Staatsanwaltschaft

Staatsanwaltschaft ermittelt wegen versuchten Todschlags

Gegen einen 25 jährigen Aachener ermittelt die Staatsanwaltschaft Aachen derzeit wegen versuchten Totschlags. Er soll versucht haben einen anderen Mann mit dem Auto zu überfahren. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft ist es in der Nacht zum Sonntag zu einem Streit zwischen den beiden gekommen. In dessen Verlauf stieg einer der zwei in sein Auto und er soll auf den Gegner losgefahren sein. Dabei verletzte er das Opfer schwer. Der Täter wird heute dem Haftrichter vorgeführt.

Serienvergewaltiger aus der Eifel wird angeklagt

Der Mann, der fast 20 Jahre lang Frauen im Dreiländereck vergewaltigt haben soll, wird sich vor Gericht verantworten müssen. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" schreibt, wird die Staatsanwaltschaft Düsseldorf Anklage erheben. Dies hatte sie bereits vor mehreren Monaten angekündigt.
Wie es in dem Bericht heißt, soll der Mann im Verhör mehr als 300 Taten zugegeben haben, allerdings beschränkt sich die Anklage wohl auf 9 Fälle, um das Verfahren zu beschleunigen. Der heute 45 jährige hatte immer wieder versucht sich an der Haustür als Behinderter auszugeben, um sich so den Frauen zu nähern.

Hacker aus der Region Aachen spioniert Mädchen aus

Die Spur eines Internet-Hackers, der Mädchen über ihre Webcams zu Hause beobachtet haben soll, führt in unsere Region. Ein 44 Jahre alter Mann steht im dringenden Verdacht, mit Hilfe eines sogenannten Trojaners, also eines Computervirus, die Rechner von jungen Frauen ferngesteuert zu haben. Ein Mädchen aus dem Raum Bielefeld hatte an ihrem Computer Auffälligkeiten bemerkt und daraufhin die Polizei verständigt. Die hatte den Rechner untersucht und konnte die Spur eines gefundenen Viruses bis zum Wohnsitz des Hackers im Raum Aachen zurückverfolgen. Dort wurde der PC des Mannes sichergestellt – darauf hatten die Beamten eine Vielzahl von Fotos junger Mädchen gefunden, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Aachen. Als Bilddatei getarnt hatte der Hacker das Virus über ein Chatprogramm verbreitet. So konnte er auf die Kameras der Mädchen zugreifen, sie unbemerkt an– und ausschalten und seine Opfer fotografieren. Die Fotos werden jetzt ausgewertet. Sollte sich der Verdacht bestätigen, droht dem 44- jährigen bis zu drei Jahren Haft.

Tod in Übach-Palenberg war Unglück

Der tödliche Zwischenfall in Übach Palenberg am gestrigen Nachmittag war ein Unglück. Das geht aus dem Obduktionsbericht hervor. Wie Oberstaatsanwalt Robert Deller Antenne Ac bestätigte, schließt der Bericht ein Fremdverschulden aus. Todesursache seien Brandverletzungen gewesen sein. Die alte Dame hat wohl in der Badewanne versucht Kohle für den Ofen vorzuglühen, weil sie sich mit dem Ofen heißes Wasser zum Haare waschen machen wollte. Dabei soll ihr Kittel Feuer gefangen haben. An den Brandverletzungen ist sie letztlich gestorben.

Zentis-Prozess startet mit Geständnis!

Ein 27-jähriger Mann hat die Erpressung des Aachener Unternehmens Zentis mit vergifteter Marmelade gestanden. Er habe der Geschäftsführung im Januar einen Erpresserbrief geschrieben und 500000 Euro verlangt, gestand er heute vor dem Aachener Landgericht. Dazu schickte er in einem Päckchen drei mit Lösungsmittel versetzte Marmeladen. Die Mischung hätte laut Anklage bei alten und kranken Menschen sowie bei Kindern zu gesundheitlichen Schäden geführt. Der Düsseldorfer, ein gescheiterter Student Ohne Arbeit, war in Geldnot und wollte mit der Beute seinen aufwendigen Lebensstandard halten. Zentis überwieß zunächst einen kleineren Geldbetrag, schaltete aber auch die Polizei ein. Der Mann muss sich seit heute unter anderem wegen schwerer räuberischer Erpressung verantworten.

Dealer-Pärchen soll in Aachen vor Gericht

Die belgische Polizei hat sie geschnappt – jetzt ist zumindest die eine Hälfte eines mutmaßlichen Drogendealer Paares wieder auf freien Fuß. In Aachen entschied der Haftrichter, dass die 30-jährige unter Auflagen freigelassen werden kann. Warum, das wollte uns Oberstaatsanwalt Robert Deller aus ermittlungstaktischen Gründen noch nicht verraten. Die Frau soll zusammen mit ihrem 42-jährigen Partner von Aachen aus Drogen im dreistelligen Kilobereich nach Österreich geschafft haben. Bei einer Hausdurchsuchung fanden Beamten in Schuhkartons versteckt 350.000 Euro, 20 Kilo Cannabis, sowie einen großen Vorrat an Kokain, Amphetaminen und Ecstasy. Geschnappt wurden die beiden, als ein im letzten Jahr gefasster Drogenkurier die beiden im Verhör auf Fotos erkannt und den Beamten damit den entscheidenden Tipp gegeben hat. Sie wurden nach Aachen gebracht und hier soll ihnen nun zügig der Prozess gemacht werden. Ob sie hier wegen der Delikte in Österreich vor Gericht kommen, ist noch nicht klar. Der Mann bleibt auf jeden Fall erstmal in Untersuchungshaft.

Anklage wegen versuchten Mordes in Alsdorf

Die Aachener Staatsanwaltschaft hat Anklage gegen einen Mann aus Würselen erhoben. Er soll versucht haben in Alsdorf seine Ehefrau umzubringen. Das Paar lebte bereits getrennt. Bei einem Treffen auf einem Spielplatz in Februar ging er mit einem Messer auf sie los und verletzte sie lebensgefährlich. Anwohner, die Schreie hörten, riefen Polizei und Notarzt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er mit Vorsatz handelte; deshalb lautet die Anklage auf versuchten Mord. Außerdem war die Frau schwanger; auch das wird vor Gericht eine Rolle spielen. Der 27-jährige Mann flüchtete zwar zunächst, stellte sich aber wenige Stunden später. Er hat die Tat gestanden.

Piratenpartei gegen Videoüberwachung im Aachener Rotlichtviertel

Die Piratenpartei geht gegen die Videoüberwachung in Aachens Rotlichtviertel vor. Sie hat bei der Staatsanwaltschaft Anzeige gegen zwei Hausbesitzer und den Eigentümer einer Bar erstattet. Dessen Kameras würden nicht die Hauseingänge in der Antoniusstraße filmen, sondern den öffentlichen Raum. Dies sei vom Gesetz her verboten, zumindest wenn die Überwachung keinen bestimmten Zweck verfolgt. Außerdem sei nicht bekannt, wie lange die Videoaufnahmen gespeichert würden. Auf jeden Fall müsste die Videoüberwachung kenntlich gemacht werden, so die Piratenpartei.

Pfarrer aus dem Bistum Aachen zeigt sich selbst an

Ein Pfarrer aus dem Bistum Aachen hat zugegeben, dass viele der Missbrauchsvorwürfe gegen ihn zutreffen. Er hat sich heute selbst bei der Staatsanwaltschaft Krefeld angezeigt. Der Geistliche erklärte, dass er den Opfern und ihren Familien Schaden zugefügt hätte. Das tue ihm aufrichtig leid. Gegen den Pfarrer wird auch in Südafrika ermittelt. In diesem Fall beteuert er aber weiterhin seine Unschuld. Der Geistliche war von 1994 bis 2007 am Niederrhein tätig.

Oberlandesgericht muss über Haftantritt von Rentner aus Erkelenz entscheiden

Nachdem ein Rentner aus Erkelenz wegen Todschlags zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde, hat die Staatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt. Der Grund: der 68-jährige darf zunächst auf freiem Fuß bleiben, bis ein Platz im offenen Vollzug gefunden wird. Die Staatsanwaltschaft hat aber Bedenken. Deshalb geht sie gegen diesen Teil des Urteils vor. Das Oberlandesgericht Düsseldorf muss nun über die Beschwerde entscheiden. Der Rentner hatte seine Ehefrau im Streit erwürgt und ihre Leiche anschließend in einem Waldstück mit Benzin übergossen und angezündet.

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