Wissenschaftsparlament tagt Ende März in Aachen
geschrieben: 6 Mär 2010 - 10:51
Ende des Monats tagt das Europäische Wissenschaftsparlament in Aachen. Rund 120 Schüler, Wissenschaftler, Studierende, Politiker und Bürger werden aus ganz Europa zu der Tagung reisen. Sie werden hier über das Thema Wasser diskutieren, eines der wichtigsten Güter der Zukunft, sagt der Rektor der RWTH Ernst Schmachtenberg. Zum Abschluss der Tagung wollen die Mitwirkenden eine „Aachener Erklärung“ verfassen. Diese wird anschließend dem zuständigen EU-Kommissar übergeben. Sie soll den Politikern als Basis für Beschlüsse und Gesetzesentwürfe dienen.
Erster Spatenstich für neuen RWTH Campus in Aachen
geschrieben: 18 Feb 2010 - 11:22
Am Vormittag haben RWTH Rektor Schmachtenberg und NRW Ministerpräsident Rüttgers den ersten Spatenstich für den neuen Aachener Hochschulcampus gesetzt. Auf Melaten soll einer der größten Wissenschaftsparks Europas entstehen. Langfristig sollen sich dort bis zu 250 nationale und internationale Unternehmen ansiedeln. Aktuell haben sich bereits 88 Firmen verpflichtet. Das gesamte Projekt kostet rund 2 Milliarden Euro. Um den neuen Campus mit anderen Uni-Standorten in der Stadt zu verbinden ist derzeit auch eine Straßenbahn in Planung.
Neues Fachzentrum der RWTH bewilligt
geschrieben: 13 Feb 2010 - 11:46
In Zusammenarbeit mit zwei weiteren Hochschulen in NRW wird die RWTH Aachen in den nächsten drei Jahren ein Fachzentrum für Ingieneurwissenschaften aufbauen. Die Finanzierung ist jetzt sicher. Ziel ist es, die Qualität der Ingenieur-Studiengänge zu verbessern. Dazu sollen führende nationale und europäische Unis zusammenarbeiten. Es geht zum Beispiel darum, Prüfungen zu optimieren oder darum, den Übergang von der Bachelor zur Master- und Promotionsphase problemloser zu gestalten. Die neu entwickelten Konzepte sollen dann der Politik und Wirtschaft vorgestellt werden. Das Fachzentrum ist eine Kooperation der RWTH, der Uni Bochum und der TU Dortmund. Das Projekt konnte sich gegen 180 Mitbewerber durchsetzen.
Aachen will Stadtbahn für neuen RWTH Campus
geschrieben: 21 Jan 2010 - 09:11
Auf dem neuen geplanten Campus der RWTH soll eine Stadtbahn auf Schienen fahren. Für diese Variante haben sich die Stadtverwaltung und die Mehrheit der Aachener Lokalpolitiker ausgesprochen. Viele Argumente sprechen für eine Stadtbahn, so die Verantwortlichen. Andere Möglichkeiten wie eine Seilbahn oder ein so genannter people-mover wie er am Düsseldorfer Flughafen eingesetzt wird, habe man eingehend geprüft und verworfen. Wichtig ist, dass man die Fördergelder von Bund und Land bekommt, ohne die das Projekt nicht möglich ist. Und dafür muss eine größere Vernetzung her, weg von der Insellösung. Je größer das Netz, je mehr Fahrgäste, desto höher der Nutzen – und desto eher wird das Projekt auch gefördert. Der Rat muss die Stadtbahn noch beschließen, was für den Herbst geplant ist. Fahren würde die Stadtbahn frühestens in acht Jahren.
RWTH will den Studiengang Diplomingenieur erhalten
geschrieben: 12 Jan 2010 - 17:00
An der RWTH soll auch in Zukunft der Abschluss Diplom-Ingenieur angeboten werden. Das sagte der Rektor der Aachener Hochschule, Schmachtenberg, der auch Vorsitzender eines Zusammenschlusses der 9 führenden technischen Unis in Deutschland ist. Die sogenannte Bologna Reform hat dazu beigetragen, dass bundesweit hauptsächlich Bachelor und Masterstudiengänge angeboten werden. Dies schließe aber nicht aus, dass der akademische Grad „Diplom Ingenieur“ nicht mehr vergeben werden darf, so Schmachtenberg. Er selbst wolle sich für die Erhaltung dieses Studiengangs einsetzen. Denn der Abschluss sei in ganz Europa hoch anerkannt. Die Bologna Reform schätzt der RWTH-Rektor zwar durchaus positiv ein. Eine gewisse Vielfalt an den Universitäten garantiere aber Vielfalt im weltweiten Wettbewerb.
RWTH und FH schließen sich zu Partnerhochschulen des Spitzensports zusammen
geschrieben: 12 Jan 2010 - 10:04
Die RWTH und die FH Aachen arbeiten künftig im Bereich Hochleistungsport zusammen. Sie haben einen Vertrag als „Partnerhochschulen des Spitzensports“ unterzeichnet. Studenten, die gleichzeitig Hochleistungssportler sind, sollen stärker bei ihrem Studium unterstützt werden. Geplant sind spezielle Hilfe bei der Studienplanung oder auch Beratungen im sportlichen Fragen. Der Olympiastützpunkt Rheinland ist ebenfalls an dem Projekt beteiligt.










