausfall gegen 22 Uhr ausgelöst. 20 Minuten vor Mitternacht hatten die Einwohner aber wieder Strom.

Die Region wird "effizient mobil"

Seit Donnerstag können sich Unternehmen in der Region von der Initiative „effizient mobil“ der Deutschen Energie Agentur beraten lassen, wie sie die Mitarbeiter eines Betriebs umweltfreundlich mobil machen. Konkret bedeutet das: Wie können die Mitarbeiter auf der einen Seite zu ihren Terminen kommen und gleichzeitig Energie sparen und somit die Umwelt schonen? Bei der Auftaktveranstaltung stellte ein Aachener Fahrradhersteller beispielsweise ein Fahrrad mit Elektromotor vor, der nur teilweise beim radeln hilft, z.B. beim bergauf fahren. Die Aachener Region ist als eine von 15 Modellregionen Deutschlands ausgewählt worden und soll die Effektivität solcher Seminare testen.

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