Trainer dürfen schon im DFB-Pokal mit Mobilgeräten coachen

 
Die Trainer dürfen schon im DFB-Pokal am Wochenende Mobilgeräte wie Tablets zur Kommunikation für Coaching- und Taktikzwecke nutzen. Dies bestätigte ein Sprecher des Deutschen Fußball-Bundes. Allerdings sind die Pokal-Heimclubs nicht verpflichtet, dafür die ?technische Infrastruktur? aufzurüsten. Von Freitag bis Montag wird die 1. Runde des DFB-Pokals gespielt. Die Trainer erhalten durch die Technik zum Beispiel die Möglichkeit, während der Spiele mit ihrem Trainerstab auf der Tribüne zu sprechen. Jedes Team darf maximal drei Geräte benutzen.
 
 
 

China zeigt erstmals Rover für Reise ?hinter den Mond?

 
China treibt seine Pläne voran, als erste Raumfahrtnation auf der Rückseite des Mondes zu landen: Erstmals zeigten Staatsmedien Animationen des noch unbenannten Landeroboters, der den Berichten zufolge Ende des Jahres zum Erdtrabanten aufbrechen soll. Das Fahrzeug verfügt demnach über sechs Räder, zwei Solarmodule und zahlreiche Kameras, mit denen es die Oberfläche untersuchen soll. Der Rover soll mit dem Landemodul ?Change 4? im Aitken-Krater nahe dem Südpol des Mondes aufsetzen, der 1970 nach dem amerikanischen Astronomen Robert Grant Aitken benannt wurde.
 
 
 

Deutsche Reiter rücken ins Nationenpreis-Finale nach

 
Die deutsche Nationalmannschaft der Springreiter darf als Nachrücker am Nationenpreis-Finale teilnehmen. Sportlich hatte sich das Team bei den achten Stationen der Nations-Cup-Serie nicht qualifiziert. Da Japan auf die Teilnahme am Final-Turnier der traditionsreichen Serie freiwillig verzichtet, rückt Deutschland nun als Achter der Qualifikation nach. Geritten wird am ersten Oktoberwochenende in Barcelona. Zuletzt hatte das Team von Bundestrainer Otto Becker 2016 das Nationenpreis-Finale gewonnen.
 
 
 

Mann ersticht Arzt und verletzt Helferin in Offenburg

 
Ein Mann hat in einer Offenburger Arztpraxis einen Mediziner erstochen und eine Helferin schwer verletzt. Die Tat ereignete sich am Morgen, wie die Polizei mitteilte. Der Arzt starb an seinen Verletzungen, seine Helferin kam in ein Krankenhaus. Ein Verdächtiger wurde festgenommen. An der Fahndung waren mehr als 20 Polizeistreifen sowie Hubschrauber und eine Hundestaffel beteiligt. Weitere Einzelheiten zu der Tat in der baden-württembergischen Stadt waren zunächst nicht bekannt.
 
 
 

Lahm wird OK-Chef der Euro 2024 bei Zuschlag für Deutschland

 
Philipp Lahm wird Organisationschef der Fußball-Europameisterschaft 2024, falls Deutschland den Zuschlag für die Ausrichtung des Turniers erhält. Zudem werde Lahm dann zum Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes gehören, teilte der Verband mit.
 
 
 

Fernzüge im Juli noch unpünktlicher

 
Mehr als jeder vierte Fernzug der Deutschen Bahn ist im Juli zu spät gekommen. Die Quote pünktlicher ICE und Intercity sackte auf 72,1 Prozent ab, den niedrigsten Monatswert in diesem Jahr. Wie der Konzern mitteilte, führten die extremen Temperaturen zu mehr Störungen an Fahrzeugen und Infrastruktur. Es habe jedoch weniger hitzebedingte Ausfälle gegeben als in den Vorjahren. Über die Zahlen berichtete auch ?Spiegel Online?. Als pünktlich wertet die Bahn jeden Zug, der weniger als sechs Minuten nach der Fahrplanzeit in den Bahnhof einfährt.
 
 
 

Zahl der Baugenehmigungen leicht gesunken

 
In Deutschland werden weiterhin kräftig Wohnungen gebaut. Zwar sank die Zahl der Baugenehmigungen im ersten Halbjahr 2018 zum Vorjahreszeitraum um 0,6 Prozent auf knapp 168 500. Das Minus ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes aber vor allem auf einen deutlichen Rückgang beim Neubau von Wohnungen in Wohnheimen zurückzuführen, zu denen auch Unterkünfte für Flüchtlinge zählen. Ohne Berücksichtigung der Wohnheime sei die Zahl der Baugenehmigungen binnen Jahresfrist um 1,8 Prozent gestiegen, erklärten die Wiesbadener Statistiker.
 
 
 

Phil Collins: Genesis-Reunion mit Sohn am Schlagzeug?

 
Der britische Popmusiker Phil Collins hält ein Comeback seiner Band Genesis für möglich - allerdings nur bei einer personellen Änderung: Sein Sohn Nicholas sollte dann seinen früheren Platz am Schlagzeug einnehmen. Er selbst könne diese Rolle nicht mehr übernehmen, sagte Collins, der wegen eines Nervenschadens die Schlägel nicht mehr fest in der Hand halten kann, der Musikzeitschrift ?Rolling Stone?. Neu wäre diese Konstellation nicht: Bei Collins aktueller Solo-Tour ?Not Dead Yet? singt der 67-Jährige und wird von Nicholas am Schlagzeug begleitet.
 
 
 

Thailand will keinen Elektroschrott mehr ins Land lassen

 
Thailand will künftig keinen Plastik- und Elektroschrott aus anderen Ländern mehr aufnehmen. Die Militärregierung in Bangkok kündigte ein neues Gesetz an, das den Import von solchem Abfall strikt verbietet. Die Neuregelung soll innerhalb der nächsten beiden Jahre in Kraft treten. In Thailand waren in den vergangenen Monaten enorme Mengen an Elektromüll aus der EU, den USA sowie Japan, Hongkong und Singapur gelandet. Nach Medienberichten kamen große Teile davon illegal ins Land. Zuvor hatte China ein weitgehendes Einfuhrverbot für solchen Müll verhängt.
 
 
 

SPD-Fraktions-Chef erwartet baldige Rückkehr von Sami A.

 
Nordrhein-Westfalens Landtagsfraktions-Chef Thomas Kutschaty rechnet damit, dass der zu Unrecht abgeschobene Islamist Sami A. bald zurück nach Bochum kommt. Zwar könne der 42-Jährige Tunesien wegen der dort laufenden Ermittlungen gegen ihn derzeit nicht verlassen. Einen dringenden Tatverdacht hätten die tunesischen Behörden aber offensichtlich nicht, sagte der frühere NRW-Justizminister im WDR5-Interview. Wenn Sami A. wieder in Deutschland sei, werde er nicht wie zuletzt in Abschiebehaft sitzen, sondern könne sich frei bewegen.
 
 
 

Handelskonflikt: China kündigt Gespräche in Washington an

 
Zur Entschärfung des schwelenden Handelsstreits mit den USA hat China angekündigt, Ende August eine Delegation zu Gesprächen nach Washington zu schicken. Der chinesische Vize-Handelsminister Wang Shouwen werde auf Einladung der US-Seite Gespräche mit seinem amerikanischen Kollegen David Malpass führen, teilte das chinesische Handelsministerium mit. Es wäre das erste offizielle Treffen beider Seiten, seit Verhandlungen zwischen Chinas Vize-Premierminister Liu He und US-Handelsminister Wilbur Ross Anfang Juni in Peking gescheitert waren.
 
 
 

Türkei-Exporte bislang mit rund 832 Millionen Euro gesichert

 
Die Bundesregierung hat deutsche Exporte in die Türkei im ersten Halbjahr 2018 trotz der wirtschaftlichen Probleme Ankaras mit rund 832 Millionen Euro abgesichert. Das berichtete die ?Neue Osnabrücker Zeitung? unter Berufung auf eine Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Kleine Anfrage der Linkspartei. Im Juli hatte das Wirtschaftsministerium bereits mitgeteilt, dass es für die staatliche Absicherung deutscher Exporte in die Türkei keine Obergrenze mehr geben werde. Die Deckelung der sogenannten Hermes-Bürgschaften entfalle wieder, hieß es.
 
 
 

CSU lehnt Günther-Vorstoß zu Perspektiven für Geduldete ab

 
Die CSU weist den Vorstoß des Kieler Ministerpräsident Daniel Günther zurück, bestimmten abgelehnten Asylbewerbern eine Bleibeperspektive zu eröffnen. Das könnte dazu führen, Deutschland attraktiver für illegale Zuwanderung zu machen, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann der ?Süddeutschen Zeitung?. Sonderregelungen könne er sich nur für dringend benötigte Pflegekräfte vorstellen. Günther ist dafür, mit einem Einwanderungsgesetz auch abgelehnten, aber gut integrierten Asylbewerbern einen Weg auf den deutschen Arbeitsmarkt zu eröffnen.
 
 
 

Hoffnung auf Überlebende in Genua schwindet

 
Am zweiten Tag nach dem verheerenden Brücken-Einsturz in Genua schwindet die Hoffnung, noch Überlebende zu finden. Wie viele Menschen noch vermisst werden, ist unklar. Für die 39 offiziell bestätigten Toten soll es am Samstag ein Begräbnis geben, erklärte Regierungschef Giuseppe Conte auf Facebook. Für den Tag soll auch eine Staatstrauer gelten. Die Regierung hatte gestern den Notstand für die Hafenstadt verhängt und fünf Millionen Euro Nothilfe bereit gestellt. Der Notstand soll zwölf Monate gelten und in diesem Zuge auch ein Sonderbeauftragter für den Wiederaufbau benannt werden.
 
 
 

Säure-Opfer verklagt Täter auf Schmerzensgeld

 
Mehr als zwei Jahre nach der Säure-Attacke auf eine junge Frau in Hannover startet heute der Schmerzensgeld-Prozess gegen den Täter vor dem örtlichen Landgericht. Das Opfer Vanessa Münstermann setzt sich inzwischen mit ihrem Verein ?Ausgezeichnet? für andere Gewaltopfer ein. Der Antrag auf Schmerzensgeld sei unbeziffert, sagte der Rechtsanwalt. ?Wir halten eine Summe von 250 000 Euro für angemessen.? Ihr Ex-Freund hatte sie im Februar 2016 mit Säure übergossen, seitdem ist ihre linke Gesichtshälfte zerstört. Der Mann war zu einer zwölfjährigen Haftstrafe verurteilt worden.
 
 
 

Erinnerung an Opfer des Gladbecker Geiseldramas

 
Aus Anlass des 30. Jahrestages des Gladbecker Geiseldramas werden NRW-Ministerpräsident Armin Laschet und Bremens Regierungschef Carsten Sieling heute das Grab von Silke Bischoff besuchen. Die 18-Jährige gehörte 1988 zu den drei Todesopfern des Verbrechens. Die Landeschefs wollen auf dem Friedhof Heiligenrode in Stuhr bei Bremen der Opfer gedenken. Am 16. August 1988 hatten die Geiselnehmer Dieter Degowski und Hans-Jürgen Rösner in Gladbeck eine Bankfiliale überfallen und Geiseln genommen. Anschließend flohen sie quer durch Deutschland - live übertragen in Fernsehen und Radio.
 
 
 

Über 22 000 Terminanfragen für Familiennachzug in Beirut

 
Die weitaus meisten Terminanfragen für den Familiennachzug zu in Deutschland lebenden Flüchtlingen mit eingeschränktem Schutzstatus liegen an der Botschaft in Beirut vor. Insgesamt 22 116 Angehörige haben an der deutschen Vertretung in der libanesischen Hauptstadt bis zum 20. Juli einen Termin zur Erteilung eines Visums beantragt. Das geht aus einer Antwort des Auswärtigen Amts auf eine Anfrage der Grünen-Bundestagsabgeordneten Luise Amtsberg hervor. Unklar ist, wie viele der Anfragen noch aktuell sind, da sie über Jahre erfasst wurden.
 
 
 

SPD für Agenda Ost: mehr Bundesbehörden und Sonderfonds

 
Zum Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sachsen pocht die SPD auf ein umfassendes Konzept für eine Art Agenda Ost. ?Von 50 Oberbehörden des Bundes befinden sich nur ganze drei in Ostdeutschland?, sagte der Ostbeauftragte der SPD, Sachsens Wirtschaftsminister Martin Dulig. Dies müsse sich ändern. Es brauche Forschungsinstitutionen und mehr Ausbildungseinrichtungen etwa von Bundespolizei oder Zoll in strukturschwachen Regionen im Osten. ?Nur 1,7 Prozent der Spitzenpositionen bei 17 Prozent Bevölkerungsanteil sind mit Ostdeutschen besetzt?, kritisierte Dulig.
 
 
 

USA wollen harten Kurs gegen Ankara fortsetzen

 
Die USA wollen an ihrem harten Kurs gegen die Türkei trotz der Gegenmaßnahmen Ankaras festhalten. Vizepräsident Mike Pence erklärte, die Türkei sei gut beraten, US-Präsident Donald Trump und seine Entschlossenheit, US-Bürger nach Hause zu holen, nicht auszutesten. Er und Trump würden nicht lockerlassen, bis der in der Türkei in Hausarrest sitzende US-Pastor Andrew Brunson in den USA sei, schrieb Pence auf Twitter. An Brunson hatte sich der Streit entzündet. Zunächst hatten die USA Sanktionen und Strafzölle erhoben. Daraufhin erhöhte die Türkei die Einfuhrzölle auf US-Produkte.
 
 
 

Bundeskanzlerin besucht Sachsen

 
Bundeskanzlerin Angela Merkel besucht heute Sachsen - ein für sie schwieriges Bundesland, in dem sie in der Vergangenheit auf viel Protest gestoßen ist. Zusammen mit Ministerpräsident Michael Kretschmer wird sie am Nachmittag das Maschinenbauunternehmen Trumpf in Neukirch besuchen. Dort will sie sich den Fragen der Mitarbeiter stellen. Anschließend besucht sie die CDU-Fraktion im Landtag in Dresden und deren Mediensommerfest. Die AfD sowie die fremden- und islamfeindliche Pegida-Bewegung haben in Dresden Proteste gegen Merkels Besuch angekündigt.
 
 
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