Die Beteiligung an der Wahl zum Integrationsrat in Aachen ist erschreckend gering ausgefallen. Mehr als 27.000 Ausländer hätten gestern wählen dürfen- getan haben es aber nur rund 940. Rund um die Wahl hat es im Vorfeld mehrfach Diskussionen und erhitze Gemüter gegeben. So wollten zwei der stärksten Wahlgruppierungen nicht antreten. Sie haben das Gefühl, dass Politik und Verwaltung den Integrationsrat nicht ernst nehmen. Die Stadt hat das heftig bestritten. Die „Aachener Demokratische Zusammenarbeit“ und „Türk Toplumu“ standen gestern aber aus rechtlichen Gründen doch auf den Wahlzetteln und sind auch gewählt worden. Wenn sie wirklich bei ihrer Entscheidung bleiben, müssten ihre Sitze aufgeteilt werden. Die Wahl ist schon die zweite in diesem Jahr. Sie musste wegen Manipulationen wiederholt werden.
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