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Weiter Streit um verkaufsoffene Sonntage in Aachen

Im Streit um verkaufsoffene Sonntage in Aachen haben die Kirchen und die Gewerkschaft ver.di erneut Stellung bezogen. Sie sind dagegen, dass die Geschäfte sonntags öffnen. Zwar würden Einzelhändler damit argumentieren, dass dadurch Arbeitsplätze gesichert werden. Christian Lindner von ver.di sagt aber, dass genau das Gegenteil der Fall ist, weil unter anderem immer mehr Aushilfskräfte eingestellt werden. Die Kirchen machen sich besonders um die Lebensqualität der Mitarbeiter Sorgen. Schließlich müssen Familien Einschränkungen in Kauf nehmen, wenn zum Beispiel Vater oder Mutter sonntags arbeiten und deshalb keine Zeit für Kinder oder den Partner haben. Am kommenden Mittwoch entscheidet der Stadtrat erneut darüber, ob die Geschäfte in Aachen sonntags öffnen dürfen. Einen entsprechenden ersten Antrag der Einzelhändler hatten die Ratsmitglieder abgelehnt.

Erneut Streik des Servicepersonals am Medizinischen Zentrum

Auch heute hat das Servicepersonal am Medizinischen Zentrum in Würselen wieder die Arbeit niedergelegt. Nach 41 Streiktagen liege noch immer kein Angebot vor, so die Gewerkschaft ver.di. Heute Nachmittag soll ein Sit-in im Foyer des Städteregionshauses stattfinden. Außerdem ist ein Gespräch mit Städteregionsrat Helmut Etschenberg geplant. Der hatte allerdings bereits vor einem Monat Unverständnis über die Tarif-Forderung der Mitarbeiter geäußert. Daher ist es fraglich ob Etschenberg dem Streik ein Ende setzen wird. Laut ver.di möchten viele Mitarbeiter des Küchen- und Reinigungspersonals wieder zur Arbeit gehen. Allerdings müsse die Auseinandersetzung zuerst aus der Welt geschafft werden.

Mitarbeiter am MZ Würselen mit prominenter Unterstützung

Ver.di-Chef Bsirske hat heute Vormittag die Streikenden am Medizinischen Zentrum in Würselen besucht. Er sprach den Mitarbeitern Mut zu und rief sie zum Durchhalten auf. Das Problem, dass Krankenhäuser das Küchen- und Reinigungspersonal ausgliedere und für weniger Geld beschäftigte, sei kein regionales, sagte er. Daher würde aus der ganzen Republik nach Würselen geschaut und der Tarifkonflikt beobachtet. Die Angestellten fordern einen einheitlichen Tarifvertrag und höhere Löhne. Die Mitarbeiter streiken bereits seit mehr als einem Monat.

Wieder Streiks am Medizinischen Zentrum in Würselen

Das Küchen und Reinigungspersonal am medizinischen Zentrum in Würselen hat heute erneut die Arbeit niedergelegt. Mit einem Protestmarsch haben sie noch einmal auf ihre finanzielle Lage aufmerksam gemacht. Die Abschlusskundgebung fand aus Solidarität vor der Schleckerfiliale in Würselen statt. Denn auch hier seien die Arbeitsbedingung schlecht, so Streikleiter Stefan Jungheim von ver.di. Das Service Personal am Medizinischen Zentrum in Würselen hat bereits zuvor zweimal gestreikt.

Streik im öffentlichen Dienst in Aachen

200 Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes haben sich heute in Aachen zu einer Kundgebung versammelt. Die Gewerkschaft Ver.di hatte zu den Warnstreiks aufgerufen. Grund sind die gescheiterten Tarifverhandlungen. Die Mitarbeiter fordern unter anderem bessere Regelungen zur Altersteilzeit, die Übernahme von Auszubildenden und mehr Gehalt für alle Beschäftigten, sagte uns Corinna Groß, Bezirksgeschäftsführerin von Ver.di im Antenne AC – Interview. Sollten die Arbeitgeber bei der nächsten Tarifverhandlung kommenden Mittwoch nicht auf die Forderungen eingehen, will Ver.di die Streiks ausweiten.

Streiks im öffentlichen Dienst werden ausgeweitet

Auch heute wird in der Städteregion wieder gestreikt. Ab 9.30 Uhr findet in Aachen am Kugelbrunnen eine Kundgebung statt. Die Gewerkschaft ver.di hatte zu den Arbeitsniederlegungen im öffentlichen Dienst aufgerufen. Betroffen sind die zum Beispiel die Kitas und die Stadtverwaltungen Aachen, Stolberg und Eschweiler. Im Kreis Heinsberg kommt es zu Behinderungen im öffentlichen Nahverkehr. Dort streiken die Busfahrer.

Erneut Streik am Medizinischen Zentrum in Würselen

Heute wird am medizinischen Zentrum in Würselen gestreikt. Um 9 Uhr hat ein Protestmarsch nach Bardenberg begonnen. Schon vor zwei Wochen hatte das Küchen- und Reinigungspersonal die Arbeit niedergelegt, allerdings haben die Arbeitgeber kein neues Angebot vorgelegt. Heute kommt außerdem ein Warnstreik der Angestellten im öffentlichen Dienst hinzu. Sie fordern 5 Prozent mehr Lohn. Für morgen hat die Gewerkschaft verdi zu weiteren Warnstreiks in öffentlichen Dienst aufgerufen. Zum Beispiel bei den Stadtverwaltungen Aachen, Eschweiler und Stolberg.

Streik am Medizinischen Zentrum in Würselen

Heute streikt das Reinigungs- und Küchenpersonal des medizinischen Zentrums in Würselen. Die Angestellten wollen für einen einheitlichen Tarifvertrag und damit für 5 Prozent mehr Geld kämpfen. Laut ver.di soll der Streik den ganzen Tag andauern. Für 10 Uhr ist ein Protestmarsch durch die Stadt geplant. Wenn die Arbeitgeber nicht auf die Forderungen des Personals eingehen, sind auch weitere Streiks nicht ausgeschlossen.

Alsdorfer Busfahrer im Warnstreik

Die Busfahrer des Schloemer Verkehrsbetriebs in Alsdorf treten heute in den Ausstand. Hintergrund des Warnstreiks sind die laufenden Verhandlungen um einen Manteltarifvertrag für die Mitarbeiter. Das erste Tarifgespräch war gescheitert. Die Gewerkschaft ver.di fordert einen Stundenlohn von 11,90 Euro. Bisher erhalten die Busfahrer 10,70 Euro und einen Linienzuschlag von 35 Cent pro Stunde. Der Warnstreik soll bis 10 Uhr andauern.

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