Netflix gibt Eurovision-Komödie bei Will Ferrell in Auftrag

 
Der amerikanische Schauspieler Will Ferrell schreibt für den Streaming-Dienst Netflix eine Eurovision-Komödie - und spielt auch selbst die Hauptrolle. Der Film werde sich komplett um den Musikwettbewerb Eurovision Song Contest drehen, berichtet das Branchenportal ?Deadline?. Weil der ESC in den USA aber vielen unbekannt ist, vermutet ?Deadline?, dass Netflix damit vor allem Abonnenten in Europa ansprechen will. Ferrell wurde mit Filmen wie ?Anchorman ? Die Legende von Ron Burgundy?, ?Starsky & Hutch? oder ?Die Hochzeits-Crasher? berühmt.
 
 
 

Bund genehmigt 2017 weniger Rüstungsexporte

 
Deutschland hat im vergangenen Jahr weniger Rüstungsexporte genehmigt. Wie aus dem entsprechenden Regierungsbericht hervorgeht, wurden Einzelgenehmigungen für die Ausfuhr von Rüstungsgütern in Höhe von 6,24 Milliarden Euro erteilt - das waren knapp neun Prozent weniger als im Vorjahr. Es ist aber immer noch der dritthöchste Wert überhaupt nach den beiden Rekordjahren 2015 und 2016. Das Kabinett befasst sich heute mit dem Rüstungsexportbericht 2017. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.
 
 
 

Moskauer feiern zweiten WM-Sieg der Sbornaja mit Autokorso

 
Tausende Fußball-Fans haben in der Moskauer Innenstadt den zweiten WM-Sieg im zweiten Gruppenspiel der russischen Nationalmannschaft mit einem Autokorso gefeiert. Mit lautstarken Jubelgeschrei tobten vor allem Russen und lateinamerikanische Fans in der Nacht durch die Straßen in der Nähe des Roten Platzes und sangen dabei russische Volkslieder. Für die Hauptstadt war es ein seltener Anblick: Einige Menschen tanzten ausgelassen in den nahegelegenen Brunnen und schwenkten dabei die weiß-blau-rote russische Fahne.
 
 
 

UN-Chef bedauert Austritt der USA aus UN-Menschenrechtsrat

 
UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat den Austritt der USA aus dem UN-Menschenrechtsrat bedauert. ?Der Generalsekretär hätte es sehr vorgezogen, wenn die USA im Menschenrechtsrat geblieben wären?, teilte Guterres Sprecher Stephane Dujarric in New York mit. Die Menschenrechtsstruktur der UN spiele eine wichtige Rolle beim Voranbringen und beim Schutz der Menschenrechte weltweit.
 
 
 

Trumps Regierung zieht sich aus UN-Menschenrechtsrat zurück

 
Die Regierung von US-Präsident Donald Trump hat den Rückzug der USA aus dem UN-Menschenrechtsrat verkündet und das Gremium scharf kritisiert. Der Rat sei ein ?schlechter Verteidiger? der Menschenrechte, sagte US-Außenminister Mike Pompeo in Washington. Die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley warf dem Rat erneut vor, eine israelfeindliche Haltung zu vertreten. Derzeit gehören dem Menschenrechtsrat unter anderem Kuba, der Kongo und Venezuela an, wo Menschenrechtler immer wieder Verstöße anprangern.
 
 
 

VW und Ford loten strategische Allianz aus

 
Der deutsche Autoriese Volkswagen will bei der Entwicklung von Nutzfahrzeugen und anderen Geschäften die Kräfte mit dem US-Rivalen Ford bündeln. Die Konzerne bestätigten nach US-Börsenschluss, Möglichkeiten einer strategischen Allianz zu erkunden. Der VW-Aufsichtsrat hatte nach dpa-Informationen bereits am Montag seine Zustimmung zu Gesprächen mit Ford gegeben. VW und Ford machten klar, dass bei der möglichen Partnerschaft keine gegenseitigen Beteiligungen geplant seien.
 
 
 

US-Regierung zieht sich aus UN-Menschenrechtsrat zurück

 
Die US-Regierung von Präsident Donald Trump zieht sich aus dem UN-Menschenrechtsrat zurück. Das gab die amerikanische UN-Botschafterin Nikki Haley in Washington bekannt.
 
 
 

Zugespitzter Handelsstreit belastet die Wall Street

 
Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China hat am Dienstag die Stimmung an der Wall Street belastet. Der Dow Jones Industrial büßte 1,15 Prozent auf 24 700,21 Punkte ein und schloss auf dem tiefsten Stand seit Monatsbeginn. Der Eurokurs erholte sich im US-Handel wieder etwas und wurde zum Wall-Street-Schluss mit 1,1586 Dollar gehandelt.
 
 
 

?Bild?: CSU sauer über Merkel-Zusagen an Macron

 
Parallel zum Asylstreit bahnt sich zwischen der CSU und Kanzlerin Angela Merkel laut einem Medienbericht auch Ärger wegen der europapolitischen Reformvereinbarungen mit Frankreich an. Die CSU-Spitze sei verärgert über die Ergebnisse des Treffens von Merkel mit Präsident Emmanuel Macron in Meseberg bei Berlin, berichtet die ?Bild?-Zeitung. Die Christsozialen verlangten die Einberufung des Koalitionsausschusses. Besonders die Vereinbarung zur Schaffung eines begrenzten gemeinsamen Budgets für die Euro-Zone stoße auf Kritik.
 
 
 

Russland nach WM-Sieg gegen Ägypten vor Achtelfinal-Einzug

 
Gastgeber Russland hat bei der Fußball-WM seinen zweiten Sieg im zweiten Gruppenspiel gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Stanislaw Tschertschessow bezwang in St. Petersburg Ägypten mit 3:1 und steht damit schon so gut wie sicher im Achtelfinale. Für die Ägypter war der Elfmetertreffer von Mohamed Salah in der 73. Minute zu wenig, um die zweite Niederlage zu verhindern.
 
 
 

Mexiko: Trennung von Familien an US-Grenze ist unmenschlich

 
Die mexikanische Regierung hat die Trennung von Familien an der US-Grenze als grausam und unmenschlich bezeichnet. Von den rund 2000 betroffenen Kindern sei nur ein Prozent aus Mexiko, sagte Außenminister Luis Videgaray. Der Großteil der Kinder stamme aus den mittelamerikanischen Staaten Guatemala, Honduras und El Salvador. Angesichts der Situation, die alle betreffe, könne Mexiko aber nicht teilnahmslos bleiben. Der Außenminister kündigte für Freitag ein Treffen mit Behörden aus den betroffenen Ländern an, um über eine gemeinsame Position und Maßnahmen zu sprechen.
 
 
 

Musical über Michael Jackson kommt 2020 an den Broadway

 
Ein Musical über das Leben des verstorbenen Popstars Michael Jackson soll im Jahr 2020 an den Broadway kommen. Das kündigten die Produktionsfirma Columbia Live Stage und Jacksons Nachlassverwalter an. Das Drehbuch soll von der New Yorker Dramatikerin und Pulitzer-Preisträgerin Lynn Nottage kommen. Als Regisseur und Choreograf wurde der Brite Christopher Wheeldon mit ins Boot geholt, der 2015 für sein Musical ?An American in Paris? mit einem Tony-Theaterpreis ausgezeichnet wurde. Ein Titel für das geplante Michael Jackson-Musical steht noch nicht fest.
 
 
 

Große EU- und Asylreform: Merkel und Macron verbünden sich

 
Im koalitionsinternen Streit um die Asylpolitik bekommt Kanzlerin Angela Merkel Rückendeckung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Sein Land sei bereit, in Frankreich registrierte Flüchtlinge aus Deutschland zurückzunehmen und unterstütze weitere solcher Abkommen in Europa, sagte Macron. Merkel muss hier nach einem Ultimatum von Innenminister Horst Seehofer schnelle Fortschritte erreichen. Die Kanzlerin und Macron einigten sich außerdem auf eine Reihe von Reformvorhaben für die Europäische Union, darunter eine milliardenschwere Investitionsoffensive.
 
 
 

Neuer Berlinale-Direktor: Locarno-Chef Chatrian?

 
Der künstlerische Leiter des Filmfests von Locarno, Carlo Chatrian (46), soll Nachfolger von Berlinale-Direktor Dieter Kosslick werden. Das berichten die Zeitungen ?B.Z.? und ?Bild? unter Hinweis auf Kreise des zuständigen Aufsichtsrats. Der Sprecher von Kulturstaatsministerin Monika Grütters wollte den Bericht zunächst nicht kommentieren. Die Berufung werde am Freitag vom Aufsichtsrat bekanntgegeben, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. Chatrian soll den langjährigen Berlinale-Direktor Kosslick ablösen, dessen Vertrag im Mai 2019 endet.
 
 
 

WM-Fehlstart für Polen: 1:2 gegen Senegal

 
Die polnische Nationalmannschaft hat bei der Fußball-WM einen Fehlstart hingelegt. Gegen Senegal hieß es am Ende der Partie: 1:2. Ebenfalls in der Gruppe H spielen Japan und Kolumbien. Die Asiaten setzten sich im Auftaktspiel der Gruppe am Nachmittag mit 2:1 durch. Japan spielte ast die ganze Zeit in Überzahl, nachdem Carlos Sanchez in der 3. Minute wegen absichtlichen Handspiels die erste Rote Karte des Turniers gesehen hatte. Es war der zweitschnellste Platzverweis der WM-Geschichte.
 
 
 

Haftbefehl nach Tod einer 16-Jährigen bei Hannover

 
Nach dem gewaltsamen Tod einer 16-Jährigen in Barsinghausen bei Hannover haben die Ermittler Haftbefehl gegen einen Verdächtigen erwirkt. Nach intensiver Prüfung durch Ermittler habe sich der Tatverdacht gegen den Mann erhärtet. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Hannover mit. Der Mann hat die Tat bislang nicht gestanden, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. ?Nach einer Obduktion haben sich keine Hinweise auf ein Sexualdelikt ergeben, todesursächlich war massive Gewalt gegen den Kopf?, hieß es.
 
 
 

Kriminalitätsrate in Deutschland: Merkel widerspricht Trump

 
Kanzlerin Angela Merkel hat US-Präsident Donald Trump widersprochen, die Kriminalität in Deutschland sei im Zusammenhang mit der Zuwanderung von Migranten deutlich gestiegen. Die kürzlich vorgestellte Kriminalitätsstatistik spreche für sich. ?Wir sehen dort positive Entwicklungen?, sagte sie. Nach der polizeilichen Kriminalstatistik ist die Zahl der Straftaten 2017 auf das niedrigste Niveau seit 25 Jahren gesunken. Trump hatte deutschen Behörden indirekt vorgeworfen, einen Anstieg der Kriminalitätsrate im Zusammenhang mit der Zuwanderung zu verschweigen.
 
 
 

Studentin wahrscheinlich beim Trampen getötet - Festnahme

 
Die vermisste Studentin aus Leipzig ist wahrscheinlich einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Es sei ein Mann festgenommen worden, der im Verdacht stehe, die 28-Jährige getötet zu haben, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft Leipzig mit. Die Frau war zuletzt am Donnerstag gesehen worden, als sie laut Zeugen bei Leipzig in einen LKW stieg. Weitere Details zu dem Verdächtigen gaben die Behörden nicht bekannt. Die Ermittlungen würden weiter mit höchster Intensität geführt, um die vermisste Frau zu finden. Beteiligt seien auch ausländische Polizeidienststellen.
 
 
 

Getötete 16-Jährige: Verdächtiger war Zufallsbekanntschaft

 
Der Verdächtige im Fall der getöteten 16-Jährigen aus Barsinghausen soll die Jugendliche erst in der Tatnacht kennengelernt haben. ?Nach derzeitigem Ermittlungsstand war es eine Zufallsbekanntschaft?, sagte eine Polizeisprecherin. Am Sonntag hatten Spaziergänger die tote Jugendliche an einer Grundschule entdeckt. Nach dem Ergebnis der Obduktion starb sie durch schwere Schläge gegen den Kopf, Hinweise auf ein Sexualdelikt gab es nicht. Gestern fassten die Ermittler den 24 Jahre alten Verdächtigen, der ebenfalls in Barsinghausen wohnt.
 
 
 

Angegriffener Israeli fühlt sich in Berlin unsicher

 
Der vermutlich wegen seiner Kippa in Berlin angegriffene Israeli fühlt sich bis heute unsicher. ?Ich würde die Kippa nicht wieder aufsetzen, wenn ich allein bin?. Das sagte der 21- Jährige als Zeuge im Prozess vor dem Amtsgericht Berlin-Tiergarten. Er trage die Kopfbedeckung nur noch bei Freunden oder in einer Gruppe. Als er in die deutsche Hauptstadt kam, sei er überzeugt gewesen, dass Berlin sicher sei. Angeklagt ist ein 19-Jähriger aus Syrien, der den Studenten vor rund zwei Monaten antisemitisch beschimpft und mit einem Hosengürtel geschlagen haben soll.
 
 
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