Wahl Integrationsrat

Nur 3,4 % wählen Integrationsrat in Aachen

Die Beteiligung an der Wahl zum Integrationsrat in Aachen ist erschreckend gering ausgefallen. Mehr als 27.000 Ausländer hätten gestern wählen dürfen- getan haben es aber nur rund 940. Rund um die Wahl hat es im Vorfeld mehrfach Diskussionen und erhitze Gemüter gegeben. So wollten zwei der stärksten Wahlgruppierungen nicht antreten. Sie haben das Gefühl, dass Politik und Verwaltung den Integrationsrat nicht ernst nehmen. Die Stadt hat das heftig bestritten. Die „Aachener Demokratische Zusammenarbeit“ und „Türk Toplumu“ standen gestern aber aus rechtlichen Gründen doch auf den Wahlzetteln und sind auch gewählt worden. Wenn sie wirklich bei ihrer Entscheidung bleiben, müssten ihre Sitze aufgeteilt werden. Die Wahl ist schon die zweite in diesem Jahr. Sie musste wegen Manipulationen wiederholt werden.

Nur geringe Beteiligung bei Wahl zum Integrationsrat

An der Wahl des Integrationsrates haben sich in Aachen nur wenige ausländische Bürger beteiligt. Von mehr als 27.000 Wahlberechtigten, haben nur rund 2500 ihr Kreuz gemacht. Das sind etwa 9 Prozent. Die meisten Stimmen bekam mit Abstand die Organisation Aachen Türk Toplumu – die Türkische Gemeinde in Aachen. Der Integrationsrat vertritt die Interessen von Ausländern auf kommunaler Ebene. Er besteht in Aachen aus insgesamt 21 Mitgliedern.

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