Schüler

Zwei neue Schülerlabore der RWTH

Im Technologiezentrum am Europaplatz in Aachen werden heute zwei neue Schülerlabore der RWTH eröffnet. Sie wollen die Begeisterung für Technik bei Jungen und Mädchen in der Region wecken. Raus aus der Schule, ab ins Labor! Unter diesem Motto könnten die beiden neuen Labore stehen. Das RoboScope Labor beschäftigt sich dabei mit dem Thema Robotik. Dort bauen die Teilnehmer zum Beispiel aus Kunststoff-Klötzchen eigene Roboter. Beim Schülerlabor InfoSphere soll den Kindern und Jugendlichen Informatik näher gebracht werden. Dort erfahren sie dann unter anderem was hinter dem Barcode einer Gummibärchen-Tüte steckt. Die beiden Labore werden vom Land NRW gefördert.

Kritik an Erhebung von Schülerzahlen in Aachen

In der Stadt Aachen gibt es Streit um eine Erhebung von Schülerzahlen. Die Verwaltung will damit unter anderem das Angebot an den Schulen verbessern. Eltern und Schulleiter übten jetzt aber Kritik, genauso wie offenbar der Datenschutzbeauftragte des Landes NRW. Der Grund: die mangelnde Anonymisierung und der Umfang der Daten, so Medienberichte. Abgefragt werden die Anschrift der Schüler, das Geschlecht, und ob ein Migrationshintergrund besteht. Namen oder Geburtsdaten würden aber nicht erhoben, verteidigte sich jetzt die Stadt auf Anfrage. Die Daten würden außerdem nicht an Dritte weitergeleitet.

330 Schüler nehmen an zdi-Ingenieurtag teil

Etwa 330 Schüler haben an dem ersten zdi-Ingenieurtag des NRW Forschungsministeriums in Aachen teilgenommen. Die Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen in der Städteregion Aachen gewährten den Jugendlichen dabei einen Einblick hinter die Kulissen. Ziel der Aktion war es, Schüler für Naturwissenschaften zu begeistern, denn das Land hat einen großen Mangel an Ingenieuren. Allein in NRW sind zur Zeit – trotz der Wirtschaftskrise- rund 6 Tausend Stellen zu besetzen – bundesweit sogar 25 Tausend.

Schüler besuchen die Aachener RWTH

250 Schüler ab der 10 Jahrgangsstufe besuchen eine Woche lang die RWTH. Seit Montag erhalten sie Einblick in das Studium an der Aachener Hochschule. In Vorlesungen, Übungen, Praktika und durch Experimente lernen die Teilnehmer die Studieninhalte des von ihnen gewählten Faches näher kennen.
Zur Wahl standen zum Beispiel die Fächer Biologie, Chemie und Informatik. Durchschnittlich 40 Prozent der „Studierenden auf Probe“, sind Mädchen.
Das einwöchige Programm soll den Teilnehmern die Grundlage für eine fundierte Studienwahl bieten. Bereits im Juli wurde in den Fachbereichen Architektur, Bauingenieurwesen und Elektrotechnik zum ersten Mal eine Schüleruniversität veranstaltet.

Drogendealer geschnappt

Die Polizei hat in Stolberg einen mutmaßlichen Drogendealer verhaftet. Der 55 Jährige soll in der Innenstadt gewerbsmäßig Rauschgift an Schüler verkauft haben. Die Beamten fanden mehr als 100 Päckchen Marihuana in seiner Wohnung, sowie eine größere Summe Bargeld. Der Mann gab zu, immer wieder Drogen aus den Niederlanden beschafft zu haben. Die Drogen wurden im Park Frankentalstraße, am Blankenberg und Rhein-Nassau-Weg verkauft. Anwohner hatten den Handel beobachtet und die Polizei informiert.

Schweinegrippe-Verdacht bei Schülergruppe in Düren

Das Gesundheitsamt im Kreis Düren hat 14 Verdachtsfälle von Schweinegrippe-Erkrankungen bestätigt. Es handelt sich nach Angaben einer Sprecherin um amerikanische Austauschschüler, die vorsichtshalber zur Beobachtung ins Krankenhaus gebracht wurden. Nachgewiesen wurde der H1N1-Erreger aber in keinem der Fälle. Lediglich eine Schülerin habe Symptome gezeigt, hieß es. Das Kreisgesundheitsamt betont, dass kein Anlass zur Panik besteht. Alle bisher in Deutschland gemeldeten Fälle seien harmlos verlaufen.

Keine Gesamtschule in Aachen

Die Schüler des Geschwister Scholl Gymnasiums demonstrieren am frühen Abend gegen eine Zusammenlegung der Schule mit der Hugo Junkers Realschule, sowie der Hauptschule Aretzstraße zu einer Gesamtschule. Die Schülervertretung hat unter dem Motto „Gesamtschule! Nein! Danke!“ zu der Demo aufgerufen. Lehrer Eltern und Schüler fordern damit den Erhalt ihrer Schule und üben Kritik an dem Entschluss der CDU, SPD und der Grünen.

Studie zu Leseschwäche

Wissenschaftler aus Jülich und Aachen wollen in einer Studie die Leseschwäche bei Kindern untersuchen. Dabei bekommen Drittklässler ein vierwöchiges Lesetraining. Danach wird dann untersucht, welche Art von Training den Kindern am besten bei ihrer Schwäche helfen kann. Gefördert wird die Studie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung. Bisherige Untersuchungen gehen davon aus, dass 5 bis 17 Prozent aller Kinder der dritten Klasse von Lesestörungen betroffen sind.

Erfolg bei Spezial Olympics für Schüler aus dem Kreis Düren

Zum zweiten Mal nahmen sechs Schüler der Stephanusschule an den Winterspielen der "Special Olympics" teil. Anfang März fuhren Marco Reiermann, Alexander Rogel, Kevin Wünsch, Erik Cybulski, Daniella Koch und Kristina Jonas mit ihren Lehrern Bernhard Müller, Stefan Gutschick und Andrea Morisse nach Inzell, wo die Winter Games stattfanden. Nach der eindrucksvollen Eröffnungsfeier mit olympischem Zeremoniell fanden die Qualifizierungsläufe, anschließend die Wettkämpfe im Riesenslalom und Slalom statt. Die Schüler der kreiseigenen Stephanusschule hatten sich für die Teilnahme im Bereich Ski Alpin angemeldet und qualifiziert. Als Höhepunkt zu den mittlerweile regelmäßigen Skifreizeiten in Südtirol boten die Wettkämpfe in Inzell nun zum zweiten Mal die Gelegenheit, das skifahrerische Können in einem nationalen Wettbewerb zu zeigen. Mit zwei Gold- (Erik Cybulski, Marco Reiermann), drei Silber- (Erik Cybulski, Kevin Wünsch, Alexander Rogel) und einer Bronzemedaille (Daniella Koch) belegten die Schüler in einem Teilnehmerfeld von 200 Alpin-Skifahrern hervorragende Platzierungen. Mit den Medaillen und vielen positiven Erinnerungen fuhren die Schüler stolz wieder nach Hause und präsentierten ihre Medaillen den anderen Schülern und Lehrern der Stephanusschule in einer kleinen Siegesfeier. Unterstützt wurde die Fahrt vom schuleigenen Förderverein, ohne dessen Unterstützung die Skifreizeiten und die Teilnahme an "Special Olympics"-Wettkämpfen kaum realisiert werden könnten.

Kostenlose Lernsoftware für Schüler

Damit Schüler der Aachener Grundschulen den Spaß an Mathematik nicht verlieren, haben Eltern die Möglichkeit die Lernsoftware „Mathematik plus“ ab sofort kostenlos auf den heimischen Computer zu installieren. Interessierte Eltern erhalten demnächst von den Schulen ein Infoblatt wie sie das Programm herunterladen können. Die Stadt Aachen hat zum Beginn des laufenden Schuljahrs die Software für die Fächer Deutsch und Mathematik eingeführt. Diese wird zur Zeit von sämtlichen Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt.

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