RWTH

Forscher machen Klimavoraussagen für die Stadt Aachen

In Aachen wird es immer wärmer. Das haben Klimatologen anhand von Daten der Wetterstation Hörn festgestellt. So war zum Beispiel das Jahr 2009 trotz der relativ normalen letzten Winter überdurchschnittlich warm. Das lag vor allem an den heißen Sommern. Die Wissenschaftler sagen außerdem voraus, dass es in Aachen künftig windiger wird. Das ist aber nicht unbedingt schlecht, denn wegen der Kessellage der Stadt könnte bei mehr Wind die Luftqualität besser werden. Die Wetterstation Hörn misst seit 30 Jahren das Klima in Aachen. Die Daten sind besonders verlässlich, weil sich seit den 80ern die Umgebung zum Beispiel durch Bebauung kaum verändert hat.

Wetterstation Aachen Hörn feiert 30-jährigen Geburtstag

Die Wetterstation Aachen Hörn wird in diesem Jahr 30. Das ist ein besonders wichtiger Geburtstag, weil genau nach einer solch langen Zeitspanne gesammelte Daten richtig interpretiert und bewertet werden können. Besonders für Aussagen über die Entwicklung von Niederschlägen müssen Messungen aus vielen Jahren hinzugezogen werden. Bei kürzeren Zeitspannen könnte nämlich zum Beispiel schon ein einziger Sommerregen alles durcheinander werfen. Auf der Hörn werden unter anderem Luftdruck, Temperatur Sonnenschein und Niederschläge gemessen. Die Wetterdaten sind auch wichtig für Wissenschaftler bei neuen Entwicklungen. Physiker, die neue Antennen testen, nutzen etwa Daten zur Windgeschwindigkeit.

Neuer RWTH Studentenausweis mit Elektrochip soll kommen

An der Aachener RWTH soll zum Sommersemester 2011 die so genannte Uni-Card eingeführt werden. Das ist eine multifunktionale Chipkarte, mit der zum Beispiel in der Mensa bezahlt werden kann. Gleichzeitig gilt sie als Studentenausweis. In die Plastikkarte ist ein Chip mit einer Antenne eingelassen. Beide sind von außen nicht sichtbar. Wenn der Chip in zehn Zentimetern Abstand zu einem Lesegerät gehalten wird, kann er ausgelesen werden. Die elektronische Geldbörse kann an speziellen Automaten oder gegebenenfalls im Internet aufgeladen werden.

Weiter zu wenig Plätze in der U3-Betreuung

Studieren mit Kind - das ist bei uns in der Städteregion Aachen weiter nicht leicht. Trotz des Ausbaus der Kindertagesstätte an der Melatener Straße fehlen weiterhin Plätze für Kinder unter drei Jahren. Im Dezember soll die erweiterte KiTa eingeweiht werden. Dann wird es dort rund 40 Plätze mehr für Kinder geben. Das reicht aber nicht aus um alle Wartenden unterzubringen. Denn die Warteliste wird dann nur von circa 80 Kindern auf die Hälfte reduziert. Insgesamt fehlen in ganz NRW rund 3 Tausend Betreuungsplätze für die U3-Betreuung.

Master an der RWTH ohne Nummerus Clausus

Die Aachener RWTH will mehr Studierenden ermöglichen auf Master zu studieren. Deshalb hat die Uni den Master zum Regelabschluss gemacht – entgegen der Vorgaben der Kultusministerkonferenz, so der Asta. Eigentlich gilt der Bachlor als Regelabschluss. Oft können Bachlor-Absolventen aber gar nicht weiter auf Master studieren. Denn dafür müssten sie extrem gute Noten haben. Deshalb hat die RWTH für die meisten Fächer den Numerus Clausus abgeschafft. Die Noten werden zwar weiterhin berücksichtigt, sind aber nicht mehr einzige Zugangsvorrausetzung.

RWTH hilft dabei neues Europäisches Frachtflugzeug zu entwickeln

Die Aachener RWTH testet derzeit ein neues Flugzeug, das die europäische Luftfahrt wettbewerbsfähiger machen soll. Gefolgen wird, aber zunächst nicht mit einer großen Maschine, sondern mit einem Modelflugzeug. Rund drei Meter Flügelspannweite hat die Mini-Maschine. Sie wurde von Studierenden der RWTH per Hand gebaut; das hat ganze 3.500 Stunden gedauert. Aber Präzision ist wichtig: denn das Modellflugzeug soll bei Testflügen genaue Daten sammeln, die dann auf den echten, großen Prototypen der Maschine übertragen werden. So weiß man im Vorfeld, wie das reale Flugzeug reagiert, wenn es das allererste Mal in die Luft steigt. Eingesetzt werden soll das kosten-effektive Flugzeug im Frachtverkehr; es soll den Markt der Binnenluftfahrt erobern, heißt es. Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Union.

Einschreibung an der RWTH beginnt heute

Heute beginnen an der Aachener RWTH die Einschreibungen: zunächst für zulassungsbeschränkte Studiengänge, am 24. August können sich dann auch Studierende in den zulassungsfreien Fächern einschreiben. Für Neuankömmlinge in Aachen ist das Prozedere oft verwirrend; deshalb bietet der Allgemeine Studierendenausschuss eine Beratungssprechstunde an. Dorthin können sich die frischen Studenten auch wenden, wenn sie Fragen zur Wohnungssuche, Bafög oder dem Anmelden bei der Stadt Aachen haben. Bis zum 6. Oktober gibt es die Tipps für die neuen RWTH-ler: Montag bis Freitag im Eingangsbereich des Super C.

Aachener Studenten bei der Formula Student

Studierende der Aachener Hochschulen haben sich am Wochenende im Rennfahren mit Unis aus aller Welt gemessen. Mit ihren eigens gebauten Rennautos traten sie am Hockenheimring in verschiedenen Disziplinen gegeneinander an. Es ging nicht nur um die Schnelligkeit der Autos, sondern zum Beispiel auch um das Design und den Business Plan. Die Aachener RWTH und FH landeten jedoch nur im Mittelfeld und belegten Platz 37 und 47 in der Gesamtwertung. Insgesamt waren 75 Hochschulen angetreten.

Aachener Busse sammeln Daten für Forschungsprojekt

Vier Buslinien der ASEAG sind ab heute als fahrende Thermometer unterwegs. Während ihrer Fahrten sammeln sie Daten über die Temperatur in Aachen und Umgebung. Sie sollen als Grundlage für ein Forschungsprojekt der RWTH dienen. Hier wird unter anderem erforscht, wie sich die verschiedenen Bebauungsarten in Aachen auf die Temperatur auswirken. Die Thermometer an den Bussen der ASEAG sollen voraussichtlich noch bis nächsten Sommer im Einsatz sein.

Diskussion um Diplomstudiengänge an der RWTH

Die RWTH will den Diplom Abschluss zurück, das NRW Hochschulgesetz verbietet das aber. Deshalb kann die TU Dresden den Studiengang zwar anbieten, die Aachener Hochschule aber nicht. Der Senat hatte erst vor kurzem eine Resolution verfasst, in der die Landesregierung gebeten wird das Gesetz zu ändern. Laut dem Studierendenausschuss der RWTH wurde das bisher aber abgelehnt. Immer wieder sei der Vorwurf erhoben worden, den Bologna Prozess mit seinen Bachlor- und Masterstudiengängen, rückgängig machen zu wollen. Dies sei aber nicht der Fall, sagt nun nicht nur der AStA sondern auch das Rektorat. Es ginge nicht darum die neuen Studienabschlüsse abzuschaffen, sondern beide parallel zu vergeben.

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