Die Aachener RWTH testet derzeit ein neues Flugzeug, das die europäische Luftfahrt wettbewerbsfähiger machen soll. Gefolgen wird, aber zunächst nicht mit einer großen Maschine, sondern mit einem Modelflugzeug. Rund drei Meter Flügelspannweite hat die Mini-Maschine. Sie wurde von Studierenden der RWTH per Hand gebaut; das hat ganze 3.500 Stunden gedauert. Aber Präzision ist wichtig: denn das Modellflugzeug soll bei Testflügen genaue Daten sammeln, die dann auf den echten, großen Prototypen der Maschine übertragen werden. So weiß man im Vorfeld, wie das reale Flugzeug reagiert, wenn es das allererste Mal in die Luft steigt. Eingesetzt werden soll das kosten-effektive Flugzeug im Frachtverkehr; es soll den Markt der Binnenluftfahrt erobern, heißt es. Gefördert wird das Projekt von der Europäischen Union.
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