Schulen

Weiter Ärger um Schulen in Alsdorf

Nachdem in Alsdorf die Zusammenlegung von zwei Hauptschulen beschlossene Sache ist, werden nun die Probleme, die sich dadurch ergeben, deutlich. Axel Ehl, Schulleiter der Gert-Hauptmann Hauptschule in Alsdorf, befürchtet große Schwierigkeiten, weil beide Schulen so unterschiedliche Konzepte haben: die Schuler in Alsdorf Ost arbeiten in speziellen Fördergruppen; in Blumenrath gibt es klassenübergreifenden Unterricht. Die Hauptschule Ost zieht schon im kommenden Jahr in das Gebäude der Pestalozzistraße in Mariadorf. Als Grund nannte Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders sinkende Schülerzahlen. Durch den Zusammenschluss spart die Stadt rund 700.000 Euro jährlich. Die Eltern der betroffenen Schüler haben gegen das Vorhaben protestiert.

Bistum Aachen mit Erklärung zur Schulpolitik

Der Diözesanrat der Katholiken im Bistum Aachen mischt sich in den Wahlkampf ein. Er hat eine Erklärung zur Bildungs- und Schulpolitik verabschiedet; adressiert an die Politiker. Der Rat fordert nicht nur mehr Geld für Schulen, sondern auch pädagogische Änderungen: zum Beispiel längeres gemeinsames Lernen bis zur sechsten Klasse und mehr Ganztagsschulen, die den Kindern genügend Freiraum für ihre persönliche Entwicklung lassen. Außerdem sollten neue Akzente in der Aus- und Weiterbildung von Lehrern gesetzt werden, weil die Anforderungen und Erwartungen gewachsen sind, so die Erklärung. Bildung sollte nicht nur auf beruflich verwertbares Wissen reduziert werden.

Präventionsprojekt gegen Sucht und Gewalt in Heinsberg

Im Kreis Heinsberg startet jetzt die erste Schule mit dem neuen Präventionsprogramm „PeP“. Es beinhaltet die Themen: Gesundheitsförderung, Sucht und Gewalt. Bereits 2006 hat es im Kreis Heinsberg eine Jugendbefragung gegeben. Das Ergebnis: besonders Förderschüler, Haupt- und auch Gesamtschüler sind von Drogenkonsum, Sucht und Gewalt besonders betroffen. Genau dort soll jetzt das neue Präventionsprogramm greifen. Es richtet sich gerade an diese Jugendlichen. Zunächst einmal startet das Projekt in der Peter Jordan Förderschule in Hückelhoven. Die Inhalte des Programms werden in kleinen Schritten anschaulich erarbeitet. Außerdem können die Jugendlichen auch immer wieder ihre eigenen Erfahrungen mit einbringen. Ziel ist ein Sucht und gewaltfreies Miteinander.

Schüler Union startet Kampagne zur Verbesserung der Lern- und Lebensbedingungen an den Aachener Schulen

Die Schüler Union Aachen, kurz SU, startet in der kommenden Woche eine Kampagne zur Verbesserung der Lern- und Lebensbedingungen an den Aachener Schulen. Deswegen ruft sie alle Schüler in Aachen auf, Missstände und Probleme an ihrer Schule per E-Mail an die Schüler Union zu senden. Anschließend will die SU die Probleme auswerten und etwas dagegen unternehmen. Die Schüler Union Aachen ist mit über 100 Mitgliedern die größte politische Schülerorganisation in Aachen.
E-Mail-Adresse der Schüler Union: info@su-aachen.de

Aachen ist kinderfreundlich

Die Stadt Aachen ist auf Platz 8 der kinderfreundlichsten Städte gewählt worden. Das ist das Ergebnis einer Internetportal-Umfrage. Eine besonders kinderfreundliche Stadt zeichnet laut Angaben der Befragten vor allem ein gutes Schulangebot und ausreichend Betreuungsangebote aus. Außerdem sind für die Eltern auch genügend Spielplätze und ein ausreichendes Freizeitangebot wichtig. Auf dem ersten Platz ist Berlin gelandet, Schlusslicht bildet die Stadt Solingen. Sie erhielt am wenigsten Stimmen. Insgesamt konnten 81 Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern bewertet werden.

Elternhaltestelle in Burtscheid eingerichtet

In Burtscheid gibt es jetzt eine sogenannte „Elternhaltestelle“. Dort können Mütter oder Väter mit ihrem Auto halten, wenn sie ihre Kinder zur Schule bringen. So sollen Gefahrensituationen verhindert werden.
Viele Kinder laufen zwischen den rangierenden Fahrzeugen hin und her und achten dabei nicht auf die Straße. Besonders gefährlich ist die Zufahrt zur Grundschule am Höfling, denn die befindet sich in einer Sackgasse. Weil die Eltern wenden müssen um die Straße zu verlassen, entstehen schnell gefährliche Situationen. Abhilfe soll die „Elternhaltestelle“ schaffen, denn diese befindet sich wenige hundert Meter von der Schule entfernt und ermöglicht es den Eltern nun ihre Kinder aus dem Auto zu lassen, ohne sie dabei zu gefährden. Die Stellplätze können auch von den anderen umliegenden Schulen genutzt werden.

Amokwarnsystem an Aachener Schulen

In der Stadt Aachen wird ein neues Amokwarnsystem für Schulen eingerichtet. Einige der Maßnahmen wurden schon umgesetzt; dies betrifft rund 70 Schulen. Ein zusätzlicher Klingelton soll Lehrer und Schüler im Gefahrenfall warnen. Er hört sich anders an, als der Pausenklingelton und wenn Lehrer ihn hören, können sie sich und natürlich die Schüler sofort in Sicherheit bringen. Auch wurde bereits ein sogenanntes „Rotes Telefon“ eingerichtet: damit besteht eine direkte telefonische Verbindung zur Polizei - und auch die Ordnungshüter haben so einen direkten Draht zur Schule, und können bei einer Überlastung des Handynetzes die Verantwortlichen erreichen. Zusätzlich sollen die Klassenzimmer nach einem bestimmten Muster nummeriert werden. Die Polizei bekommt die Pläne, und so kann sie sich im Notfall gezielter im Schulgebäude bewegen.

Aachener Schulen werden saniert

Die Stadt Aachen wird in den Sommerferien wieder zahlreiche Umbau – und Sanierungsarbeiten an Schulen durchführen. Besonders die Toilettenanlagen an vielen Grundschulen müssen komplett saniert werden. Außerdem werden Heizungen erneuert, wärmeisolierte Fenster eingebaut, Dächer gedämmt und Fassaden abgedichtet. Die Maßnahmen werden mit Geldern aus dem Konjunkturpaket II und aus dem Schulreparaturprogramm der Stadt finanziert. Rund 8 Millionen Euro werden in den kommenden Wochen verbaut. Bis zum Ende der Ferien sollen die Arbeiten abgeschlossen sein.

Zu wenig Lehrer im Kreis Heinsberg

An den Schulen im Kreis Heinsberg gibt es rund 60 Lehrer zu wenig. Diese Zahlen hat die nordrhein-westfälische SPD aus Daten des Schulministeriums zusammengetragen. 37 Schulen im Kreis sind demnach unterbesetzt - das sind fast 40 Prozent. Die Landtagsabgeordnete aus der Region, Ulla Meurer, äußerte deshalb Kritik. Auch dass Klassenstärken von mehr als 30 Schülern keine Ausnahme sind, sei alles andere als optimal. Besonders für Grundschüler sei es wichtig, ein Klima zu schaffen, in dem sich die Kinder gut konzentrieren und individuell gefördert werden können.

Regierungspräsident gegen vierte Gesamtschule in Aachen

Der Kölner Regierungspräsident Lindlar hat die mögliche Schließung der Hauptschule Aretzstraße in Aachen kritisiert. Beim seinem Besuch in der Schule bezeichnete er die Pläne als „laienhafte Einschätzung der Schulsituation“. CDU, SPD und Grüne wollen die Schule auslaufen lassen und stattdessen eine vierte Gesamtschule gründen. Ebenfalls geschlossen werden, sollen demnach das Geschwister-Scholl-Gymnasium und die Hugo-Junkers-Realschule. Lindlar drängte auf eine baldige Entscheidung, um Eltern und Lehrer nicht länger in der Schwebe zu halten. Der Stadtrat will sich am 24. Juni mit dem Thema befassen.

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