Nachrichten vom 23.05.2018

Aachen

Polizei schnappt Rollerdiebe

Die Aachener Polizei hat gestern Abend zwei Jugendliche gestoppt, die vorher einen Roller geklaut haben.
Die beiden Jungs im Alter von 13 und 14 Jahren waren gegen 22 Uhr auf dem Adalbertsteinweg unterwegs und fuhren ohne Licht und Kennzeichen.
Es stellte sich heraus, dass die Jungs keinen Führerschein hatten und zudem als vermisst gemeldet waren.
Einer der beiden hatte zudem ein fremdes Portmonee bei sich. Die Jugendlichen kamen zu einer Pflegefamilie.
 
 

Landgericht Aachen

Mann gesteht Mord an seiner Frau

In Aachen steht seit heute ein Mann vor Gericht, der seine Frau im Dezember mit über 50 Messerstichen getötet haben soll.

Der 37-Jährige hat dabei gestanden, seine getrennt lebende Frau erstochen zu haben.
Er habe die 34-Jährige töten wollen, als sie nach seinem Vorschlag für einen Neuanfang in einem Telefonat einfach aufgelegt habe, so der Mann in seiner Aussage.
Die Tat an der Jülicher Straße hatte Ende letzten Jahres für großes Aufsehen gesorgt.
Der Mann war mehrere Tage auf der Flucht.
 
 

Alsdorf / Düren

Polizei warnt vor Giftködern

In den letzten Tagen sind im Kreis Düren und im Naturschutzgebiet am Broicher Weiher bei Alsdorf Giftköder für Hunde gefunden worden.
Die Polizei warnt deswegen Hundebesitzer davor, in diesen Regionen ihre Tiere frei laufen zu lassen.
Mehrere Hunde mussten schon ärztlich versorgt werden.
Die Giftköder sind entweder Hackbällchen oder Fleichstücke, die dann mit Rattengift bestückt sind. Laut Polizei drohen Tätern im schlimmsten Fall Haftstrafen von bis zu drei Jahren.
 
 

Städteregion Aachen

Ehrenamtler-Workshop in Eschweiler

Das kommunale Integrationszentrum der StädteRegion Aachen organisiert Ende Juni einen Workshop für Ehrenamtliche, die sich für die sprachliche Weiterbildung von Flüchtlingen einsetzen.
Die Ehrenamtler kriegen dabei praktische Tipps zur Umsetzung von Sprachangeboten.
Der Workshop ist kostenlos.

Das Seminar findet am 28. Juni von 17 bis 20 Uhr im Quartiersbüro Eschweiler West (Gutenbergstraße 52, 52249 Eschweiler) statt. Referentin ist Dr. Franziska Krumwiede-Steiner.
Die Teilnehmerzahl ist auf 12 Personen begrenzt. Deshalb wird um Anmeldung bis spätestens 26. Juni bei Tobias Keutgen (Telefon: 0241 – 5198 4610, E-Mail: tobias.keutgen@staedteregion-aachen.de) gebeten.
 
 

Nach Schulzes: Antrittsbesuch

Kritik von Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie

Das Aachener Aktionsbündnis gegen Atomenergie kritisiert den Antrittsbesuch von Bundesumweltministerin Svenja Schulze in Belgien.

Die hatte gestern in Brüssel gefordert, dass Tihange 1 sowie Doel 1 und 2 abgeschaltet werden. Andere Reaktorblöcke und vor allem Brennelementexporte aus Deutschland für Doel hat sie nicht erwähnt, so das Bündnis. Dabei müsse ihr Ministerium alle Exporte der radioaktiven Brennelemente genehmigen.
 
 

Angst vor IT-Sicherheit

Zu wenige Einzelhändler im Netz

Die Hälfte der lokalen Einzelhändler in der Städteregion Aachen sind nicht im Internet vertreten.

Das sagt die Industrie und Handelskammer. Während fast alle der befragten Händler in den sozialen Netzwerken zu finden sind, fehlt der Hälfte eine eigene Internetseite. Dabei sei es an der Zeit aktiv zu werden, denn wer nur zuschaue werde verlieren, sagt die IHK. Viele hätten Angst vor der IT-Sicherheit, vor allem mit Blick auf die neue EU-Datenschutzverordnung, heißt es von der IHK.
 
 

Brüssel

Schulze fordert: "Tihange und Doel stoppen!"

Tihange und Doel sollen abgeschaltet werden.

Für viele in Aachen und der Region keine neue Erkenntnis. Jetzt hat sich auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze dazu geäußert. Bei ihrem Antrittsbesuch in Brüssel hat sie Belgien zur Abschaltung alter Atomkraftwerke gedrängt. Sie hält den Betrieb für den falschen Weg, sagte sie gestern in Brüssel.
 
 
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