Facebook meldet mitten im Datenskandal starke Zahlen

 
Facebook trumpft mitten im Datenskandal mit kräftigen Zuwächsen bei Umsatz und Gewinn auf. Auch die Zahl monatlich aktiver Nutzer kletterte im ersten Quartal von 2,13 auf 2,2 Milliarden. Der fast ausschließlich mit Werbung erwirtschaftete Umsatz stieg im Jahresvergleich um 49 Prozent auf fast 12 Milliarden Dollar. Der Gewinn sprang um 64 Prozent auf knapp fünf Milliarden Dollar. Die Zahlen übertrafen die Erwartungen der Analysten - die Aktie legte nachbörslich um mehr als vier Prozent zu.
 
 
 

Mutmaßlicher Serienmörder in Kalifornien gefasst

 
Mehr als 30 Jahre nach einer Serie von Morden und Vergewaltigungen in Kalifornien hat die Polizei möglicherweise den Täter gefasst. Der heute 72-jährige Joseph James DeAngelo wurde in seiner Wohnung in einem Vorort von Sacramento festgenommen. Jahrzehntelang hatten die Ermittler nach dem sogenannten ?Golden State Killer? gesucht. Der Mann konnte jetzt durch DNA-Tests mit Spuren von den Tatorten überführt werden, wie es heißt. Der frühere Polizist steht im Verdacht, in den 1970er und 1980er Jahren zwölf Morde und mehr als 45 Vergewaltigungen begangen zu haben.
 
 
 

Aktien New York Schluss: Moderates Plus

 
Die Wall Street hat nach ihrem jüngsten Kursrutsch nur wenig Boden gutmachen können. Der Dow Jones schloss 0,25 Prozent im Plus bei 24 083 Punkten. Der Eurokurs sank. Im New Yorker Handel kostete die Gemeinschaftswährung zuletzt 1,2173 Dollar.
 
 
 

FC Bayern nach 1:2 gegen Real vor Halbfinal-Aus

 
Dem FC Bayern droht im Halbfinale der Champions League das Ausscheiden. Der deutsche Fußball-Meister verlor in München das Hinspiel gegen Real Madrid 1:2. Dabei gingen die Münchner durch Joshua Kimmich zunächst in Führung. Marcelo glich kurz vor der Pause aus, Marco Asensio nutzte einen Fehlpass von Rafinha in der 57. Minute zum Siegtreffer für Real. Die Bayern verloren zudem früh Arjen Robben und Jérôme Boateng durch Verletzungen. Das Rückspiel in Madrid findet am kommenden Dienstag statt.
 
 
 

BAMF-Skandal: Tausende Asyl-Entscheidungen werden überprüft

 
Das Bundesinnenministerium verspricht gründlichere Asylprüfungen und will Tausende Asyl-Entscheidungen noch einmal unter die Lupe nehmen. Das kündigte der Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium, Stephan Mayer, im Innenausschuss des Bundestages an. Dies ist Teil eines neuen Systems zur Qualitätssicherung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, das seit September gilt. Das Augenmerk liegt dabei auf möglichen Verfahrensfehlern. Als Konsequenz aus dem Skandal um die Außenstelle in Bremen werden 4500 Fälle noch einmal auf den Prüfstand gestellt.
 
 
 

Alfie Evans Eltern verlieren vor Berufungsgericht

 
Die Eltern des todkranken britischen Jungen Alfie Evans haben britischen Medien zufolge erneut eine Niederlage vor Gericht hinnehmen müssen. Der knapp zwei Jahre alte Junge darf demnach nicht nach Italien ausgeflogen werden. Die Richter am Berufungsgericht in London wiesen Anträge der Eltern ab, eine frühere Entscheidung zu kippen. Es ist die jüngste und wohl letzte in einer ganzen Reihe juristischer Niederlagen. Der knapp zwei Jahre Alfie hat eine schwere neurologische Krankheit, die noch nicht klar diagnostiziert ist.
 
 
 

Türkei: Haftstrafen für führende ?Cumhuriyet?-Mitarbeiter

 
Trotz internationaler Kritik hat ein Gericht in der Türkei mehrjährige Haftstrafen gegen führende Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung ?Cumhuriyet? verhängt. Das Gericht in Silivri bei Istanbul verurteilte den Herausgeber Akin Atalay, den Chefredakteur Murat Sabuncu und den prominenten Journalisten Ahmet Sik wegen Unterstützung von Terrororganisationen. Trotzdem verfügte das Gericht die Entlassung Atalays aus der Untersuchungshaft. Er war der letzte ?Cumhuriyet?-Mirarbeiter, der noch inhaftiert war.
 
 
 

Türkei: Mehrjährige Haftstrafen für ?Cumhuriyet?-Mitarbeiter

 
Trotz internationaler Kritik hat ein Gericht in der Türkei mehrjährige Haftstrafen gegen führende Mitarbeiter der regierungskritischen Zeitung ?Cumhuriyet? verhängt. Das Gericht in Silivri bei Istanbul verurteilte den Herausgeber Akin Atalay, den Chefredakteur Murat Sabuncu und den prominenten Investigativjournalisten Ahmet Sik wegen Unterstützung von Terrororganisationen.
 
 
 

Salmonellen: Hersteller ruft Geflügelsalami-Produkte zurück

 
Ein Fleischwarenhersteller aus Gütersloh hat wegen möglicher Salmonellenbelastung zwei Geflügelsalami-Produkte zurückgerufen. Betroffen seien Marten Salametti Geflügel-Minisalamis in 100-Gramm-Packungen, die in Filialen von Aldi Süd angeboten würden (Mindesthaltbarkeit 11.5.2018, 18.5.2018), hieß es auf der Website des Bundesamtes für Verbraucherschutz. Zurückgerufen wurden auch Wilhelm-Brandenburg-Geflügelsalami-Sticks mit Pflanzenfett, luftgetrocknet, mit Edelschimmel in 90-Gramm-Packung aus dem Angebot von Rewe (Mindesthaltbarkeit 5.6.2018).
 
 
 

BAMF-Skandal: Tausende Asyl-Entscheidungen werden überprüft

 
Das Innenministerium verspricht gründlichere Asylprüfungen. Es würden nun zehn Prozent noch einmal angeschaut, sagte der Parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium, Stephan Mayer, am Mittwoch nach Angaben aus Teilnehmerkreisen im Innenausschuss des Bundestages. Dies ist Teil eines neuen Systems zur Qualitätssicherung beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), das seit September gilt. Das Augenmerk liegt dabei auf möglichen Verfahrensfehlern. Als Konsequenz aus dem Skandal um die Außenstelle in Bremen werden 4500 Fälle noch einmal geprüft.
 
 
 

Steinmeier wirbt für enge Beziehung der EU mit der Schweiz

 
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier setzt auf einen zügigen Abschluss des Abkommens zur künftigen Gestaltung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union. Bei seinem Staatsbesuch sagte Steinmeier in Bern: ?Ich hoffe, dass wir in diesem Jahr entscheidend vorabkommen.? Deutschland habe ein starkes Interesse an einer engen Zusammenarbeit der Schweiz mit der EU. Mit der Rahmen-Vereinbarung sollen über 100 einzelne Abkommen unter einen Hut gebracht werden. Die starke rechtskonservative SVP in der Schweiz lehnt einen solchen Vertrag aber ab.
 
 
 

Solidarität gegen Antisemitismus - Demonstrationen mit Kippa

 
In mehreren deutschen Städten sind Menschen mit der traditionellen jüdischen Kopfbedeckung, der Kippa, auf die Straße gegangen. Mit den Demonstrationen unter anderem in Berlin, Köln, Erfurt, Magdeburg und Potsdam wollten Juden und Nicht-Juden gegen Antisemitismus protestieren. Der Präsident des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, warnte davor, den Judenhass in Deutschland kleinzureden. Viele Juden hätten davor Angst, sich öffentlich zu ihrem Glauben zu bekennen. Anlass für die Demonstrationen war ein judenfeindlicher Angriff vor gut einer Woche in Berlin.
 
 
 

Die Lottozahlen

 
Lottozahlen: 4 - 6 - 10 - 11 - 17 - 25
 
 
 

Macrons Appell an die USA: Schlagt die Tür zur Welt nicht zu

 
Mit einem flammenden Bekenntnis für internationale Zusammenarbeit und gegen Nationalismus hat sich der französische Staatspräsident Emmanuel Macron vor dem US-Kongress von der Politik Donald Trumps distanziert. ?Die Tür zur Welt zuzuschlagen, wird die Entwicklung der Welt nicht aufhalten?, sagte Macron in einer Rede vor beiden Kammern des US-Kongresses. Die einzige Antwort auf die Problem der Welt seien Zusammenarbeit und Multilateralismus, ?ein starker Multilateralismus?, sagte Macron.
 
 
 

Dunja Hayali übernimmt Moderation des ZDF-Sportstudios

 
Dunja Hayali moderiert künftig auch das ZDF-Sportstudio. Die 43-Jährige wird ab Spätsommer das bisherige Team aus Katrin Müller-Hohenstein, Jochen Breyer und Sven Voss ergänzen und sich mit ihnen abwechseln, wie das ZDF mitteilte. Der Mediendienst ?DWDL.de? hatte zuerst darüber berichtet. Hayali sagte zu ihrer neuen Aufgabe: ?Da wird ein Traum wahr.? Das ?Aktuelle Sportstudio? sei für sie seit Jahrzehnten die Sportsendung im deutschen Fernsehen. Das erste Mal wird Hayali dort am 25. August zu sehen sein.
 
 
 

Macron beschwört im US-Kongress gemeinsame Werte mit den USA

 
Der französische Staatspräsident Emmanuel Macron hat in Washington tief in der Geschichte verwurzelte gemeinsame Werte Frankreichs und der USA beschworen. Beide Nationen hätten wegen ihrer Werte und ihres Geschmacks der Freiheit schwere Verluste erlitten. ?Deswegen stehen wir etwa in Syrien zusammen, um zusammen gegen Terroristen zu kämpfen, die alles zerstören wollen, wofür wir stehen?, sagte Macron in einer Rede vor beiden Kammern des US-Kongresses. Macron erinnerte auch an die von Amerikanern und Franzosen geteilte Geschichte zweier Weltkriege.
 
 
 

Bundesregierung sieht stabilen Aufschwung in Deutschland

 
Die Bundesregierung rechnet trotz Risiken mit einem stabilen wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland. Davon sollen zunehmend auch die Beschäftigten profitieren. Die Einkommen steigen laut der Regierungsprognose spürbar, die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück. ?Der Aufschwung kommt bei den Menschen an?, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier. Die Bundesregierung rechnet für das laufende Jahr mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 2,3 Prozent, für das kommende Jahr mit einem Plus von 2,1 Prozent.
 
 
 

Russland sieht sich bei WM vor Problemfans geschützt

 
Russland sieht sich bei der Fußball-WM vor Problemfans aus Deutschland und anderen Ländern geschützt. ?Ich hoffe, dass nur echte Fußballfans aus Deutschland kommen?, sagte der Generalsekretär des Organisationskomitees. Dafür arbeiteten russische Sicherheitsbehörden eng mit Kollegen anderer Länder zusammen. Ein internationales Lagezentrum der Polizei werde kurz vor Beginn der Weltmeisterschaft am 14. Juni in Betrieb gehen. Das Turnier dauert bis zum 15. Juli.
 
 
 

Krawalle vor Liverpool-Sieg

 
Die Fußballclubs FC Liverpool und AS Rom haben die Ausschreitung am Rande des Champions-League-Spiels zwischen den beiden Teams am Dienstag verurteilt. Liverpool erklärte, man sei ?schockiert und bestürzt? über den Vorfall. Die Roma kritisierte das ?abscheuliche? Verhalten einer Minderheit von Fans, die ?Schande über den Club bringen?. Vor der Partie, die Liverpool mit 5:2 (2:0) gewann, hatte es gewalttätige Krawalle zwischen Fußball-Fans aus beiden Lagern gegeben. Ein 53-jähriger Mann aus Irland wurde dabei schwer am Kopf verletzt, sein Zustand ist kritisch.
 
 
 

Klöckner: ?Tierwohllabel? bis 2020/21 in den Supermärkten

 
Die Einführung eines staatlichen Logos für Fleisch aus besserer Tierhaltung in den Supermärkten benötigt noch Vorlaufzeit. Bundesagrarministerin Julia Klöckner sagte im SWR, sie schätze, dass das ?Tierwohllabel? bis 2020/2021 in den Regalen sei. Die Grundlagen sollten wie im Koalitionsvertrag vereinbart bis zum kommenden Jahr geschaffen werden. Dann brauche unter anderem die Gesetzgebung noch einige Zeit. Das Logo, das Bauern freiwillig nutzen können, soll höhere Standards wie mehr Platz im Stall erkennbar machen.
 
 
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