Neuer Prozess nach illegalem Autorennen in Berlin gestartet

 
Begleitet von großem öffentlichen Interesse hat am Landgericht Berlin ein neu aufgelegter Prozess gegen zwei Raser begonnen. Sie sollen bei einem illegalen Autorennen in der Nacht zum 1. Februar 2016 auf dem Kudamm einen Unbeteiligten totgefahren haben. Die erste Verurteilung wegen Mordes gegen die Männer hatte der Bundesgerichtshof aufgehoben. Der BGH sah den bedingten Tötungsvorsatz als nicht ausreichend belegt an. Die Anklage jetzt lautet aber auch erst einmal auf Mord.
 
 
 

Auto rast in Absperrung vor Londoner Parlament

 
In London ist ein Mann mit einem Auto in eine Sicherheitsabsperrung vor dem Parlament gerast. Zwei Fußgänger wurden verletzt, befinden sich aber nicht in Lebensgefahr. Noch ist unklar, ob es sich um einen Anschlag handelt. Der Mann wurde festgenommen. Mehrere Straßen rund ums Parlament wurden abgesperrt. Hubschrauber kreisten über Westminster Palace, überall standen Polizeifahrzeuge. Eine Augenzeugin sagte der Nachrichtenagentur PA, es habe ausgesehen, als ob der Mann absichtlich Richtung Absperren gefahren sei.
 
 
 

Vater soll Töchter 800 Mal missbraucht haben

 
Einem Vater aus Thüringen werden 800 Fälle des sexuellen Missbrauchs seiner Töchter vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Mühlhausen hat Anklage gegen den 43-Jährigen erhoben. Vorher hatte der MDR berichtet. Dem Mann wird zur Last gelegt, seine beiden heute 12 und 14 Jahre alten Töchter zwischen 2012 und 2018 missbraucht zu haben. Im März soll sich das jüngere Mädchen der Mutter anvertraut haben, die die Polizei einschaltete. Der Mann hat die Taten weitgehend eingeräumt und sitzt in U-Haft.
 
 
 

Deutsche Wirtschaft beschleunigt weiter

 
Die deutsche Wirtschaft hat ihre Drehzahl im zweiten Quartal trotz internationaler Turbulenzen stärker erhöht als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt legte gegenüber den ersten drei Monaten 2018 um 0,5 Prozent zu. Das teilte das Statistische Bundesamt anhand erster Daten mit. Getragen wurde das Wachstum von April bis Juni unter anderem von der anhaltenden Konsumfreude der Verbraucher. Zum Jahresanfang war die Wirtschaft laut jüngsten Zahlen um 0,4 Prozent gewachsen und damit etwas stärker als zunächst berechnet.
 
 
 

Mann fährt mit Auto in Absperrung vor Londoner Parlament

 
Aufregung am Parlament in London: Ein Mann ist mit seinem Auto in eine Sicherheitsabsperrung gefahren und hat dabei mehrere Fußgänger verletzt. Die britische Polizei nahm den Mann fest. Mehrere Straßen rund ums Parlamentsgebäude sind abgesperrt. Dutzende bewaffnete Polizisten seien vor Ort, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA. Nähere Einzelheiten sind noch nicht bekannt.
 
 
 

Pazifikinsel wegen drohendem Vulkanausbruch geräumt

 
Wegen eines drohenden Vulkanausbruchs haben im Pazifikstaat Vanuatu alle 11 000 Bewohner einer Insel ihre Heimat verlassen müssen. Die Insel Ambae mit dem Vulkan Manaro ist nach Angaben der Behörden jetzt menschenleer. Die Leute wurden mit Schiffen auf zwei Nachbarinseln gebracht. Der Manaro war zuletzt 2005 ausgebrochen. Damals dauerte es drei Monate, bis die letzten Anwohner in ihre Häuser zurückkehren konnten. Vanuatu liegt auf dem Pazifischen Feuerring, der geologisch aktivsten Zone der Erde.
 
 
 

Deutsche Wirtschaft gewinnt an Tempo

 
Die deutsche Wirtschaft ist von April bis Juni um 0,5 Prozent gegenüber dem Vorquartal gewachsen. Das teilte das Statistische Bundesamt in einer ersten Schätzung mit. Im ersten Vierteljahr war das Bruttoinlandsprodukt nach jüngsten Daten um 0,4 Prozent gestiegen.
 
 
 

Energiewende: Ausbau der Stromnetze kommt nicht voran

 
Der Ausbau der Stromnetze im Zuge der Energiewende kommt nicht schnell genug voran. Nach aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur sind von erforderlichen 7700 Kilometern beim Netzausbau derzeit 1750 Kilometer genehmigt und nur 950 realisiert. Das bisherige Tempo beim Netzausbau hinke dem raschen Zuwachs bei der Erzeugung erneuerbaren Stroms hinterher, so die Bundesnetzagentur. Sie stellt heute gemeinsam mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier einen Aktionsplan vor.
 
 
 

Trump unterzeichnet Gesetz zum Verteidigungsetat

 
US-Präsident Donald Trump hat den neuen Verteidigungshaushalt seines Landes im Umfang von 716 Milliarden Dollar bewilligt. Das entspricht umgerechnet rund 635 Milliarden Euro. Dies sei ?die bedeutendeste Investition in unser Militär und unsere Kämpfer in der modernen Geschichte?, sagte Trump. Mit dem Geld sollen unter anderem ältere Panzer, Flugzeuge und Schiffe durch neue Modelle ersetzt werden. Die Truppenstärke soll um 15 600 Männer und Frauen vergrößert werden.
 
 
 

Wien entthront Melbourne als lebenswerteste Stadt der Welt

 
In der Rangliste der lebenswertesten Städte der Welt hat es nach sieben Jahren erstmals wieder einen Wechsel gegeben: Die australische Millionenmetropole Melbourne wurde im Ranking des Nachrichtenmagazins ?The Economist? von Österreichs Hauptstadt Wien entthront. Auf den weiteren Plätzen folgten Osaka in Japan, Calgary in Kanada und Sydney in Australien. Hamburg als bislang einzige deutsche Stadt unter den besten zehn flog aus den Top Ten heraus.
 
 
 

Kudamm-Raser erneut wegen Mordes vor Gericht

 
Rund zweieinhalb Jahre nach einem illegalen Autorennen auf dem Berliner Kudamm, bei dem ein Unbeteiligter getötet wurde, stehen zwei Raser von heute an erneut vor Gericht. Der Bundesgerichtshof hatte eine Verurteilung der inzwischen 29 und 26 Jahre alte Männer wegen Mordes aufgehoben. Nun muss der Fall zum zweiten Mal verhandelt werden, jedoch von einer anderen Strafkammer.
 
 
 

Lira-Krise und Streit mit den USA verschärfen sich weiter

 
Im Streit zwischen den USA und der Türkei über das Schicksal eines in der Türkei festgehaltenen US-Pastors verschärft sich der Ton weiter. Nachdem US-Präsident Trump Strafzölle gegen die Türkei verdoppelt hatte, nannte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan die USA vor einem Publikum aus Botschaftern die ?Kraftmeier des globalen Systems?. Außenminister Mevlüt Cavusoglu hatte aber zuvor einen versöhnlicheren Ton angeschlagen und gesagt, die Türkei sei offen für einen Konsens und diplomatische Anstrengungen. Mit den Strafzöllen hatte Trump die Währungskrise der Türkei angeheizt.
 
 
 

Verwalter: Air Berlin kann Kredit wohl zurückzahlen

 
Die insolvente Fluggesellschaft Air Berlin kann nach Einschätzung des Insolvenzverwalters den kompletten Millionenkredit an die öffentliche Hand zurückzahlen. Es sehe derzeit mit hoher Wahrscheinlichkeit so aus, dass in den kommenden Jahren die 150 Millionen Euro bedient werden könnten, allerdings ohne Zinsen, sagte Insolvenzverwalter Lucas Flöther. Noch im Frühjahr sei Air Berlin davon ausgegangen, nur die Hälfte der Summe zurückzahlen zu können. Dieses Ziel sei bereits erreicht worden.
 
 
 

Altmaier stellt Aktionsplan zum Netzausbau vor

 
Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier stellt heute einen Aktionsplan für einen schnelleren Ausbau der Stromnetze im Zuge der Energiewende vor. Der Termin bei der Bundesnetzagentur in Bonn ist der Auftakt einer dreitägigen Reise des CDU-Politikers mit Stationen in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Altmaier hatte angekündigt, er wolle den derzeit schleppenden Netzausbau beschleunigen. So muss etwa der Strom von Windkraftanlagen auf der Nordsee in Deutschland verteilt werden. Gegen die Strom-Autobahnen gibt es Widerstand von Anwohnern, Landwirten und Umweltschützern.
 
 
 

UN-Bericht: Noch bis zu 30 000 IS-Kämpfer in Syrien und Irak

 
Trotz militärischer Erfolge gegen den Islamischen Staat zählt die Terrormiliz in Syrien und im Irak einem neuen UN-Bericht zufolge dort immer noch 20 000 bis 30 000 Kämpfer. Diese seien etwa gleichmäßig auf beide Nachbarländer verteilt, heißt es in einem Bericht einer Expertengruppe. Diese befasst sich mit der Einhaltung von Sanktionen und erstattet dem UN-Sicherheitsrat regelmäßig Bericht über den IS und Al-Kaida.
 
 
 

Immobilien-Kaufnebenkosten: Regierung prüft Reform

 
Immobilienkäufer in Deutschland können auf eine Entlastung bei den hohen Kaufnebenkosten hoffen. ?Wir prüfen aktuell, ob sich das Bestellerprinzip auch auf Immobilienverkäufe übertragen lässt?, sagte Bundesjustizministerin Katarina Barley. Das bedeutet, dass derjenige die Maklerkosten zu tragen hat, der den Makler beauftragt hat. Dies wurde bereits bei der Vermittlung von Mietwohnungen eingeführt. Maklerkosten und die zu zahlende Grunderwerbssteuer fressen häufig einen Großteil des angesparten Eigenkapitals auf.
 
 
 

Frist abgelaufen: OVG-Entscheidung zu Sami A. erwartet

 
Im juristischen Tauziehen um die Abschiebung des Islamisten Sami A. ist in der Nacht eine entscheidende Frist am Oberverwaltungsgericht des Landes Nordrhein-Westfalen abgelaufen. Die Stadt Bochum, in der Sami A. jahrelang gelebt hatte, konnte noch bis Mitternacht begründen, warum der abgeschobene Tunesier nicht aus seinem Geburtsland nach Deutschland zurückgeholt werden sollte. Die Stadt wehrt sich nach der umstrittenen Abschiebung gegen eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Gelsenkirchen, wonach die Stadt den Tunesier unverzüglich auf Kosten des Staates zurückholen muss.
 
 
 

Dutzende Autos in Schweden in Brand gesetzt

 
Vermummte Jugendliche haben in der Nacht im Südwesten Schwedens Dutzende Autos in Brand gesetzt und die Polizei angegriffen. Nach Medienberichten wurden allein in Göteborg mindestens 88 Fahrzeuge zerstört oder schwer beschädigt, in Trollhättan weiter nördlich spielten sich in der Nacht ähnliche Szenen ab. Dort seien Polizisten mit Steinen beworfen worden. Augenzeugen berichteten von vermummten, schwarz gekleideten Jugendlichen, die die Fahrzeuge in Brand gesetzt hatten. Über die Hintergründe lagen zunächst keine Erkenntnisse vor.
 
 
 

Bundeskanzlerin Merkel stellt sich Fragen der Bürger

 
Zum ersten Mal nach ihrem Sommerurlaub und der Unionskrise stellt sich Bundeskanzlerin Angela Merkel heute in Jena den Fragen von Bürgern. Die Kanzlerin wolle mit ihnen über deren Erwartungen an Europa ins Gespräch kommen, hatte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer angekündigt. Dabei solle es vor allem um drei Leitfragen gehen: Wie erleben Bürger Europa in ihrem Alltag? Welche Rolle spielt Europa für Deutschland insgesamt? Wie sollte Europa in Zukunft aussehen? Thema könnte auch die Migrationspolitik werden.
 
 
 

Dutzende Verletzte und ein Stau-Baby bei Unfall

 
Bei einem Busunfall auf der Autobahn bei Swanley in der englischen Grafschaft Kent sind 41 Menschen leicht verletzt worden. Im Stau, der sich hinter der Unfallstelle gebildet hatte, kam indessen ein kleiner Junge zur Welt, wie die Agentur PA berichtete. Die Polizei twitterte, dass es bei dem Unfall keine ernsthaften Verletzungen gegeben habe. ?Und um die Dinge interessant zu machen - ein kleiner Junge kam dort zur Welt.?
 
 
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