Wissenschaftler

Aachener Wissenschaftler deckt Forschungsirrtum mit auf

Ein Forscher aus Aachen hat einen vermeidlichen Meilenstein in der Zellforschung entlarvt. Der Wissenschaftler ist mit seinem Team zu dem Schluss gekommen,dass so genannte Alleskönnerzellen, die vor zwei Jahren angeblich entdeckt wurden, gar nicht existieren. Sie sollten dabei helfen, Krankheiten wie Krebs oder Parkinson zu bekämpfen – die Alleskönnerzellen. Diese hatte ein Tübinger Professor vor 2 Jahren angeblich im menschlichen Körper entdeckt. Jetzt ist aber erwiesen: Diese Zellen haben nicht die nötigen Eigenschaften um zu heilen, sondern verhalten sich wie gewöhnliche Zellen im Bindegewebe. Entmutigen lassen sich die Forscher durch diese Erkenntnis aber nicht. Sie arbeiten weiter daran, Zellen in ihren embryonalen Urzustand zu versetzen, um sie dann an kranken Stellen im Körper neu wachsen zu lassen.

Wisschenschaftler entwickeln Navigationssystem für Taucher

Wissenschaftler der Aachener Fachhochschule arbeiten zur Zeit an einem Navigationsgerät für Taucher. Das Gerät soll die Sportler in Zukunft sicher unter Wasser leiten. Denn bisher sind die Taucher auf einen Kompass als Hilfsmittel angewiesen, um ihren Weg zurück zum Schiff zu finden. Dies ist aber oft schwierig, da die Sportler im Meer und in anderen Gewässern oft mit schlechter Sicht zu kämpfen haben. Und gerade für unerfahrene Sportler kann dies gefährlich werden, da sie oft Entfernungen und Strömungen falsch einschätzen. Das Unterwassernavigationsgerät soll also verhindern, dass die Taucher unter Wasser die Orientierung verlieren und sich so ungewollt in Gefahrensituationen begeben. Die ersten Tests des Navis sollen bereits Anfang 2011 durchgeführt werden.

Medizinexperten bei Biomedica in Aachen

Rund 40 Experten präsentieren ab heute in Aachen die neusten wissenschaftlichen Entwicklungen aus der Medizinforschung. An der sogenannten Biomedica nehmen Sachverständige aus Belgien, den Niederlanden, Deutschland und sogar China teil. Schon zum vierten Mal findet das Treffen statt; nach Stationen in Maastricht und Lüttich jetzt wieder im Aachener Eurogress. Im Mittelpunkt steht das grenzüberschreitende Networking. Die Wissenschaftler tauschen sich untereinander aus, aber auch medizinische Unternehmen kommen zur Biomedica, um sich zu informieren. Dieses Jahr gibt es zum Beispiel Vorträge über neue Pflegemodelle. Ein anderes Schwerpunktthema ist, wie wissenschaftliche Erkenntnisse der Medizin in die Behandlungspraxis umgesetzt werden können.

Wissenschaftsparlament tagt Ende März in Aachen

Ende des Monats tagt das Europäische Wissenschaftsparlament in Aachen. Rund 120 Schüler, Wissenschaftler, Studierende, Politiker und Bürger werden aus ganz Europa zu der Tagung reisen. Sie werden hier über das Thema Wasser diskutieren, eines der wichtigsten Güter der Zukunft, sagt der Rektor der RWTH Ernst Schmachtenberg. Zum Abschluss der Tagung wollen die Mitwirkenden eine „Aachener Erklärung“ verfassen. Diese wird anschließend dem zuständigen EU-Kommissar übergeben. Sie soll den Politikern als Basis für Beschlüsse und Gesetzesentwürfe dienen.

Ärger um Fördergelder für Aachener Medizinprojekt

Ein Wettbewerb des Landes NRW, bei dem Wissenschaftler aus Aachen öffentliche Gelder gewonnen haben, sorgt für Ärger. Bei dem Wettbewerb ist offenbar nicht alles mit rechten Dingen zugegangen. 15 Millionen Euro sind nach Aachen geflossen, und zwar an das Projekt „InnoMet“ zur Entwicklung neuer Medizintechnik. Doch der Wettbewerb war eigentlich gar kein Wettbewerb, schreibt die WAZ. Zwar hatte die Landesregierung damals behauptet, dass sich die Aachener Wissenschaftler gegen acht weitere Projekte durchgesetzt hätten. Jetzt kam aber heraus, dass es gar keine anderen Mitbewerber gab. Ein redaktioneller Fehler, sagt das Wissenschaftsministerium. Forscher aus anderen Regionen NRWs beklagen unterdessen die Teilnahmebedingungen: die Bewerbungsfrist sei viel zu kurz gewesen.

50 Wissenschaftler der RWTH Aachen fliegen nach Philadelphia

Rund 50 Wissenschaftler der Aachener RWTH fliegen nächste Woche zur Winter School nach Philadelphia. Die Forscher gehören dem Kolleg „Schizophrenie und Autismus an. Gemeinsam mit ihren amerikanischen Kollegen gehen sie der Frage nach, wieso Menschen die unter Schizophrenie leiden - Emotionen anders als Gesunde wahrnehmen und verarbeiten. Neben Diskussionsforen haben die Wissenschaftler vor Ort die Möglichkeit sich mit ihren Betreuern und Kollegen auszutauschen.

Jülicher Forscher bekommen hochdotierten Preis

Energieforscher aus Jülich haben einen neuen Werkstoff für Wirbelsäulenimplantate entwickelt. Dafür werden sie jetzt mit dem Schrödinger Preis ausgezeichnet. Patienten mit schweren Bandscheibenschäden können dank der neuen Entwicklung schmerzfrei leben. Das Implantat ersetzt die Bandscheibe – es wird zwischen zwei Rückenwirbeln fixiert. Weil das eingepflanzte Gewebestück eine besonders poröse Struktur hat, verwachsen die Wirbel schon nach kurzer Zeit mit dem Implantat, sagen die Forscher. Auch unter starker dauerhafter Belastung soll das Implantat intakt bleiben. Die drei Forscher des Jülicher Instituts für Energieforschung teilen sich den mit 50.000 Euro dotierten Preis mit einem Schweizer Kollegen. Mitte September wird der Preis in Berlin Überreicht.

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